Warnhinweis für die Bevölkerung

Gemeinde Ascheberg warnt vor dem Eichenprozessionsspinner

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Symbolbild

Ascheberg – Aus gegebenem Anlass möchte die Gemeinde Ascheberg die Öffentlichkeit über das aktuelle Vorgehen bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners informieren.

„In diesem Jahr werden aufgrund der wiederholt günstigen Witterungsbedingungen auffällig viele Nester dieser Tiere festgestellt“, teilte die Gemeinde mit. Sie habe in diesem Jahr bereits prophylaktisch den Eichenprozessionsspinner in besonders gefährdeten Bereichen, etwa auf Schulhöfen, an Kindertagesstätten und Spielplätze, mit Unterstützung einer ortsansässigen Fachfirma bekämpft. 

Auf eine flächendeckende Prophylaxe im gesamten Gemeindegebiet wurde im Hinblick auf die weiteren Lebewesen beziehungsweise Insektenarten in den möglicherweise betroffenen Bäumen verzichtet. 

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Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners wird durch die Tiefbauabteilung der Gemeinde für alle öffentlichen Flächen koordiniert, wobei nur an den besonders gefährdeten Bereichen eine Bekämpfung durch eine Fachfirma beauftragt wird. 

Alle übrigen Bereiche werden von den Mitarbeitern des Bauhofes überprüft. Erst dann werde entschieden, ob 

  • es sich um einen öffentlichen Baum oder eine öffentliche Fläche handelt, 
  • eine Bekämpfung überhaupt notwendig beziehungsweise möglich ist, 
  • eine Sperrung einzurichten ist oder 
  • es ausreichend ist, Hinweisschilder aufzustellen. 

Die Gemeinde bittet um Vorsicht und Rücksichtnahme im gesamten öffentlichen Bereich und um Verständnis dafür, dass nicht alle Nester entfernt werden können. Der Bauhof habe bereits an einigen Stellen Warnschilder aufgestellt und wird in den kommenden Tagen weitere Warnhinweise anbringen. 

Hundebesitzer sollten vorsichtig sein

Sollte es notwendig sein, werden besonders gefährdete Bereiche vorrübergehend gesperrt werden müssen. Hundebesitzer werden gebeten, mit Ihren Tieren die gefährdeten Bereiche zu meiden. Eine Ortsbesichtigung durch den Bauhof sowie die mögliche Bekämpfung erfolgen nach der Reihenfolge des Meldungseinganges beziehungsweise nach dem Gefährdungsgrad. 

Falls ein Befall in einer öffentlichen Grünanlage festgestellt wird, steht in der Tiefbauabteilung Friederike Schulze Althoff unter Telefon 02593/609 6614 und per Mail unter SchulzeAlthoff@ascheberg.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung. 

Ab dem dritten Larvenstadium (April, Mai, Juni) bildet der Eichenprozessionsspinner giftige Brennhaare aus, die für Menschen und Haustiere bei Kontakt gesundheitsschädlich sind und heftige allergische Reaktionen verursachen können. 

Für den Fall der Feststellung von Eichenprozessionsspinnern auf einer privaten Eiche bittet die Gemeinde Ascheberg folgendes zu beachten: 

  • Befallene Eichen sollten mit Flatterband kenntlich gemacht werden. 
  • Die Nähe einer betroffenen Eichen sollte gemieden werden, da auch unterhalb des Baumes am Boden liegende Brennhaare zu allergischen Reaktionen führen können. 
  • Die Raupen und die Nester sollten niemals berührt werden. 
  • Das Entfernen der Raupen und der Nester sollte nur von Fachkräften durchgeführt werden. 
  • Auf Holzfällungs- und Pflegemaßnahmen an betroffenen Eichen sollte selbstverständlich verzichtet werden, solange Raupennester erkennbar sind.

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