Gäste loben unterhaltsames Programm des Dreikönigstreffens des Heimatvereins

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Die Sternsingertruppe mit (v.li.) Peter Kirschner, Katharina Pieper, Marleen Krass, Thomas Averkamp, Marcel Börste und Anne Krass durfte beim Dreikönigsabend nicht fehlen.

Herbern - Würziger Glühwein, Weihnachtslieder und eine etwas gruselige Herdfeuergeschichte machten das Dreikönigstreffen des Herberner Heimatvereins zu einer Punktlandung. Neben Liedern, Dönekes und Geschichten am Kaminfeuer der Familie Althoff in Arup rundete der Besuch der Sternsinger den Abend ab.

Kein Stuhl blieb an diesem Samstagabend in der Diele der Familie Althoff frei. Die Gastgeber und Organisatoren zeigten sich darüber nicht verwunderte. Das Dreikönigstreffen des Herberner Heimatvereins hat sich im Laufe der Jahre zu einer beliebten Veranstaltung etabliert.

Als Moderatorin führte Christel Homann, Mitglied im Beirat des Vereins, durch das Programm. Alfred Brochtrup und Mathilde Forsthövel trugen abwechselnd weihnachtliche Geschichten und Erzählungen in plattdeutscher Mundart vor. Zwischendurch sangen die Gäste weihnachtliche Klassiker wie „Stille Nacht“, die von Dirk Nägeler auf dem Keyboard begleitet wurden.

Schnittchen und Musik

Die Enkelkinder von Mathilde Forsthövel, Raphael und Johannes, begeisterten die Gäste des Dreikönigstreffens mit ihrem Trompetenspiel. Auf dem Blasinstrument interpretierten sie „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Gloria“. Maria Bockel, Lisa Naendrup und ihr Team versorgten die Gäste während des Abends mit leckeren Schnittchen, Glühwein und anderen Getränken.

Zu einem Höhepunkt des Abends wurde der Auftritt der Sternsingergruppe mit Thomas Averkamp, Marcel Börste, Peter Kirschner, Katharina Pieper, Marleen und Anne Krass. Die jungen Menschen brachten zum Ende der Weihnachtszeit noch einmal festliches Flair zurück.

Herdfeuergeschichte über Dreißigjährigen Krieg

In die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs entführte Liane Schmitz die Gäste zum Abschluss des Dreikönigstreffens. Schmitz trug eine neue Herdfeuergeschichte vor. Diese drehte sich um die Historie eines Hofes auf Westerwinkel. Sie spielte zu einer Zeit, als besagter Hof noch nicht an die Grafen von Merveldt verkauft worden war. Ein bisschen gruselten sich die Zuhörer schon, als sie von Hexenverfolgungen und Zauberei hörten.

Am Ende bestätigten die Besucher, dass die Organisatoren für ihr Programm wieder einmal die richtige Mischung gefunden hatten. Die Zeit, darin waren sich alle einig, sei wie im Flug vergangen. „Ein gelungener Abend. Wir freuen uns auf nächstes Jahr“, lautete der einhellige Tenor des Abends.

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