Gemeinde hält am Ausbau der Herberner Aula fest

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Die Aula der früheren Fontane-Schule soll weiterhin zum Veranstaltungssaal ausgebaut werden.

Herbern - Mit dem Auslaufen der Profilschule wird zum Schuljahresende 2021/22 das Schulgebäude in Herbern frei. Die Pläne für den Umbau der Aula zu einer Gemeindehalle sind deshalb aber noch nicht abgehakt. In der Etatberatung des Planungsausschusses warf FDP-Ratsherr Jochen Wismann am Dienstag die Frage auf, ob denn die große Lösung für den Aula-Ausbau noch verfolgt werde? „Der Sinn sei ja weg“, meinte er.

„Es gibt weiter eine Tendenz für den Ausbau“, schilderte Fachbereichsleiter Klaus van Roje den Stand der Überlegungen. Es sei nach wie vor bei den Vereinen ein starkes Interesse vorhanden. Die Nachnutzung des Herberner Schulgebäudes sei zudem Bestandteil des Integrierten kommunalen Entwicklungs-Konzepts (IKEK) und werde intensiv diskutiert. 

Mit dem Entwicklungskonzept schafft die Gemeinde die Voraussetzung, um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen. Wie berichtet, wurden im IKEK-Workshop im September der Bedarf nach dem Aula-Umbau bekräftigt und Ideen zur Nachnutzung des Schulgebäudes zusammengetragen. Eine Erwägung war beispielsweise, die Marienschule in das Schulhaus umziehen zu lassen. 

Eine weitere Chance, Fördermittel zu akquirieren, habe sich zudem mit dem Landesprogramm Klimaschutz eröffnet, informierte van Roje. Möglicherweise könnten auf diesem Wege sogar noch mehr Mittel nach Ascheberg fließen. Nun soll geprüft werden, welche Förderungen möglich sind. Die Baugenehmigung des Kreises Coesfeld für den Aula-Umbau dürfte in diesen Tagen eintreffen, so van Roje.

Die Notwendigkeit, Baurecht herzustellen, hatte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus stets betont. So könne man später über Art und Umfang des Ausbaus entscheiden, ohne bei der Wahl einer eventuell kleineren Varianten neuerliche Planungskosten zu verursachen. In den kommenden Jahren bis 2022 wird das Herberner Schulgebäude ohnehin noch intensiv beansprucht, sagte Klaus van Roje. Denn zusätzlich zu den Jahrgangsstufen acht neun und zehn würde dann auch der 7er-Jahrgang hier unterrichtet. Dafür würden insgesamt elf Klassenräume benötigt. 

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