Eine Gemeinde liest: Buntes Programm für Literaturfreunde

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Stellten das Programm von „Eine Gemeinde liest“ vor: (v.l.) Elisabeth Hönig, Jörg Stratmann, Anke Richter-Weiß, Martin Bußkamp und Irmtraud Meyer-Laucke.

Ascheberg - „Eine Gemeinde liest“ geht in die dritte Runde. Literaturfreunde haben vom 10. bis 24. August die Gelegenheit, bei 20 Terminen in den drei Ortsteilen der Gemeinde Ascheberg verschiedenen Lesungen zu lauschen.

„Plädoyer fürs Leben“, lautet der Auftakt am Freitag, 10. August, um 18.30 Uhr bei Bücher Schwalbe mit Poetry Slammmerin Franziska Jung aus Ascheberg. Außerdem wird Heidi Arendt vom Kukaduh an diesem Abend Texte des Wettbewerbs Haltlose Prosa präsentieren. Das Lesepaket von „Eine Gemeinde liest“ enthält unter anderem Plattdeutsches, Gesellschaftspolitik, Heiteres, Besinnliches sowie Kindgerechtes. 

Breit gefächertes Programm 

An Themen, Inhalten und Vortragsformen herrscht kein Mangel, belegt der Blick ins Programm, das Martin Bußkamp, Geschäftsführer von Ascheberg Marketing, zusammen mit Anke Richter-Weiß, Elisabeth Hönig, Irmtraud Meyer-Laucke und Ideengeber Jörg Stratmann vom Bereichsforum Kultur am Donnerstagnachmittag auf dem Katharinenplatz vorstellten. Signalblau leuchten die frisch gedruckten Plakate und Flyer, auf denen alle Termine verzeichnet sind. 

Das erfolgreiche Konzept der sommerlichen Leserunden sei kaum verändert worden, schilderte Martin Bußkamp. Es seien viele Vorschläge von Lesern eingetrudelt, betonte er und freute sich über die bunte Mischung des Programms. Bei der Wahl der Leseorte legten die Vorleser viel Fantasie an den Tag. 

Buch übers Bahnfahren

Einer davon ist das Museum Heimathaus in Herbern. „Der Bollerwagen muss bollern, Knicker müssen kollern“, heißt es dort am 19. August um 20 Uhr, wenn Alfred Brochtrop und Birte Koy unter anderem auch Balladen wie „Der Erlkönig“ zu Gehör bringen. Für seine Lesung aus einem Buch übers Bahnfahren hat sich Ralf Wehrmann den Ascheberger Bahnhof (21. August, 19 Uhr) ausgesucht, und was könnte zur Lesung von Heike Brümmer aus Oliver Uschmanns „Die Ampel war grün“ besser passen als die Fahrschule Brümmer an der Südstraße (15. August, 19 Uhr).

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