Gemeinde St. Lambertus dankt Ehrenamtlichen Sonntag mit Fest

Ascheberg - Sie machen ihre Kirchengemeinde stark: die Ehrenamtlichen der Gemeinde St. Lambertus. Am kommenden Sonntag, 16. September, sind sie nach dem Gottesdienst ab 10 Uhr zum „Tag des Ehrenamtes“ in den Garten und das Pfarrheim eingeladen, um in entspannter Atmosphäre Zeit miteinander zu verbringen.

„Wir freuen uns über jeden, der kommt“, kündigt Pfarrer Stefan Schürmeyer den „Moment der Begegnung“ für all jene Helfer an, die sich ebenso wirkungsvoll wie vielseitig für die Gemeinschaft einsetzen. Zum Ehrenamtstag können sie sich einmal selbst in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam feiern. Das sei die Idee, die hinter diesem Tag stehe, sagte der Seelsorger, der um die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements weiß. Denn ohne die Mitarbeit so vieler Kirchenmitglieder könne die Gemeinde lediglich Basisfunktionen wie die Gottesdienste und die Betreuung der Kitas erfüllen, räumt Schürmeyer ein.

Immerhin 79 Gruppen, Gremien und Vereine gibt es, deren Mitglieder sich im christlichen Sinne für andere einsetzen und für ein lebendiges Gemeinwesen sorgen. Es gibt zahllose Ansatzpunkte, um sich zu engagieren: Katechese, Firmung, Betreuung von Senioren und Kranken, Sternsinger, Caritas oder die Mitgestaltung der Gottesdienste als Messdiener oder im Chor, von den kirchlichen Gremien ganz zu schweigen.

700 Ansprechpartner auf der Telefonliste

Mehr als 700 Ansprechpartner würden auf seiner Telefonliste stehen, sagt Schürmeyer. Hinter diesen würden aber noch viel mehr aktive Helfer agieren. Das habe eine Zählung für den noch zu erstellenden Pastoralplan ergeben. „Viele Ehrenamtliche engagieren sich außerdem in mehreren Bereichen, etwa bei der Feuerwehr, in der Politik oder im Sport“, berichtet der Seelsorger.

Die ausgeprägte Bereitschaft zum Ehrenamt sei eine Stärke der Gemeinde und ein wichtiger Faktor für deren Attraktivität. „Damit sind wir im Kreis Coesfeld ganz weit vorn“, sagt Schürmeyer mit Blick über die Gemeindegrenzen hinaus. „Dafür möchten wir ,Danke’ sagen.“ Schürmeyer versichert, dass die Gäste am Ehrenamtstag nichts tun müssen. Vielmehr würden sie mit Schmackhaftem vom Grill versorgt.

Gelegenheit zum Austausch mit Ehrenamtlichen aus den anderen Ortsteilen gebe es selbstverständlich genug und alle könnten sehen: „Wir sind viele.“

Rubriklistenbild: © von Lehmden (Archiv)

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