SPD organisierte die Veranstaltung zum zweiten Mal

Fest der Begegnung mit Job-Börse

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Viele gemeinsame Aktionen gab es beim Begegnungsfest.

Ascheberg - Zum zweiten Mal haben die Ascheberger Sozialdemokraten ein Integrationsfest organisiert. Am Samstag trafen sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auf dem Gelände der Firma Klaas.

„Wow, hier ist ja richtig etwas los“, staunte Matthias Appelhof, als er mit seinem Sohn Helge den Platz der Firma Klaas betrat. In der Tat, die große Fläche hatte sich in einen Ort der Begegnung verwandelt: Menschen lachten zusammen und tauschten sich aus. Zu ihrem Begegnungsfest hatte die SPD alle Bürger und Flüchtlinge eingeladen. Und die verlebten gemeinsam schöne Stunden.

 Das zweite Fest stand unter dem Motto „Die erfolgreiche Vermittlung der Flüchtlinge in die Arbeit“. Johannes Waldmann, Vorsitzender der SPD Ascheberg, machte deutlich, dass Integration ein langer Prozess sei. „Die Eingewöhnung ist geschafft, jetzt sind die nächsten Schritte gefragt“, so Waldmann. Doch der Zugang zum Arbeitsmarkt sei für Asylbewerber und Flüchtlinge an viele Bedingungen geknüpft und verlaufe nicht einfach nur geradeaus. 

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hat Parteimitglied Wolfgang Tietze ein Merkblatt entwerfen lassen, das Grundlegendes zur Arbeitsmarktsituation erklärt. Der Flyer ist in vier Sprachen aufgelegt worden: Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch. Er habe, so Waldmann, bisher reißenden Absatz gefunden. 

 Dem Thema „Berufe“ widmeten sich zwei Stände auf dem Gelände von Klaas. Neben einem Informationsstand war eine Mini-Job-Börse vertreten. Beides kam bestens an. „Viele Ascheberger Unternehmen haben schon Flüchtlinge eingestellt“, erklärte Johannes Waldmann. So auch die Firma Klaas, die unterschiedliche Berufsbilder unter einem Dach vereint. Da war die Neugierde bei den Besuchern natürlich geweckt. Gerne verschafften sie sich bei einer Betriebsführung einen kleinen Einblick. Dieses Angebot wurde sowohl von Flüchtlingen als auch von den Bürgern gerne angenommen.

 Außerdem vermittelten Mitglieder des Jugendrotkreuzes und der Jugendfeuerwehr den Flüchtlingen einenEinblick ins Ehrenamt. Sie demonstrierten eine Übung zur Menschenrettung. Dank Hüpfburg, Kinderschminken, gutem Essen und musikalischer Unterhaltung durch die SuB-Band kam der Spaß nicht zu kurz. „Das war ein gelungenes Fest“, freute sich Uzma Butt. 

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