„Drei große Baustellen“ beherrschten Etatberatungen des Schul- und Kulturausschusses

ASCHEBERG ▪ Offener Ganztag für die Marienschule Herbern, Erhalt des Schulstandorts Davensberg, Profilschule. „Drei große Baustellen“, wie es Fachbereichsleiter Alexander Ruhe formulierte, beherrschten die Etatberatungen des Schul- und Kulturausschusses am Dienstag.

667450 Euro (einschließlich Profilschule) sollen 2012 für die Schulen der Gemeinde aufgewendet werden. Zum Vergleich: 2011 betrug die Summe 626 450 Euro (ohne Profilschule). Die Mitglieder des Gremiums stimmten ausnahmslos zu. Zwei Ergänzungen empfahlen sie dazu dem Haupt- und Finanzausschuss: 5 000 Euro für die Schulentwicklungsplanung. Angesichts von Aufgaben wie der OGS etwa müsse man sich auch mal Anregungen von anderen Schulen holen können, setzte sich Ruhe für ein derartiges Polster ein. „Ob es gebraucht werde, sei ungewiss, ergänzte er zudem.

2200 Euro soll die Gemeinde zusammen mit Lüdinghausen und Senden für eine neue Späneabsauganlage im Werkraum der Burg-Schule Davensberg aufbringen. Die alte Anlage wurde vom Betriebsärztlichen Dienst beanstandet.

Die allgemeinen Konsolidierungsbemühungen der Gemeinde machen auch vor dem Schuletat nicht halt. Kosten werden reduziert oder zeitlich gestreckt, etwa bei den Instandhaltungsaufgaben (etwa der Toilettenanlage der Lambertusschule) oder bei den Sondermitteln für kleinere Investitionen.

Entscheidungen über zwei Einzelanträge wurden zurückgestellt. Betroffen sind die Anschaffung einer Industriespülmaschine für die Übermittagbetreuung der Marienschule (4500 Euro) sowie ein Zusatzraum inklusive Einrichtung für die ÜBM Ascheberg (insgesamt 5000 Euro). Erstmal prüfen, wie sich die Essensausgabe im Schulzentrum Herbern entwickelt und wie in Ascheberg ein ganzheitliches Raumkonzept aussehen könnte, meinte Ruhe. „Sehr vernünftig“, kommentierte Peter Leyers (FDP). „Kommen die ÜBM--Vereine in Herbern und Ascheberg mit dem Personalkostenzuschuss aus?“, hakte Maria Schulte-Loh (CDU) nach. „Die Betreuungszahlen werden steigen“, drückte Ruhe seine Überzeugung aus und betonte: „Wir werden die Vereine nicht im Stich lassen.“ ▪ gh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare