200 Helfer befreien Herbern und seine Umgebung von Müll

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Auch die Horner Schützen und der Nachwuchs packte bei der Dorfsäuberungsaktion ordentlich mit an.

Herbern - Obwohl sich die Sonne am Wochenende nicht blicken ließ, waren etwa 200 freiwillige Helfer und Helferinnen am Samstagmorgen in und um Herbern zur traditionellen Dorfsäuberung unterwegs.

Mitglieder aus 17 Vereinen sowie Kinder und Eltern der drei Kitas im Ort – St. Benedikt, St. Hildegardis und Kita Abenteuerland – nahmen den Frühjahrsputz gemeinsam in Angriff. 

Müllsammelaktion in Herbern

Mit Traktoren und Wagen, mit Eimern oder Müllsäcken brachten sie achtlos weggeworfener Müll zum Recyclinghof. Dort wurde der Abfall fachgerecht entsorgt. Die Helfer fanden ein buntes Sammelsurium in Straßengräben und Böschungen. Schnapsflaschen, ein alter Computer, Plastik in allen Varianten, ein Autoradio, alte Reifen, ein Wäscheständer und vieles mehr gaben die Gruppen am Recyclinghof ab. 

Unverständnis über wilde Müllkippen

Paul Bröcker, der den Müll annahm, schüttelte immer wieder den Kopf. „Ich kann das nicht verstehen, was die Leute alles entsorgen.“ Kaya Homann hielt ein Navigationsgerät in den Händen. „Tja, derjenige hat seinen Zielort wohl nicht erreicht“, sagte die engagierte Herbernerin und warf das augenscheinlich mitgenommene Gerät in den Container für Elektroschrott. Mit dem windigen Wetter waren die Organisatoren zwar nicht zufrieden, umso mehr mit der Resonanz an ehrenamtlichen Helfern. Das bestätigten Alexander Spahn von der CDU Ascheberg und Paul Bröcker, der den ganzen Morgen Dienst am Herberner Recyclinghof hatte. 

Erbsensuppe für die fleißigen Müllsammler

Doch nicht nur die fleißigen Müllsammler hatten allerhand zu tun. Im Feuerwehrgerätehaus versorgten Spahn und Barbara Wienecke die Helfer mit Erbsensuppe und Pommes. In allen drei Ortsteilen hat die Dorfsäuberung seit über zwei Jahrzehnten Tradition. Während die Aktion in Ascheberg und Herbern vom Ortsverein der CDU organisiert wird, übernimmt das in Davensberg der Heimatverein.

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