21 Todesfälle mittlerweile

Coronavirus im Kreis Coesfeld: 810 Menschen wieder gesund, insgesamt 863 Fälle

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Symbolbild

Ascheberg – Die Pressestelle des Kreises Coesfeld meldete am Dienstagnachmittag insgesamt 863 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die Zahl derer, die wieder als gesund gelten, bleibt bei 810 Personen. 21 Menschen sind bislang im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

  • 21 Tote aufgrund des Coronavirus.
  • 863 Personen im Kreis Coesfeld sind beziehungsweise waren mit dem Coronavirus infiziert (Stand: Dienstag, 3. Juni, 15.30 Uhr).
  • 810 Menschen gelten wieder als gesund.

Update, Dienstag, 3. Juni, 15.30 Uhr: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus liegt im Kreis Coesfeld am Dienstag (2. Juni) unverändert bei 863 Fällen. Insgesamt 810 Menschen sind inzwischen gesundet – gegenüber dem Stand von 789 Menschen am vergangenen Freitag (29. Mai). Auch in den letzten Tagen sind keine weiteren Todesfälle zu beklagen.

In den Krankenhäusern im Kreis Coesfeld werden derzeit keine Coronavirus-Infizierten behandelt.

Update, Donnerstag, 28. Mai, 18 Uhr: Was Ansteckungen mit dem Coronavirus betrifft, gab es im Kreis Coesfeld am Donnerstag (28. Mai) keine weitere Zunahme – es bleibt bei dem Stand von 862 Fällen, der am Mittwoch (27. Mai) mitgeteilt wurde. Die Zahl der Gesundeten ist derweil von 780 auf 785 Menschen gestiegen.

Es sind aktuell keine weiteren Todesfälle zu beklagen. Zwei Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt – nicht auf der Intensivstation.

Update, Mittwoch, 27. Mai, 17 Uhr: Am Mittwoch (27. Mai) lag die Gesamtzahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis Coesfeld bei 862 Fällen – gegenüber dem Stand von 860 Fällen am Montag (25. Mai). Aktuell sind zwei Ansteckungen in Coesfeld hinzugekommen; es handelt sich hierbei nicht um Westfleisch-Beschäftigte.

Somit liegt die Gesamtzahl der infizierten Westfleisch-Beschäftigten weiterhin bei 299 Fällen. Gesundet gemeldet sind inzwischen 780 Menschen im Kreis – gegenüber 695 Fällen am Montag. Es sind aktuell keine weiteren Todesfälle zu beklagen.

Derzeit werden im Kreis Coesfeld insgesamt vier Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus behandelt, keine Person davon auf der Intensivstation. Es handelt sich um vier Westfleisch-Beschäftigte.

Update, Montag, 25. Mai, 17 Uhr: Am Montag (25. Mai) liegt die Gesamtzahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis Coesfeld bei 860 Fällen  gegenüber dem Stand von 858 Fällen am Sonntag (24. Mai). Es sind seither eine Person aus Coesfeld und eine Person aus Billerbeck hinzugekommen, die als Kontaktpersonen bei Westfleisch geführt wurden und deswegen schon unter Quarantäne stehen.

Somit liegt die Gesamtzahl der angesteckten Westfleisch-Beschäftigten bei 299 Fällen. Seit gestriger Meldung wurden 172 Personen zusätzlich gesund gemeldet. Die Gesamtzahl der Gesundeten im Kreis Coesfeld liegt nun bei 695 Fällen.

Update, Sonntag, 24. Mai, 18 Uhr: Am Sonntag (24. Mai) lag die Gesamtzahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis Coesfeld bei 858 Fällen – gegenüber dem Stand von 856 Fällen am Freitag (22. Mai). Es ist seither eine Person aus Nottuln hinzugekommen, die bei Westfleisch beschäftigt ist.

Eine weitere Person aus Olfen wurde positiv gemeldet, ohne Bezug zu Westfleisch in Coesfeld. Zugleich wurde in der Statistik heute eine Person abgezogen, die am Samstag (23. Mai) irrtümlich der Stadt und dem Kreis Coesfeld zugeordnet worden war. Der tatsächliche Wohnort liegt in einem Nachbarkreis.

Somit liegt die Gesamtzahl der angesteckten Westfleisch-Beschäftigten bei 297 Fällen. Die Gesamtzahl der Gesundeten im Kreis Coesfeld bleibt bei 523 Fällen. Aktuell sind keine weiteren Todesfälle zu beklagen.

Derzeit werden im Kreis Coesfeld insgesamt fünf Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus behandelt, eine Person davon auf der Intensivstation. Es war am gestrigen Sonntag nicht zu ermitteln, ob Westfleisch-Beschäftigte darunter sind.

Update, Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr: Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankten im Kreis Coesfeld lag am Dienstag (19. Mai) bei 836 Personen – und ist somit nicht weiter gestiegen; 513 Menschen sind inzwischen gesundet. Bei fünf Erkrankten wurde eine irrtümliche Zuordnung der Wohnanschrift korrigiert, so dass die Zahl für Nottuln auf 77 Erkrankte sinkt, während der Stand in Rosendahl auf 115 Menschen steigt – als Bereinigung der Statistik.

Es bleibt bei bislang 279 erkrankten Westfleisch-Beschäftigten; die Zahl der nachweislich nicht infizierten Beschäftigten steigt geringfügig auf 760 Menschen; nur noch in 30 Fällen stehen die Nachweise aus. In der zweiten Testreihe gab es bislang nur acht positive Nachweise.

Derzeit werden im Kreis Coesfeld insgesamt sechs Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus behandelt, eine Person davon auf der Intensivstation. Vier Westfleisch-Beschäftigte werden stationär behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Update, Montag, 18. Mai, 21 Uhr: Die Gesamtzahl der getesteten und nicht infizierten Westfleisch-Beschäftigten ist am Montag (18. Mai) auf 759 Personen gestiegen – gegenüber dem Stand von 684 Personen am vergangenen Freitag (15. Mai); dies sind Ergebnisse aus der ersten und zweiten Testreihe. Insgesamt 279 Beschäftigte haben sich bislang mit dem Coronavirus angesteckt.

Die Zahl der nachgewiesen Erkrankten in der Bevölkerung des Kreises liegt, gegenüber gestern unverändert, bei 836 Personen. Von dieser Zahl mussten allerdings zwischenzeitlich einige wenige Westfleisch-Beschäftigte abgezogen werden, die außerhalb des Kreisgebietes leben; die Statistik des Kreisgesundheitsamtes wird entsprechend bereinigt.

Derzeit werden im Kreis Coesfeld insgesamt neun Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Vier Westfleisch-Beschäftigte werden stationär behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Die Stadt Coesfeld als zuständige Ordnungsbehörde hat am Montag (18. Mai) mitgeteilt, dass der Betrieb der Firma Westfleisch am Standort Coesfeld eingeschränkt und wird stufenweise wieder aufgenommen – begleitet von engmaschigen Kontrollen.

Dazu Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr: „Unser Gesundheitsamt hat mittlerweile die zweite Testung der Westfleisch-Beschäftigten, die bereits zuvor negativ getestet waren, soweit vorgenommen. Die Ergebnisse sind durchaus ermutigend. Trotzdem bleibt es wichtig, konsequent auf die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu achten.“ Eine erste Testphase beginnt am heutigen Dienstag (19. Mai) – ohne Schlachtung und Zerlegung der Tiere.

Update, 17. Mai, 20 Uhr: Die Firma Westfleisch wird den Betrieb am Standort in Coesfeld am heutigen Montag, 18. Mai, nicht wiederaufnehmen. Eine Entscheidung, wie es weitergeht, soll voraussichtlich morgen getroffen werden.

Dazu schreibt Westfleisch dem Kreis: „Wir wollen an allererster Stelle ein sicheres, stufenweises Wiederanfahren unserer Produktion gewährleisten und nehmen uns daher gemeinsam mit allen Beteiligten die Zeit, um dieses komplexe Vorhaben auf alle Details hin zu überprüfen“, betont Carsten Schruck, geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Westfleisch. „Auf unsere Fragen hin haben wir viele Antworten erhalten, die aber teilweise noch abschließend besprochen werden müssen – und zwar kurzfristig“, unterstreicht Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Entscheidend seien Verbesserungen auf dem Weg bis zur Arbeitsaufnahme, im Betrieb selbst und in den Unterkünften. Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann stellt heraus: „Das gemeinsam erarbeitete, strenge Hygienekonzept macht ein stufenweises Hochfahren des Betriebes bei entsprechender Einhaltung verantwortbar.“ Wichtig seien jetzt die exakte, konsequente Umsetzung und eine weiterhin enge Kontrolle. Als genehmigende Ordnungsbehörde ist die Stadtverwaltung Coesfeld aktuell im laufenden Prozess federführend.

Am gestrigen Sonntag, 17. Mai, war ein weiterer Todesfall aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu beklagen: Ein Mann mittleren Alters aus Coesfeld ist im Krankenhaus verstorben; er war nicht Mitarbeiter der Firma Westfleisch. „Für viele Familien und Freundeskreise sind diese Zeiten besonders schwer. Der Kreis Coesfeld steht fest an der Seite aller, die in diesen Wochen um liebe Menschen trauern“, spricht Dr. Christian Schulze Pellengahr den Betroffenen sein Beileid aus.

In der zweiten Testreihe unter den Westfleisch-Beschäftigten sind inzwischen insgesamt 403 kurzfristige Wiederholungstests vorgenommen worden; fast alle Nachweise und die statistische Erfassung der Ergebnisse stehen noch aus. Deshalb steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen in der Bevölkerung des Kreises Coesfeld aktuell geringfügig auf 836 Fälle (Stand: Sonntag, 17. Mai, 20 Uhr).

Derzeit werden im Kreis Coesfeld insgesamt neun Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Zwei Patienten davon sind Beschäftigte der Firma Westfleisch.

Update, 10.58 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch bei Westfleisch in Coesfeld liegt die Zahl der Neuinfektionen in dem Kreis weiterhin deutlich über der vereinbarten Obergrenze. Laut einer Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag lag der Wert bei rund 85 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche (Stand 10.5. 00.00 Uhr). Nach Angaben des RKI vom Samstag hatte dieser Durchschnittswert noch 76 betragen (Stand 9.5. 00.00 Uhr).

Das RKI weist aber darauf hin, dass es unter anderem durch einen Verzug bei Datenübermittlungen zu Diskrepanzen zwischen seinen Angaben und den tatsächlichen lokalen Zahlen kommen kann. Außer dem Kreis Coesfeld lagen alle anderen Kreise und kreisfreien Städte in NRW deutlich unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Diese Schwelle, ab der neue konsequente Beschränkungen in der Corona-Krise greifen sollen, hatten Bund und Länder am vergangenen Mittwoch vereinbart.

Der Kreis Coesfeld hat in Abstimmung mit der NRW-Landesregierung als Konsequenz bereits einen Großteil der eigentlich von Montag an landesweit geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen um eine Woche verschoben. Von 1200 Beschäftigten des betroffenen Fleischbetriebes waren bis Samstagabend 930 getestet worden. Die Zahl der festgestellten positiven Corona-Fälle stieg auf mehr als 190.

Update, Sonntag, 9.36 Uhr: Die Menschen in NRW können ab Montag wieder vieles machen, auf das sie in der Corona-Zwangspause verzichten mussten. Traurige Ausnahme ist der Kreis Coesfeld. Wegen hoher Neuinfektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch bei Westfleisch wurden dort die Lockerungen größtenteils um eine Woche verschoben. 

Coronavirus im Kreis Coesfeld: Vorerst keine Lockerungen

Update, Donnerstag, 7. Mai, 19 Uhr: Im Kreis Coesfeld sind am Donnerstag (7. Mai) insgesamt 676 Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen – gegenüber dem Stand von 624 Ansteckungen am Mittwoch (6. Mai). Die Zahl der infizierten Beschäftigten in dem fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld ist von 79 auf aktuell 129 Personen angestiegen.

Derzeit werden unverändert 13 Erkrankte im Krankenhaus behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Als Reaktion auf die am Donnerstagmorgen nachgewiesenen, rund 90 positiv Getesteten unter den Beschäftigten des Standortes der Firma Westfleisch in der Kreisstadt hat der Kreis Coesfeld heute entschieden, die aktive Fallsuche, was mögliche Ansteckungen mit dem Coronavirus betrifft, deutlich auszuweiten. Ziel ist es, alle Beschäftigten des Betriebes in Coesfeld flächendeckend und umgehend zu überprüfen – und damit Infektionsketten durch geeignete Maßnahmen konsequent zu unterbrechen.

„Die Eindämmung dieses Ausbruchs und damit die Gesundheit der Beschäftigten wie auch unserer Bevölkerung insgesamt hat oberste Priorität“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Schon in den letzten Tagen war umfangreich im Umfeld von Mitarbeitern der Firma Westfleisch getestet worden, die einschlägige Symptome aufwiesen. Nun werden, hiervon unabhängig, auch alle übrigen Beschäftigten auf das Coronavirus getestet. Rund 200 Tests sind allein Donnerstag erfolgt.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr berichtet aus einem ausführlichen Gespräch mit Vertretern der Westfleisch-Geschäftsleitung am Donnerstagvormittag (7. Mai) im Kreishaus: „Das Unternehmen hat dabei deutlich gemacht, in dieser Situation den Produktionsbetrieb vorübergehend einstellen zu müssen.“ Denn dadurch, dass für viele Erkrankte und Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet wurde, komme es zu einem gravierenden personellen Engpass. Auch die weiteren Tests bedeuteten natürlich erheblichen zusätzlichen Aufwand am Standort. Das Unternehmen ist zwischenzeitlich überzeugt, diesen Engpass überbrücken und den Betrieb unter den erforderlichen, hohen hygienischen Auflagen eingeschränkt weiterführen zu können.

„Die Firma sieht vor, positiv getestete Beschäftigte, wie bereits jetzt auch schon geschehen, in zusätzlich angemieteten Unterkünften zusammenzufassen, um die Quarantäne konsequent zu gewährleisten“, betont der Landrat. Gemeinsam mit dem Unternehmen arbeite das Gesundheitsamt des Kreises im engen Austausch mit dem Ordnungsamt der Stadt Coesfeld auf Hochtouren daran, eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Die Entwicklung der Fallzahlen und ihre weiteren Konsequenzen bewertet der Kreis Coesfeld fortlaufend: „Natürlich ist die Sorge in der Bevölkerung groß, dass sich die Zunahme im Kreis negativ auf geplante Lockerungen auswirken könnte“, weiß Dr. Schulze Pellengahr. Die Bundesregierung hatte als Voraussetzung für weitere Lockerungen eine Maximalgrenze für aktuelle Neuansteckungen vorgesehen: Demnach soll die Zahl von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner über sieben Tage hinweg nicht überschritten werden.

„Diese statistische Grenze werden wir in diesen Tagen durch das Ausweiten der Testungen wohl überschreiten. Doch für klar abzugrenzende, auf eine bestimmte Quelle zurückzuführende Ausbrüche sehen die gestrigen Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder ausdrücklich die Möglichkeit vor, Beschränkungen konkret auf die Ausbruchsstelle zu beschränken“, betont der Landrat – und ergänzt: „Abgesehen von dem Ausbruch bei Westfleisch, waren die Zahlen zu den Neuansteckungen in der Bevölkerung des Kreises in den letzten Tagen stagnierend oder leicht rückläufig.“

Update, Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr: Insgesamt waren am Mittwoch (6. Mai) 624 Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis Coesfeld registriert – gegenüber 590 Fällen am Dienstag (5. Mai). Die aktuelle Fallzahl teilt sich auf wie folgt: In Ascheberg sind es 41 Personen, in Billerbeck 31, in Coesfeld 129, in Dülmen 160, in Havixbeck 23, in Lüdinghausen 52, in Nordkirchen 20, in Nottuln 39, in Olfen 22, in Rosendahl 57 und in Senden 50.

In der Fallzahl sind insgesamt 79 Infizierte enthalten, die bei dem fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld beschäftigt sind.

Inzwischen sind 442 Menschen gesund gemeldet. In Ascheberg, Rosendahl und Senden ist jeweils eine gesundete Person hinzugekommen, in Coesfeld und Olfen sind es jeweils zwei Personen. Derzeit werden 13 Erkrankte im Krankenhaus behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Update, Dienstag, 5. Mai, 18.30 Uhr: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus ist im Kreis Coesfeld am Dienstag (5. Mai) auf 590 Fälle

angestiegen – gegenüber dem Stand von 581 Fällen am Montag (4. Mai), so die Angaben der Pressestelle des Kreises Coesfeld. Es sind aktuell keine weiteren Todesfälle zu beklagen.

Die aktuelle Fallzahl teilt sich auf wie folgt: In Ascheberg sind es 41 Personen, in Billerbeck 30, in Coesfeld 115, in Dülmen 159, in Havixbeck 23, in Lüdinghausen 52, in Nordkirchen 20, in Nottuln 37, in Olfen 22, in Rosendahl 41 und in Senden 50.

Inzwischen sind 435 Menschen gesund gemeldet – gegenüber 426 Personen am Montag. In Ascheberg sind 37 Gesundete verzeichnet, in Billerbeck 26, in Coesfeld 59, in Dülmen 128, in Havixbeck 17, in Lüdinghausen 48, in Nordkirchen 20, in Nottuln 25, in Olfen 18, in Rosendahl elf und in Senden 46.

Derzeit werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Update, Montag, 4. Mai, 20 Uhr: Was die nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus betrifft, war im Kreis Coesfeld am Montag (4. Mai) ein starker Anstieg zu verzeichnen: Es sind dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 581 Infizierte gemeldet – gegenüber dem Stand von 528 Fällen am vergangenen Samstag (2. Mai).

Bei einem Großteil der neu hinzugekommenen Infizierten handelt es sich um Beschäftigte eines fleischverarbeitenden Unternehmens in Coesfeld; sie wohnen in unterschiedlichen Orten im Kreis. Die starke Zunahme erklärt sich aus der aktiven Fallsuche des Kreisgesundheitsamtes: „Wir haben in den vergangenen Tagen in diesem Personenkreis gezielt ermittelt und entsprechend oft getestet“, betont Ärztin Celine Klostermann vom Kreisgesundheitsamt.

Es handele sich bislang dort um vergleichsweise milde Verläufe, nur eine Person muss im Krankenhaus behandelt werden. Unter strengen Auflagen, die das Kreisgesundheitsamt überwacht, wird die Produktion im Betrieb weiter fortgesetzt.

Die Zahl von 581 Ansteckungsfällen teilt sich auf wie folgt: In Ascheberg sind es 41 Personen, in Billerbeck 30, in Coesfeld 111, in Dülmen 158, in Havixbeck 23, in Lüdinghausen 52, in Nordkirchen 20, in Nottuln 35, in Olfen 22, in Rosendahl 39 und in Senden 50.

Es sind aktuell keine weiteren Todesfälle zu beklagen. 426 Menschen sind gesundet. Derzeit werden zehn Menschen im Krankenhaus behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Update, Samstag, 2. Mai, 17 Uhr: Im Kreis Coesfeld ist die Zahl der Menschen, die aufgrund ihrer Ansteckung mit dem Coronavirus verstorben sind, von 19 auf 20 Todesfälle angestiegen: Eine Frau mittleren Alters aus Dülmen ist nun im Krankenhaus gestorben.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus lag am Samstag (2. Mai) bei 528 Fällen – gegenüber 515 Fällen am Donnerstag (30. April). Die Zahl von 528 Ansteckungsfällen teilt sich auf wie folgt: In Ascheberg sind es 41 Personen, in Billerbeck 29, in Coesfeld 95, in Dülmen 141, in Havixbeck 23, in Lüdinghausen 51, in Nordkirchen 20, in Nottuln 33, in Olfen 22, in Rosendahl 23 und in Senden 50.

424 Menschen sind gesundet: In Nottuln steigt die Zahl von zuletzt 23 auf 24 Fälle. Aktuell werden acht Erkrankte im Kreis Coesfeld im Krankenhaus behandelt, derzeit keine Person davon auf der Intensivstation.

Update, Donnerstag, 30. April, 18 Uhr: Im Kreis Coesfeld liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Donnerstag (30. April) bei insgesamt 515 Fällen – gegenüber 505 Fällen am Mittwoch (29. April). Es sind aktuell keine weiteren Verstorbenen zu beklagen.

Die Fallzahl teilt sich folgendermaßen auf: In Ascheberg sind es 41 erkrankte Menschen, in Billerbeck 29, in Coesfeld 89, in Dülmen 140, in Havixbeck 23, in Lüdinghausen 51, in Nordkirchen 20, in Nottuln 32, in Olfen 22, in Rosendahl 18 und in Senden 50.

Unverändert sind insgesamt 423 Gesundete gemeldet. Derzeit werden sechs Erkrankte im Kreis Coesfeld im Krankenhaus behandelt, eine Person davon auf der Intensivstation.

Die Pflicht, eine Maske in Geschäften und im ÖPNV zu tragen, wurde auch von der Bevölkerung des Kreises Coesfeld überwiegend verinnerlicht. Mit Sorge wird dies bisweilen noch im Schülerverkehr betrachtet: „Hier wünschen wir uns von den Schülerinnen und Schülern, dass auch sie die Maskenpflicht ernst nehmen. Es geht um den verantwortungsvollen Fremdschutz“, weist Kreisdirektor Dr. Linus Tepe auf die „Spielregeln“ in Bus und Bahn hin. Was viele vielleicht noch nicht wissen: Die Pflicht, eine Maske zu tragen, beginnt bereits an der Haltestelle.

Es gehe weiterhin darum, so Tepe, die gewonnenen ersten Lockerungen zu erhalten und Spielräume für weitere Öffnungen zu schaffen. „Das ist auch und besonders im Interesse der jungen Menschen. Mit Freunden im Park zu chillen oder andere gemeinsame Aktivitäten auszuüben, wird nur möglich sein, wenn sich die Ansteckungszahlen weiterhin verbessern“, wagt Dr. Tepe einen Blick in die Zukunft. Es komme weiterhin auf jeden Einzelnen an: „Keine Maske in Bus und Bahn zu tragen ist alles – aber nicht cool!“, spricht Dr. Tepe die jungen Leute an.

Update, Mittwoch, 29. April, 18 Uhr: Im Kreis Coesfeld lag die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Mittwoch (29. April) bei 505 Fällen – gegenüber 504 Fällen am Dienstag (28. April). In Coesfeld wurde eine weitere Ansteckung gemeldet, so dass die Zahl der Infizierten in der Kreisstadt nun auf 85 gestiegen ist. Es sind aktuell keine weiteren Verstorbenen zu beklagen.

Insgesamt 423 Menschen sind derweil gesund gemeldet: 37 in Ascheberg, 25 in Billerbeck, 58 in Coesfeld, 123 in Dülmen, 16 in Havixbeck, 47 in Lüdinghausen, 20 in Nordkirchen, 23 in Nottuln, 17 in Olfen, elf in Rosendahl und 46 in Senden.

Aktuell werden sechs Erkrankte im Kreis Coesfeld im Krankenhaus behandelt, eine Person davon auf der Intensivstation.

Update, Dienstag, 28. April, 17.30 Uhr: Ein weiterer Todesfall aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist im Kreis Coesfeld zu beklagen: Eine ältere Frau aus einem Pflegeheim in Coesfeld. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt somit auf 19 Verstorbene.

Für die Bevölkerung des Kreises Coesfeld richtet sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr an alle Angehörigen, die durch das Coronavirus Menschen verloren haben: „Die traurige Nachricht macht auch uns betroffen. In Gedanken sind wir bei denen, die um ihre Nächsten trauern“.

Im Kreis Coesfeld liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Dienstag (28. April) bei 504 Fällen. 415 Menschen gelten wieder als gesund.

Update, Montag, 27. April, 16 Uhr: Laut Angaben des Gesundheitsamtes des Kreis Coesfelds ist die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus im Kreis am Montag, 27. April, auf 500 angestiegen - gegenüber dem Stand von 494 Fällen am Samstag.

18 Menschen sind aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus verstorben, bei drei Verstorbenen war die Coronavirus-Infektion ein Nebenbefund. Die Zahl der Gesundeten stieg auf 402.

Update, Samstag, 25. April, 17 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus ist im Kreis Coesfeld am Samstag (25. April) um drei weitere Fälle auf 494 Erkrankte angestiegen – gegenüber dem Stand von 491 Fällen am Freitag (24. April).

Es sind aktuell keine weiteren Todesfälle zu beklagen: Insgesamt 18 Menschen sind aufgrund ihrer Ansteckung mit dem Coronavirus verstorben; bei drei Verstorbenen war die Coranavirus-Infektion ein Nebenbefund. Die Zahl der Gesundeten liegt ebenfalls unverändert bei 399.

Aktuell werden im Kreis Coesfeld zehn infizierte Menschen stationär im Krankenhaus behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

Update, Dienstag, 21. April, 18.30 Uhr: Zwei weitere Todesfälle aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus sind im Kreis Coesfeld zu beklagen: Eine ältere Frau aus Coesfeld ist im Pflegeheim verstorben, ein älterer Mann aus Dülmen im Krankenhaus. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt somit auf 18 Verstorbene. Zugleich korrigiert das Kreisgesundheitsamt die Angabe von Montag: Der zuletzt gemeldete Tote, ebenfalls ein älterer Mann, wohnte nicht in Dülmen, sondern in der Kreisstadt.

Im Kreis Coesfeld liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus laut Angaben des Kreisgesundheitsamtes am Dienstag (21. April) bei 486 Fällen – gegenüber 485 Fällen am Montag (20. April): Lediglich in Coesfeld ist ein Ansteckungsfall hinzugekommen, womit die Zahl dort auf 81 steigt.

365 Menschen wurden inzwischen als gesund entlassen, darunter 32 Personen in Ascheberg, 20 in Billerbeck, 47 in Coesfeld, 105 in Dülmen, 15 in Havixbeck, 40 in Lüdinghausen, 19 in Nordkirchen, 21 in Nottuln, 15 in Olfen, neun in Rosendahl und 42 in Senden.

14 infizierte Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

Update, Montag, 20. April, 20 Uhr: Im Kreis Coesfeld sind drei weitere Todesfälle aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu beklagen: Eine ältere Frau und ein älterer Mann aus Coesfeld sowie ein älterer Mann aus Dülmen sind laut Angaben der Pressestelle des Kreises im Krankenhaus verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöht sich somit auf 16.

Im Kreis Coesfeld lag die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Montagabend (20. April) bei 485 – gegenüber dem Stand von 473 Fällen am vergangenen Freitag (17. April).

Die aktuelle Zahl von 485 Fällen teilt sich auf wie folgt: 40 Personen in Ascheberg, 28 in Billerbeck, 80 in Coesfeld, 138 in Dülmen, 21 in Havixbeck, 49 in Lüdinghausen, 20 in Nordkirchen, 25 in Nottuln, 20 Olfen, 14 in Rosendahl und 50 in Senden.

342 Menschen wurden inzwischen als gesund entlassen, darunter 27 Menschen in Ascheberg, 20 in Billerbeck, 38 in Coesfeld, 104 in Dülmen, 14 in Havixbeck, 36 in Lüdinghausen, 19 in Nordkirchen, 21 in Nottuln, 15 in Olfen, neun in Rosendahl und 39 in Senden.

14 Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

Update, Sonntag, 19. April, 8.45 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten im Kreis Coesfeld ist laut Angaben des Gesundheitsamtes des Kreises auf 480 Fälle gestiegen. Davon gelten mittlerweile allerdings 333 Menschen wieder als gesund. 13 Personen sind aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben.

In Ascheberg gibt es 15 aktiv Infizierte (40 insgesamt, mit Gesundeten), in Nordkirchen gibt es einen Infizierten (20 insgesamt) und in Olfen sind fünf Menschen aktiv an dem Coronavirus erkrankt (20 insgesamt). 

Update, Donnerstag, 16. April, 16.30 Uhr: Im Kreis Coesfeld sind 464 Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen, womit die Zahl der Ansteckungen laut Angaben der Pressestelle des Kreises Coesfeld im Vergleich zum Vortag um zwei Fälle angestiegen ist. Die zwei Neuansteckungen verteilen sich auf die Stadt Coesfeld.

Die aktuelle Zahl von 464 Fällen teilt sich auf wie folgt: 38 Personen in Ascheberg, 26 in Billerbeck, 76 in Coesfeld (Vortag: 74), 135 in Dülmen, 18 in Havixbeck, 48 in Lüdinghausen, 19 in Nordkirchen, 25 in Nottuln, 16 in Olfen, 14 in Rosendahl und 49 in Senden.

319 Menschen sind inzwischen als gesundet gemeldet. 23 Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, fünf davon auf der Intensivstation. 13 Menschen sind aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben.

Update, Mittwoch, 15. April, 9 Uhr: Eine weitere Person ist im Kreis Coesfeld aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich nach Angaben des Gesundheitsamtes des Kreises die Zahl der Verstorbenen auf 13. (Stand: Mittwoch, 15. April, 9 Uhr).

Die Zahl der insgesamt Infizierten erhöht sich auf 462, von denen 250 allerdings wieder als gesund gelten. Dülmen ist mit 131 Fällen im Kreis Coesfeld weiterhin am stärksten betroffen.

Update, Montag, 13. April, 17.30 Uhr: Im Kreis Coesfeld gibt es einen weiteren Todesfall aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu beklagen: Ein älterer Mann aus Dülmen ist im Krankenhaus verstorben. Damit steigt die Gesamtzahl im Kreis auf insgesamt zwölf Todesfälle.

Laut Angaben der Pressestelle des Kreises Coesfeld liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus damit am Ostermontag (13. April) bei insgesamt 458 Fällen gegenüber dem Stand von 454 Fällen am Ostersonntag (12. April).

Die Zahl von 458 Fällen teilt sich folgendermaßen auf: 37 Personen in Ascheberg, 26 in Billerbeck, 73 in Coesfeld, 134 in Dülmen, 18 in Havixbeck, 47 in Lüdinghausen, 19 in Nordkirchen, 25 in Nottuln, 16 in Olfen, 14 in Rosendahl und 49 in Senden.

Insgesamt 247 Menschen konnten inzwischen als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 22 Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, vier davon auf der Intensivstation.

Update, Sonntag, 12. April, 11 Uhr: Der Kreis Coesfeld meldete an Ostersonntag insgesamt 454 Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die Zahl derer, die wieder als gesund gelten, ist bei 216 geblieben. Elf Menschen sind bislang im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Update Freitag, 17.21 Uhr: Im Kreis Coesfeld lag die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Freitag bei insgesamt 451 Fällen – gegenüber dem Stand von 439 Fällen am Donnerstag. In Ascheberg sind 37, in Nordkirchen 19 Personen betroffen. Die Zahl der Gesundeten ist auf 216 angestiegen. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 

Update Donnerstag, 19 Uhr: Im Kreis Coesfeld sind zwei weitere Todesfälle aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu beklagen: Eine betagte Frau aus Coesfeld und ein betagter Mann aus Coesfeld sind im Krankenhaus verstorben. Die Gesamtzahl der Toten erhöht sich somit von neun Personen auf insgesamt elf Personen.

Im Kreis Coesfeld lag die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Donnerstag bei insgesamt 439 Fällen – gegenüber dem Stand von 431 Fällen am Mittwoch.

Die Zahl von 439 Fällen teilt sich auf wie folgt: 35 Personen in Ascheberg, 23 in Billerbeck, 69 in Coesfeld, 130 in Dülmen, 16 in Havixbeck, 45 in Lüdinghausen, 19 in Nordkirchen, 25 in Nottuln, 16 in Olfen, 14 in Rosendahl und 47 in Senden.

Insgesamt 211 Menschen konnten inzwischen als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 24 Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, sieben davon auf der Intensivstation.

Update Mittwoch, 19 Uhr:

Im Kreis Coesfeld liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Mittwoch bei insgesamt 431 Fällen. Die Zahl teilt sich auf wie folgt:35 Personen in Ascheberg, 23 in Billerbeck, 67 in Coesfeld, 128 in Dülmen, 16 in Havixbeck, 43 in Lüdinghausen, 19 in Nordkirchen, 25 in Nottuln, 16 in Olfen, 13 in Rosendahl und 46 in Senden.

Insgesamt 198 Menschen konnten inzwischen als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 26 Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, sieben davon auf der Intensivstation.

Update Dienstag, 17.17 Uhr:  Im Kreis Coesfeld gibt es drei weitere Todesfälle aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus: Ein 69-jähriger Mann aus Billerbeck, ein 77-jähriger Mann aus Coesfeld und eine 58-jährige Frau aus Coesfeld sind im Krankenhaus verstorben. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Die Gesamtzahl der Toten erhöht sich somit auf neun Personen.

Im Kreis liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen Stand Dienstag bei insgesamt 417 Fällen – gegenüber dem Stand von 409 Fällen am Montag. 34 Personen sind mittlerweile in Ascheberg infiziert.

Weiter teilt der Kreis mit, dass insgesamt 171 Menschen als gesund aus der Quarantäne entlassen werden konnten. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 29 Menschen im Kreis Coesfeld werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, acht davon auf der Intensivstation.

Update Montag, 17.37 Uhr: Die Kreisverwaltung meldete am Montag insgesamt 409 Corona-Infizierte im Kreis Coesfeld. Davon leben 33 Personen in Ascheberg und 18 in Nordkirchen. 

Darüber hinaus meldete der Kreis einen weiteren Todesfall aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Eine 89-jährige Frau aus Coesfeld verstarb im Krankenhaus. Somit hat der Kreis nun sechs Todesfälle zu beklagen.

Derweil konnten 146 Menschen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. 28 Menschen werden stationär im Krankenhaus behandelt, acht davon auf der Intensivstation.

Update, Sonntag, 16.43 Uhr: Der Kreis Coesfeld meldet 399 Infizierungen mit dem Coronavirus. Davon gelten 140 Menschen wieder als gesund. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 

Die Infektionsfälle teilen sich wie folgt auf:

Dülmen: 120

Coesfeld: 59

Senden: 42

Lüdinghausen: 41

Ascheberg: 32

Billerbeck: 22

Nottuln: 22

Nordkirchen: 18

Olfen: 16

Havixbeck: 15

Rosendahl: 12

Update Freitag, 17.46 Uhr: Im Kreis Coesfeld liegt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Freitag insgesamt bei 377 Fällen – gegenüber dem Stand von 372 Fällen am Donnerstag. Laut Kreisverwaltung konnten 128 Menschen wieder gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Diese Zahl wird nicht von der Gesamtzahl der Ansteckungen abgezogen. 

20 Menschen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, acht davon auf der Intensivstation.

Update Donnerstag, 17.31 Uhr:Der Kreis Coesfeld meldet für Donnerstag 372 nachgewiesene Ansteckungen mit dem Coronavirus, das sind 14 mehr als am Vortag. Gleichzeitig geht auch die Zahl der Menschen in die Höhe, die wieder als gesund gelten. Am Donnerstag sind es 109, 18 mehr als tags zuvor. Damit ist die Zahl der Gesundeten erstmals höher als die der Neuinfektionen. 26 Menschen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, zehn davon auf der Intensivstation.

Die Infektionsfälle teilen sich wie folgt auf:

Dülmen: 114 (Vortag 113 )

Coesfeld: 49 (42)

Senden: 42 (42)

Lüdinghausen: 36 (35)

Ascheberg: 30 (29)

Billerbeck: 22 (22)

Nottuln: 21 (21)

Nordkirchen: 16 (14)

Olfen: 16 (15)

Havixbeck: 15 (15)

Rosendahl: 11 (10)

Update Mittwoch, 19.24 Uhr: Nach der Übersicht des Kreises Coesfeld hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Coesfeld um 19 auf 358 erhöht. Eine weitere Person ist gestorben, sodass nun fünf Todesfälle zu verzeichnen sind. Insgesamt 91 Menschen konnten inzwischen als gesund aus der Quarantäne entlassen werden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 87-jährigen Mann aus Senden, der ambulant behandelt wurde. Er verstarb bereits am Wochenende; das wurde erst jetzt bekannt. „Viele betroffene Familien und Freundeskreise durchleben eine schwere Zeit. Wir alle sind in Gedanken bei ihnen“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Todesfälle waren bis dato in Dülmen und Havixbeck zu beklagen. 

Die Infektionsfälle teilen sich wie folgt auf:

Dülmen: 113 (Vortag 109)

Coesfeld: 42 (39)

Senden: 42 (39)

Lüdinghausen: 35 (31)

Ascheberg: 29 (24)

Billerbeck: 22 (22)

Nottuln: 21 (21)

Havixbeck: 15 (14)

Olfen: 15 (12)

Nordkirchen: 14 (14)

Rosendahl: 10 (9)

Update Dienstag, 17.33 Uhr: Nach Angaben des Kreises Coesfeld waren am Dienstag 334 Menschen im Kreis mit dem Coronavirus infiziert. 76 gelten wieder als gesund. Die Stadt mit den meisten Fällen ist nach wie vor Dülmen mit 109 Infektionen. In Ascheberg hat sich die Zahl um zwei auf 24 erhöht, in Nordkirchen ist es bei 14 Infektionen geblieben. In den weiteren Kommunen sieht es so aus: Coesfeld und Senden: je 39 Fälle, Lüdinghausen: 31 Fälle, Billerbeck: 22, Nottuln: 21, Havixbeck: 14, Olfen: 12, Rosendahl: 9.

Update Montag, 18.31 Uhr: Laut Kreisverwaltung hat sich die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen auf 310 erhöht. Als gesundet gelten 53 Personen, vier Infizierte starben.

Bei den drei weiteren Verstorbenen handelt es sich um eine 80-jährige Frau aus Havixbeck, einen 89-jährigen Mann aus Dülmen und einen 75-jährigen Mann aus Dülmen. Sie starben im Krankenhaus.

„Wir müssen uns stets vergegenwärtigen, dass hinter jeder Zahl ein menschliches Schicksal steht“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr – und spricht den Angehörigen seine tiefe Anteilnahme aus: „In Gedanken und Gebeten sind wir alle bei den betroffenen Familien und Freundeskreisen.“ 

Die Infektionsfälle teilen sich wie folgt auf:

Dülmen: 102

Senden: 37

Coesfeld: 33

Lüdinghausen: 30

Ascheberg: 22

Billerbeck: 21

Nottuln: 19

Nordkirchen: 14

Havixbeck: 14

Olfen: 12

Rosendahl: 6

Zur NRW-Soforthilfe 2020, dem Hilfsprogramm für kleine und mittlere Betriebe sowie Solo-Selbstständige, hat die Bezirksregierung Münster eine Hotline eingerichtet. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 0251/411-3400 geschaltet. Per E-Mail ist die Kontaktaufnahme möglich unter info-soforthilfe@brms.nrw.de.

Update Sonntag, 11.34 Uhr: Die Bezirksregierung Münster meldet 303 Fälle im Kreis Coesfeld (Stand Sonntag, 11 Uhr). 46 Menschen gelten demnach aber auch wieder als gesund.

Update Samstag, 11.30 Uhr: Die Zahl der Infizierten ist weiter angestiegen. Am Samstag (Stand 11.30 Uhr) waren im Kreis Coesfeld 274 Fälle bekannt.

Update Freitag, 17.39 Uhr: Erneut eine traurige Nachricht aus dem Kreis Coesfeld: Am Freitag teilte die Kreisverwaltung mit, dass ein 79-jähriger Mann aus Havixbeck aufgrund des Coronavirus im Krankenhaus verstorben ist. Nähere Angaben wurden seitens des Kreises nicht gemacht.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr spricht den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus: "In dieser schweren Zeit denken wir an alle, die um den Verstorbenen trauern. Der Kreis Coesfeld fühlt mit Ihnen." Zugleich fordert der Landrat die Bevölkerung auf, sich verantwortungsbewusst an alle Regelungen und Anordnungen zu halten. "Dadurch werden auch im Kreis Coesfeld Menschenleben gerettet", betont Dr. Schulze Pellengahr.

Derweil ist die Zahl der Infizierten weiter angestiegen. Am Freitagabend waren im Kreis Coesfeld 264 Fälle bekannt, 19 in Ascheberg und 14 in Nordkirchen. Insgesamt werden im Kreis Coesfeld derzeit 15 mit dem Coronavirus infizierte Menschen im Krankenhaus behandelt, davon drei auf der Intensivstation. Aktuelle Zahlen in NRW, Entwicklungen und Erlasse sind in unserem NRW-Ticker.

Update Freitag, 11.49 Uhr: Die Bezirksregierung Münster meldet am Freitagmorgen 245 Corona-Fälle im Kreis Coesfeld. 36 Menschen gelten wieder als gesund. 

Update Donnerstag, 17.57 Uhr: 232 Personen im Kreis Coesfeld sind mit dem Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamts leben davon 18 Personen in Ascheberg.

Insgesamt werden im Kreis Coesfeld 17 mit dem Coronavirus infizierte Menschen im Krankenhaus behandelt, davon vier auf der Intensivstation.

In diesen Tagen wird im Kreis Coesfeld kurzfristig und vorsorglich ein Hilfskrankenhaus errichtet. Freiwillige mit pflegerischen und medizinischen Kenntnissen waren aufgerufen, sich zu melden, wenn dort helfen möchten. Überwältigend war die Rückmeldung bereits am nächsten Tag. Und es werden weiterhin Helfer gesucht.

Update Donnerstag, 11.12 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Kreis Coesfeld ist auf 216 gestiegen.

Update Mittwoch, 18.45 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet am Mittwochabend insgesamt 205 Coronainfizierte. Davon sind 17 Personen in Ascheberg betroffen und elf in Nordkirchen. Insgesamt zwölf mit dem Coronavirus infizierte Patienten werden im Krankenhaus behandelt, davon vier Personen auf der Intensivstation

Weiterhin gelten laut Bezirksregierung Münster 24 infizierte Personen wieder als gesund.

Update Mittwoch, 11.21 Uhr: Neuer Tag, neue Zahlen: 184 Personen im Kreis Coesfeld sind mit dem Coronavirus infiziert. Weiterhin gelten 24 Infizierte wieder als gesund.

Update Dienstag, 16.55 Uhr: Die Bezirksregierung Münster korrigiert nach oben. 182 Personen im Kreis Coesfeld sind infiziert.

Erster Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Update Dienstag, 16.41 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 63-jähriger Mann aus Coesfeld ist am Dienstag im Krankenhaus an einer Grunderkrankung verstorben.

„Er hatte als Nebenbefund einen positiven Corona-Test“, berichtet Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. 

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr betont: „Diese Nachricht macht uns alle sehr betroffen: In diesen Stunden und Tagen sind wir in Gedanken bei all jenen Menschen, die dem Verstorbenen nahestanden – ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl.“ Umso wichtiger sei es jetzt, alle Anordnungen und Empfehlungen zur Verlangsamung der Corona-Epidemie zu beachten, appelliert der Landrat.

Die Zahl der Infektionen ist am Dienstag auf 180 gestiegen. 

Update Dienstag, 11.16 Uhr: Die Bezirksregierung Münster teilt am Dienstagmorgen mit, dass sich mittlerweile 172 Personen im Kreis Coesfeld mit dem Coronavirus infiziert haben. 

Update Montag, 18.32 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat am Montag einen erneuten Anstieg der Fallzahl bekannt gegeben. Insgesamt 164 Personen sind Stand Montagabend im Kreis mit dem Coronavirus infiziert, 14 davon in Ascheberg

Dem gegenüber stehen laut Gesundheitsamt 21 Menschen, die bereits gesund aus der Quarantäne entlassen werden konnten. 

Update Sonntag, 17.49 Uhr: Nach Angaben der Bezirksregierung Münster von Sonntag (17.19 Uhr) sind im Kreis Coesfeld nach wie vor 152 Personen am Coronavirus infiziert. Das sind genauso viele wie am Vortag. 15 Menschen gelten als gesundet.

Insgesamt sind die Fälle im Regierungsbezirk im Verlauf des Sonntags gestiegen - von 1.267 (Zahlen aus dem Kreis Warendorf wurden nach unten korrigiert) auf jetzt 1.311.

Die Situation am Sonntag, 17 Uhr:

Stadt Bottrop: 17, gesundet: 2

Stadt Gelsenkirchen: 45, gesundet: 2

Stadt Münster: 266, gesundet: 6

Kreis Borken: 282, gesundet: 11

Kreis Coesfeld: 152, gesundet: 15

Kreis Recklinghausen: 149

Kreis Steinfurt: 201, gesundet: 3

Kreis Warendorf: 199, gesundet: 5

Coronavirus: Risthaus lobt die Ascheberger

Update Sonntag, 15.42 Uhr:  In allen drei Ortsteilen der Gemeinde Ascheberg prüfte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus am Samstag die Einhaltung der in der vergangenen Woche erlassenen Verfügungen. Sein positives Fazit: „Außer zwei unerlaubten Sportplatz- beziehungsweise Schulhofnutzungen haben sich alle in unserer Gemeinde an die neuen Regeln zum Schutz vor einer Coronavirus-Ansteckung gehalten.“ 

Risthaus wurde bei seiner Kontrolle von Thomas Stohldreier, dem Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, begleitet. Sie suchten alle Supermärkte sowie mehrere Imbisse und Cafés auf und prüften stichprobenartig auch die Schließung der übrigen Geschäfte sowie die Sperrung der Spielplätze und Schulhöfe. Gleichzeitig unternahm auch der Sicherheitsdienst von Dave und Angela Martin Kontrollgänge. 

Risthaus: „Hier und da haben wir noch kleinere Verbesserungenmaßnahmen hinsichtlich der Abstandswahrung in Geschäften angesprochen. Grundsätzlich haben sich die Davensberger, Ascheberger und die Herberner aber am Samstag sehr vorbildlich und verantwortungsvoll verhalten.“

Die Straßen und Plätze waren während der Kontrolle nahezu leer. „Wegen uns bräuchte das Land keine allgemeine Ausgangssperre zu verhängen. Die Bürgerschaft hier verhält sich sehr vorbildlich“, sagte Risthaus.

Update Samstag, 16.10 Uhr: Neuer Stand am Samstag: Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus ist mittlerweile auf aktuell insgesamt 152 Fälle angestiegen. Das teilte der Kreis Coesfeld am Samstag mit. In Dülmen gibt es nach wie vor die meisten Ansteckungen: 37 Menschen sind hier infiziert. 

Unter den neu Infizierten sind einigeReiserückkehrer aus Risikogebieten, berichtet Celine Klostermann, Ärztin im Gesundheitsamt des Kreises Coesfeld – und ergänzt: Die gute Nachricht ist: 15 Erkrankte konnten als gesund aus der Quarantäne entlassen werden.

Update, Samstag, 14.25 Uhr: Erneut ist die Zahl der Infizierten im Kreis Coesfeld leicht gestiegen. Mittlerweile sind 129 Fälle bekannt, am Freitag waren es noch zwei weniger. Die Zahl der Genesenen stagniert bei fünf.

Update, Freitag, 20.04 Uhr:  Das Coronavirus kennt ja bekanntermaßen keine Grenzen, doch wer ins Restaurant will, der muss manchmal nur zehn Kilometer weiterfahren... Kreis Unna und Kreis Coesfeld sind sich trotz großer Nähe überraschend uneins.

Update Freitag, 17.48 Uhr: Noch einmal einen Anstieg von elf nachweislich infizierten Personen meldete der Kreis Coesfeld am Freitagabend. In Dülmen gibt es mittlerweile die meisten Ansteckungen (30). Insgesamt gibt es im Kreis Coesfeld jetzt 127 Infizierte.

"Erfreulicherweise gilt immer noch, dass der Verlauf der Erkrankung im Kreis Coesfeld weiterhin vergleichsweise mild ist; ein betagter Risikopatient ist weiterhin schwer erkrankt; zwei weitere Menschen werden ebenfalls immer noch stationär behandelt, sind aber stabil, betont Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Kreisgesundheitsamtes.

Das Infotelefon des Kreises zum Thema Coronavirus unter der Rufnummer 02541 / 18-5380 ist am Wochenende jeweils von 10 bis 14 Uhr geschaltet. Außerdem ist die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 rund um die Uhr erreichbar. Auf der Seite www.kreis-coesfeld.de finden sich viele weitere Informationen.

Update Freitag, 10.45 Uhr: Die Bezirksregierung Münster meldet am Freitagmorgen insgesamt 116 infizierte Personen im Kreis Coesfeld.

Update Donnerstag, 17.46 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus ist am Donnerstag von 85 Fällen am Mittwoch auf insgesamt 113 Fälle angestiegen. Neue Infizierungen gibt es in Ascheberg (jetzt 10), Billerbeck (11), Coesfeld (5), Dülmen (25), Havixbeck (6), Lüdinghausen (10), Nordkirchen (6), Nottuln (7), Rosendahl (3) und Senden (25). In Olfen bleibt die Zahl unverändert bei 5 Infizierten.

Insgesamt ist der Verlauf der Erkrankung laut Kreisverwaltung weiterhin vergleichsweise mild; nur bei einem betagten Risikopatienten zeigt sich ein schwerer Verlauf. Drei weitere Menschen werden stationär behandelt, sind aber ansonsten stabil, berichtet Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Kreisgesundheitsamtes.

Inzwischen empfiehlt das Kreisgesundheitsamt, dass Restaurants und Cafés zur konsequenten Eindämmung der Coronavirus-Eindämmung komplett geschlossen bleiben. Gleiches gelte für eine Vielzahl an Geschäften, die nicht der Notversorgung dienen. 

Die Gemeinde Ascheberg hat die Empfehlung des Kreises mit einer Allgemeinverfügung am Donnerstag umgesetzt. Ab Freitag müssen Restaurants und andere Speisewirtschaften schließen. Begründet wird diese Maßnahme damit, dass Speisewirtschaften weniger der Grundversorgung, als vielmehr der Geselligkeit und Freizeitgestaltung dienen.

Diese Maßnahmen seien unumgänglich, um den Infektionsschutz und die Sicherheit für uns alle zu gewährleisten, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr – und appelliert an die Menschen im Kreis Coesfeld: Bitte folgen Sie den behördlichen Anordnungen und verzichten Sie auf alle nicht wirklich notwendigen Sozialkontakte.

Update Mittwoch, 18.56 Uhr: Nach Angaben der Bezirksregierung Münster hat sich die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Coesfeld auf 85 erhöht. Weiterhin gelten hier fünf Personen als gesundet. 

Laut Kreisverwaltung ist mit Rosendahl nun auch die letzte Gemeinde im Kreisgebiet betroffen. Die Fälle teilen sich wie folgt auf: 

Ascheberg: 9
Billerbeck: 9 
Coesfeld: 3 
Dülmen: 19 
Havixbeck: 5
Lüdinghausen: 7 
Nordkirchen: 5 
Nottuln: 2 
Olfen: 5 
Senden: 20 

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr hat derweil seine Fachleute gebeten, Anregungen für die Beschäftigung daheim zu geben, wie es in einer Pressemitteilung heißt. 

„Gern haben wir für Sie einige Tipps und Links zusammengestellt, die helfen, die Zeit zuhause miteinander zu gestalten und sinnvoll zu nutzen“, betont der Landrat. Diese Sammlung findet sich auf www.kreis-coesfeld.de/corona-freizeit und wird fortlaufend ergänzt. Dort finden sich zum Beispiel Links zu 70 Spielen für Kinder oder zu Indoor-Spielen und vieles mehr.

Das Infotelefon des Kreises unter der Rufnummer 02541/18-5380 ist werktags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 10 bis 14 Uhr geschaltet. Arbeitsrechtliche Fragen, etwa zur Unabkömmlichkeit von Beschäftigen, können dort nicht beantwortet werden – diese sollten an den Arbeitgeber gerichtet werden.

Derweil kündigt die Ascheberger Tafel ihre vorerst letzte Ausgabe für Donnerstag, 19. März, an. Dann legt sie wegen der Corona-Krise eine Pause ein. Die Wiedereröffnung ist für den 23. April geplant. 

Update Dienstag, 17.52 Uhr: Aktuell wurde bei 70 Personen im Kreis Coesfeld eine Corona-Infektion nachgewiesen; gegenüber dem Stand von Montag (16. März) ist die Zahl um 17 infizierte Personen angestiegen. Erstmals gibt es einen nachgewiesenen Fall in der Gemeinde Havixbeck.

Die 70 nachgewiesenen Ansteckungsfälle teilen sich örtlich wie folgt auf: 

Ascheberg: 9
Billerbeck: 7 
Coesfeld: 2 
Dülmen: 15 
Havixbeck: 1 
Lüdinghausen: 6 
Nordkirchen: 5 
Nottuln: 2 
Olfen: 3 
Senden: 20 

In Rosendahl gibt es weiterhin keinen nachgewiesenen Fall.

Derweil sind 5 Personen (2 aus Ascheberg und 3 aus Senden) gesund gemeldet.

Das Bürgertelefon des Kreisgesundheitsamtes hat ab dem 18. März geänderte Zeiten: montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr.


Update Montag, 18.10 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Kreis Coesfeld hat sich um sechs auf 53 am Montag erhöht. Laut Kreisverwaltung sind keine neuen Orte hinzugekommen. Fünf Betroffene hätten bereits gesund aus der Quarantäne entlassen werden können. Diese Patienten seien stabil und zu Hause; die Erkrankung verlief bei ihnen vergleichsweise milde.

„Bislang ist eine Krankenhausbehandlung in keinem Fall erforderlich gewesen“, betont Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises. 

Die 53 nachgewiesenen Ansteckungsfälle teilen sich örtlich wie folgt auf: 

Ascheberg: 8 (plus 1)
Billerbeck: 7 (plus 2)
Coesfeld: 1 (unverändert)
Dülmen: 6 (plus 1)
Lüdinghausen: 5 (plus 1)
Nordkirchen: 2 (unverändert)
Nottuln: 2 (plus 1)
Olfen: 2 (unverändert)
Senden: 20  (unverändert).

In Rosendahl und Havixbeck gibt es weiterhin keine nachgewiesenen Fälle.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr hat derweil die Kreistagssitzung am 24. März abgesagt; auch die Sitzung des Finanzausschusses am 17. März findet nicht statt.

Die Hotline des Kreisgesundheitsamtes Coesfeld unter der Telefonnummer 02541/18-5380 ist von 7 bis 18 Uhr freigeschaltet. Beim kreis heißt es: "Dem Team am Infotelefon werden derzeit häufig arbeitsrechtliche Fragen gestellt. Viele erkundigen sich, wer zu den sogenannten Schlüsselpersonen zählt, die derzeit dienstlich und beruflich unabkömmlich sind. Diese Fragen kann nur der jeweilige Arbeitgeber beantworten." Das entsprechende Formblatt für die Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers stehe auf www.kreis-coesfeld.de (Coronavirus-Seiten, Unterpunkt „Informationsquellen/Downloads“) zum Herunterladen bereit.

Update Sonntag, 14 Uhr: Stand Samstag ist im Kreis Coesfeld bei 47 Personen eine Corona-Infektion im Labor nachgewiesen, davon sieben in Ascheberg, fünf in Billerbeck, eine in Coesfeld, fünf in Dülmen, vier in Lüdinghausen, zwei in Olfen, zwei in Nordkirchen, eine in Nottuln und 20 in Senden. 

Die beiden Kulturzentren des Kreises Coesfeld sind ab sofort für  Besucher bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Damit gilt dies nun auch für die Burg Vischering in Lüdinghausen.

Die Berufskollegs und Förderschulen, deren Träger der Kreis Coesfeld ist, bleiben – genauso wie die übrigen Schulen im Land – vom kommenden Montag, 16. März, an bis zum Ende der Osterferien (19. April) geschlossen.

Die Bürger werden gebeten, persönliche Besuche im Kreishaus in Coesfeld und den Nebenstellen in Dülmen und Lüdinghausen auf das Nötigste zu beschränken. 

Um Ansteckungen besonders schutzbedürftiger Personen zu vermeiden, hat der Kreis Coesfeld eine im Amtsblatt veröffentlichte Allgemeinverfügung erlassen. Sie schränkt Besuche in Pflegeeinrichtungen, in Wohngemeinschaften für pflegebedürftige oder behinderte Menschen und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe ein. So sind Besuche auf das Notwendigste zu beschränken; je Bewohnerin und Bewohner im Regelfall eine Person je Tag.

Update Freitag, 19 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet am Freitag (13. März) neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Neben zwei Ansteckungen in Dülmen und einer in Ascheberg, sind nun erstmals eine Ansteckung in der Stadt Coesfeld und vier Fälle in Billerbeck zu vermelden. In Coesfeld handelt es sich um einen Mann mittleren Alters, der aus dem Skiurlaub zurückgekehrt ist; in Billerbeck ist es eine vierköpfige Skigruppe.

Bisher nehme die Krankheit im Kreis Coesfeld einen vergleichsweise milden Verlauf, meldete das Gesundheitsamt. Alle Patienten seien stabil und zuhause, wobei mehrere bereits weitgehend genesen sind. 

In Hinblick auf alle Rückkehrer aus dem Winterurlaub, insbesondere den Skigebieten, weist das Kreisgesundheitsamt darauf hin, dass eine Testung auf das Coronavirus nur dann notwendig ist, wenn diese Personen aus einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet zurückkehren und Symptome zeigen.

Update Freitag, 09.30 Uhr: Die Bürgermeister der elf kreisangehörigen Kommunen haben sich am Donnerstag mit  Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr im Kreishaus getroffen. Gemeinsamer Beschluss ist: Der Kreis Coesfeld und seine Kommunen sagen grundsätzlich alle eigenen Veranstaltungen zunächst bis Ende April 2020 ab. Ausnahmen sind lediglich absolut notwendige Veranstaltungen, wie etwa Ratssitzungen, die für die Sicherstellung des öffentlichen Lebens erforderlich sind. 

Zudem empfehlen der Kreis Coesfeld und seine Kommunen dringend allen, auch privaten Veranstaltern, grundsätzlich alle Veranstaltungen zunächst bis Ende April abzusagen. Auch hier sind zwingend notwendige Veranstaltungen ausgenommen, wie etwa Kandidatenaufstellungen, oder solche Veranstaltungen, die für die Sicherstellung des öffentlichen Lebens, insbesondere auch für die Versorgung der Bevölkerung, unverzichtbar sind – zum Beispiel Wochenmärkte.

„Das wird zu Einschränkungen führen. Aber in diesen Tagen sind Rücksichtnahme auf besonders Gefährdete, gesellschaftliche Solidarität und gemeinsame Vorsorge gefordert“, unterstreicht Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Und Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann ergänzt in seiner Funktion als Sprecher der Bürgermeister: „Jede und jeder kann verantwortungsvoll dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen – im Sinne der Betroffenen.“

Update Donnerstag, 17.40 Uhr: Laut Bezirksregierung Münster hat sich die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) im Kreis Coesfeld binnen eines Tages um vier auf 30 erhöht. Im gesamten Regierungsbezirk gibt es 128 Fälle (Stand: 17 Uhr).

An diesem Tag sind neue Infektionsfälle in Senden aufgetreten.

Im Kreis Coesfeld bleiben nach wie vor das Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen (bis zum 18. März) sowie die Geschwister-Scholl-Realschule in Senden (bis zum 19. März) geschlossen.

Damit Quarantäne-Maßnahmen Wirkung zeigen, sei es zwingend nötig, dass Schülerinnen und Schüler sich entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts verhielten. Wörtlich heißt es:  „Quarantäne ist kein schulfrei! Nicht mit Freunden treffen, in der Stadt herumlaufen oder auf Partys gehen – zu Hause bleiben, chatten, Online-Dienste nutzen! Zuhause mit den Eltern das Zusammenleben besprechen: Bad nach Benutzung reinigen, nicht länger als 15 Minuten in einem Raum, nicht zu nah sein, keine gemeinsamen Mahlzeiten!“

Update Mittwoch, 16.35 Uhr: Nachdem die Zahl der Coronavirus-Infektionen am Dienstag bei 21 Fällen stagnierte, meldet das Kreisgesundheitsamt am heutigen Mittwoch (11. März) fünf weitere Ansteckungen. In Ascheberg ist eine zusätzliche Ansteckung einer jungen Frau zu verzeichnen, die sich ebenfalls zum Ersterkrankten in Senden zurückverfolgen lässt. In Dülmen und Lüdinghausen gibt es jeweils zwei neue Fälle, womit diese beiden Städte erstmals betroffen sind.

Es handelt sich um ein Ehepaar in Dülmen; in Lüdinghausen sind es zwei Männer aus demselben Bekanntenkreis. Diese vier Personen mittleren Alters sind nun von Skiurlauben in Österreich zurückgekehrt, es gibt aber zwischen diesen beiden Gruppen keine Verbindung. Die Zahl der nachweislich infizierten Personen im Kreis Coesfeld steigt damit nun insgesamt auf 26 Fälle.

„Alle nachgewiesenen Fälle sind bislang relativ harmlos verlaufen“, betont Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, und ergänzt: „Das war so nicht zu erwarten.“ Die vergleichsweise hohe Zahl der Ansteckungen im Kreis erkläre sich daraus, dass das Umfeld des Erstinfizierten, im direkten Kontakt mit dem Betroffenen, klar zu umreißen war: Gezielt konnten Verdachtsfälle in Familie und Freundeskreis im Rahmen des Infektionsschutzes ermittelt und überprüft werden; mehrere Nachweise waren die logische Folge. Eine genaue, ursprüngliche Infektionsquelle konnte dabei jedoch bislang nicht gefunden werden. Nun stehen mit den Fällen in Dülmen und Lüdinghausen allerdings neue Kreise von Kontaktpersonen im Fokus.

Aufgrund eines Übertragungsfehlers korrigiert das Kreisgesundheitsamt nun die Gebietseinteilung der nachgewiesenen Fälle: Derzeit sind es 14 Fälle in Senden, sechs in Ascheberg und zwei in Olfen; mit jeweils zwei Fällen sind Dülmen und Lüdinghausen neu hinzugekommen.

Im gesamten Regierungsbezirk Münster hat sich die Zahl der Infizierten mit Stand Mittwoch, 10.20 Uhr, auf 67 Infektionsfälle erhöht. 

In der Sitzung des Ascheberger Gemeinderats am Dienstagabend wurde berichtet, dass die Telefone in den Schul-Sekretariaten wegen der Corona-Epidemie nicht mehr stillstehen. Die Eltern haben demnach einen großen Informationsbedarf. Wichtig sei es nun, "Ruhe zu bewahren und keine Panik zu verbreiten". 

Der „Abend des Lichts“ am Freitag, 13. März, ab 18 Uhr in der Lambertuskirche findet trotz der Corona-Krise wie geplant statt. Das teilt Pastoralreferent Ralf Wehrmann mit. Der Entscheidung sei eine „eingehende Beratung“ vorausgegangen. „Gerade in diesen bewegten Zeiten der Unsicherheit auf unterschiedlichen Ebenen und des bedrohten Weltfriedens ist es ratsam, miteinander zu beten und um Gottes Unterstützung in den großen und kleinen Sorgen des Alltags zu bitten“, sagt Wehrmann. Er bereitet den meditativen Abend mit einem kleinen Team von Ehrenamtlichen vor. Laut Wehrmann wird es gegebenenfalls verschiedene Schutzmaßnahmen im Eingangsbereich geben, auf unnötigen Körperkontakt solle weitestgehend verzichtet werden.

Update Dienstag, 19.36 Uhr: Aufgrund der Coronavirus-Entwicklung sagt die Kaufmannschaft „Herbern Parat“ ihr geplantes Frühlingsfest am 5. April (Sonntag) ab. Die Entscheidung sei den Verantwortlichen nicht leicht gefallen, hieß es.

Die Zahl der Infizierten ist am Dienstag laut Kreisgesundheitsamt nicht gestiegen. 

Update Montag, 18.45 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt informierte am Montagabend, dass mit zwei Fällen nun auch erstmals die Stadt Olfen betroffen sei. Dabei handle es sich aber um eine Querverbindung zu einem bereits gemeldeten Fall in Ascheberg.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat erklärt, dass es seit Freitag (6. März) nicht mehr nötig sei, Verdachtsfälle ohne Laborbestätigung zu übermitteln. Da die Zahl "sachlich zur Eindämmung der Infektionen nicht mehr benötigt wird", werde sie entsprechend bei den Städten und Kreisen seitens der Bezirksregierung auch nicht mehr erhoben, hieß es in einer Mitteilung der Bezirksregierung am Montagabend.

Demnach gibt es im Kreis Coesfeld weiterhin 21 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben (Stand Montag, 17.05 Uhr). Am Sonntag waren es nach Angaben des Kreisgesundheitsamts noch 19 infizierte Personen. 

In Senden bleibt die Geschwister-Scholl-Realschule bis zum 19. März geschlossen. In Lüdinghausen wird das Gymnasium Canisianum bis zum 18. März geschlossen, heißt es darüber hinaus in der Mitteilung der Bezirksregierung.

Alle Corona-Entwicklungen in NRW im News-Ticker

Coronavirus: Lesen Sie hier den Stand von Samstag

Das Kreisgesundheitsamt meldete am Samstag zwei weitere, nachgewiesene Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Coesfeld; damit stieg die Zahl der Infizierten zunächst auf insgesamt 18 Personen. Die zwei neu erkrankten Personen stammen aus Senden.

Sämtliche Ansteckungen haben in Senden stattgefunden – in einem Personenkreis, den das Kreisgesundheitsamt bereits seit der ersten gemeldeten Ansteckung überwacht. Was die Wohnorte der Infizierten anbelangt, ist neben Senden auch die Gemeinde Ascheberg betroffen. Kontakte im beruflichen Umfeld der Infizierten werden nachverfolgt.

Ein Verdacht an der Lambertusschule in Ascheberg hat sich nicht bestätigt.

Coronavirus: Veranstaltungen in Ascheberg abgesagt

Vorsorglich wollen das Basarteam und auch die Kolpingsfamilie in Ascheberg aufgrund des Coronavirus ihre Veranstaltungen am Samstag absagen. Auch die am Samstag bei Frenking geplante Ehrung der Kegeldorfmeisterschaft für Ascheberg und Herbern fällt somit aus. „Nach Abwägung aller Fakten und Rücksprache mit den Behörden ist es die für uns einzig vernünftige Lösung“, teilt die Kolpingsfamilie auf ihrer Website mit. Die Organisatoren werden sich nun um einen Ausweichtermin bemühen.

Auch das Basarteam teilt mit, dass man über einen Ersatztermin berate. Die Kundennummern würden ihre Gültigkeit behalten.

Unsere Berichterstattung vom 5. März

Das neuartige Coronavirus sorgt an der Nordkirchener Johann-Conrad-Schlaun-Schule für Beunruhigung. So hatte die Mutter einer Siebtklässlerin am Donnerstagmorgen in der Whats-App-Gruppe der Klasse berichtet, dass ihre Tochter mit einer infizierten Person im Verein Sport getrieben habe. Daraufhin hätten einzelne Eltern ihre Kinder zu Hause gelassen, bestätigte Schulleiter Ulrich Vomhof auf Anfrage.

An der Schule, die auch von vielen Werner Kindern und Jugendlichen besucht wird, gehe aber bis auf Weiteres alles seinen gewohnten Gang, sagte Vomhof. Entscheidend sei, was das Gesundheitsamt des Kreises möglicherweise an Maßnahmen anordne.

In Coesfeld hieß es, dass bereits eine Schulklasse in Senden zeitweise vom Unterricht befreit worden sei, um Infektionsketten zu unterbrechen. Schließungen von Schulen seien aber bis dato noch nicht angeordnet worden, teilte Kreissprecherin Sandra Wilde am Nachmittag mit. 

Nach WA-Informationen steht in Herbern eine Familie auf ärztliches Anraten unter häuslicher Quarantäne, deren Tochter die besagte siebte Klasse der Schlaun-Gesamtschule besucht und auch in der Freizeit Kontakt mit der möglicherweise infizierten Klassenkameradin hatte. Es wird getestet.

Mitarbeiter der Lambertussschule möglicherweise infiziert

Derweil informierte die Lambertusschule mit Schulstandorten in Ascheberg und Davensberg die Schulgemeinschaft am Donnerstag online darüber, dass sich ein Mitarbeiter möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt habe. „Das Gesundheitsamt überprüft zurzeit, ob für unsere Kinder eine Ansteckungsgefahr bestanden hat. Die Kinder, die mit unserem Mitarbeiter Kontakt hatten, wurden heute vorsichtshalber nach Hause entlassen“, schrieb Schulleiterin Charlotte Bücker. 

Weiterhin teilte sie mit: „Sollte eine Ansteckungsgefahr für unsere Kinder tatsächlich gegeben sein, werde ich Sie an dieser Stelle über Schutzmaßnahmen informieren. Bitte schauen Sie morgen früh vor Schulbeginn noch einmal auf dieser Seite nach. Momentan sieht es nicht nach einer akuten Infektionsgefahr aus.“ 

Sechs Personen im Kreis Unna getestet

Im Kreis Unna hat die Arbeit in den beiden zentralen Anlaufstellen zum Corona-Test begonnen. Laut Behörde sind am Donnerstag rund zwei Dutzend Anrufe am ärztlich besetzten Infotelefon des Kreis-Gesundheitsamts eingegangen. Bei den meisten Anrufen habe sich herausgestellt, dass ein Corona-Test nicht nötig sei. Sechs Personen seien zum Test eingeladen worden, die Proben gingen zur Untersuchung an ein Labor. 

„Wir merken an dieser überschaubaren Nachfrage, dass die Menschen im Kreis Unna vernünftig mit der Situation umgehen und immer besser informiert sind“, wird Gesundheits-Dezernent Uwe Hasche zitiert. Derzeit bleibt es demnach bei einem bestätigten Corona-Fall im Kreis Unna. Daneben gibt es elf Kontaktpersonen zu Corona-Infizierten. „Hier stehen einige Test-Ergebnisse noch aus“, hieß es beim Kreis.

Das Kreisgesundheitsamt in Coesfeld hat unter der Rufnummer 02541/185380 ein Info-Telefon geschaltet (Samstag/Sonntag 9 bis 16 Uhr; montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr). 

Allgemeine medizinische Fragen beantwortet der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117, die auch in den Nachtstunden angewählt werden kann.

Das Kreisgesundheitsamt in Unna beantwortet am Infotelefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800/1020205 Fragen zum Thema Corona (montags bis freitags von 10 bis 14).

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