Für „Eine Gemeinde liest“ sind originelle Ideen gefragt

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Rührten die Werbetrommel für den Anmeldestart für „Eine Gemeinde liest“: die Organisatoren um Martin Bußkamp (3. von links) und Anke Richter-Weiß (3. von rechts).

Ascheberg – „Eine Gemeinde liest“, Aschebergs unterhaltsame Lesereihe, wird vom 9. August an zwei Wochen lang wieder Spannendes, Heiteres, Nachdenkliches, Informatives und Selbstgeschriebenes quer durch alle Genres präsentieren. Die Freunde des geschriebenen Wortes, die schon immer einmal eine Passage aus einem Text ihres Lieblingsautors Zuhörern nahebringen wollten und dazu auch eine besondere Leseort-Idee haben, können sich ab sofort bei Ascheberg Marketing bewerben.

Geschäftsführer Martin Bußkamp und die Vorsitzende des Bereichsforums Kultur und Tourismus, Anke Richter-Weiß, machten jetzt – unterstützt von Mitgliedern des Arbeitskreises EGL (Eine Gemeinde liest) – neugierig auf die Neuauflauge der beliebten Veranstaltung, die in die vierte Runde geht.

Die Italienische Nacht in Ascheberg bietet wiederum den passenden Rahmen für die Eröffnungsveranstaltung von „Eine Gemeinde liest“. Zum Auftakt bei Bücher Schwalbe, Sandstraße 15, liest Hans-Werner Schlottbohm aus der weltberühmten Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupéry (18.30 Uhr).

Wie im vergangenen Jahr sollen auch diesmal 20 Veranstaltungen folgen. Die hatten im Vorjahr immerhin 480 Zuhörer gefunden. An den Wochentagen beschränke man sich für die sommerlichen Lesungen wie im Vorjahr auf das Zeitfenster von 18 bis 20 Uhr. Das habe sich bewährt, schilderte Martin Bußkamp mit Blick auf viele Berufstätige, die erst am Abend die Termine wahrnehmen könnten.

An den Wochenenden oder etwa bei Lesungen in der Kita sind auch Veranstaltungen vom Vormittag oder Nachmittag möglich. Gelesen wird, das versteht sich von selbst, in allen drei Ortsteilen.

Es gibt schon „Wiederholungstäter“

Inzwischen gebe es auch „Wiederholungstäter“, die für „Eine Gemeinde liest“ aufs Neue zum Buch greifen. Mit dabei waren in den Jahren zuvor auch renommierte Autoren aus der Gemeinde wie Jutta Richter und Oliver Uschmann.

Gerne will man auch junge Leute für EGL gewinnen und hofft, dass auch dieser Altersgruppe Anmeldungen kommen. Wie erfolgreich das ausgehen kann, bewies mit dem ersten Beitrag 2018 Poetry-Slammerin Franziska Jung, die mit ihrem Vortrag begeisterte.

Der leichte Zugang, der stets gestiegene Bekanntheitsgrad und nicht zuletzt die originellen Leseorte entwickeln eine schöne Dynamik, findet man in der Runde der Organisatoren und hat schon viele gemeinsame Erinnerungen an Lesungen auf dem Bahnsteig, unter dem Walnussbaum, im Bonsai-Zentrum, in der Hundeschule sowie im Pferdestall oder am Lagerfeuer des Bauernhofs St. Georg abgespeichert.

Anmeldungen bis 31. Mai möglich

Wer mitmachen möchte, gibt einen kurze Erklärung zu seinem ausgewählten oder selbstgeschriebenen Text, und meldet sich bis zum 31. Mai an. Die Lesedauer sollte eine Stunde nicht überschreiten, angebracht sind 20 bis 30 Minuten, wissen die Organisatoren aus Erfahrung. Das EGL-Team formt aus den Bewerbungen dann wieder zwei kurzweilige Lesewochen. Das Anmeldeformular findet sich im Internet auf www.ascheberg-touristinfo.de. Interessierte kann das Formular wahlweise digital ausfüllen oder bei der Tourist-Info am Katharinenplatz 1 auf Papier bekommen.

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