CDU: Ehrenamtskarte für engagierte Ascheberger Bürger einführen  

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Ascheberg - Den Ehrenamtlern gebührt mehr Dank, sagt die CDU. Die NRW-Karte soll's richten.  

Sie sind unermüdlich zur Stelle, zum Beispiel in der Freiwilligen Feuerwehr, in Sport-, Traditions-, Kultur- oder Kirchenvereinen, bei der Tafel, beim Deutschen Roten Kreuz, in der Übermittagsbetreuung, in der Flüchtlingshilfe, beim KuKADuH, in der Offenen Jugendarbeit (OJA) und mehr – die Ehrenamtler der Gemeinde Ascheberg. 

Die Liste ließe sich mühelos fortsetzen, und so manches ehrenamtliche Engagement wirkt ohnehin im Verborgenen. Mit einem Antrag an den Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss rückt die CDU-Fraktion deshalb jetzt das Thema Ehrenamtskarte auf die Tagesordnung des Gremiums. Als Zeichen der Anerkennung für ehrenamtliches Engagement sei die Ehrenamtskarte vor zehn Jahren in Nordrhein-Westfalen eingeführt worden, schildert Ludger Wobbe, der Fraktionsvorsitzende in dem Antrag an Ausschussvorsitzende Gisela Lamkowsky.

„Personen, die wenigstens fünf Stunden in der Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigungen ehrenamtlich tätig sind, können die Karte bei ihrer Kommune beantragen – sofern diese an dem Projekt teilnimmt.“ Die Inhaber der Ehrenamtskarte erhielten dann landesweit bei teilnehmenden Partnern Vergünstigungen in öffentlichen und privaten Einrichtungen wie Museen, Kinos, Stadtbüchereien, Schwimmbädern, beim Bürgerbus, Einzelhändlern oder Hotels“, heißt es weiter. Das Ehrenamt zähle in vielen Bereichen zu den Eckpfeilern des Zusammenlebens in Ascheberg, Herbern und Davensberg.

„Viele Ehrenamtler stehen nie in der Zeitung“, begründete Wobbe gegenüber dem WA, weshalb die Ehrenamtskarte gut geeignet sei, die Wertschätzung für die geleistete Arbeit auszudrücken. So hätte man neben der Juleica (Jugendleiterkarte des Kreises Coesfeld) und dem Bürgerpreis der Gemeinde Ascheberg ein weiteres Instrument zur Würdigung des Engagements. In anderen Kommunen wie Lüdinghausen, Drensteinfurt, Münster oder Werne ist die Ehrenamtskarte bereits Ehrensache. In Lüdinghausen etwa, so Wobbe, gewähre man auch Vergünstigungen bei VHS-Kursen oder beim Bürgerbus. Zugleich möchte man private Anbieter und Einrichtungen animieren, als Partner der Ehrenamtskarte zu fungieren

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