Forum entwickelt Ideen zur Verkehrsberuhigung

ASCHEBERG ▪ Großes Interesse bestand am Bereichsforum „Gemeindeentwicklung“ von Ascheberg Marketing. 15 Teilnehmer widmeten sich in der ersten Sitzung des neuen Jahres vornehmlich den aktuellen Verkehrsthemen, berichtete Geschäftsführerin Melanie Wiebusch von der Sitzung am Donnerstag.

Dazu überbrachte Fachbereichsleiter Klaus van Roje die Zahlen der Verkehrszahlen in Herbern von 2005 bis 2010. Für den Ortsteil Herbern wird es schon nach der Ratssitzung am 9. Februar mit den Sicherheitsmaßnahmen für Schulkinder an der Altenhammstraße weitergehen. Eine neue Verkehrsführung mit der Sperrung des Abschnitts zwischen Einmündung Neuenhammstraße und Marienschule für den Autoverkehr soll auf Anregung des Forums eingerichtet werden. Wie berichtet, musste die Maßnahme wegen der im Herbst geltenden Haushaltssperre in das neue Jahr verschoben werden.

Trotz des Interesses am Forum gab es in der Gesprächsrunde auch kritische Töne. Drei Teilnehmer kündigten gar ihre Mitarbeit auf, berichtete Melanie Wiebusch. Sie seien frustriert, hätten viele Vorschläge zur Verkehrsberuhigung an der Sandstraße in Ascheberg entwickelt, und dennoch seien nur Minimallösungen erreicht worden, skizzierte Wiebusch sinngemäß die Enttäuschung bei ursprünglich sogar fünf „forumsmüden“ Bürgern.

Tatsache sei allerdings, dass manche Themen wie etwa das Haus Bultmann oder eine Vollsperrung der Sandstraße nicht zu den Vereinsaufgaben zählten, sagte die Geschäftsführerin.

Im Verlauf der Diskussion entschieden sich zwei Mitglieder, doch weiter zu machen, nicht zuletzt, weil in der Runde weitere Vorschläge zur Verkehrsberuhigung an der Sandstraße erarbeitet wurden. „Jetzt sind die drei zu früh ausgestiegen“, zitierte Wiebusch einen Teilnehmer des Gesprächsabends, der durch den Neubeitritt versöhnlich endete.

Die nächste Sitzung des Forums ist für den 28. Februar vorgesehen. ▪ gh

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