Container-Module für Kita werden angeliefert

Eine nach der anderen wurden die Kita-Module von Lastwagen angeliefert und mithilfe eines Autokrans abgeladen. Der Zusammenbau ist Maßarbeit. - Fotos: Schütte

Herbern - Die ersten von insgesamt 35 Container-Modulen für die neue Kindertagesstätte „Auf den Äckern“ neben der evangelischen Auferstehungskirche in Herbern wurden am Donnerstag angeliefert und mithilfe eines Autokrans aufgestellt. Schaulustige verfolgten die Arbeiten, die am frühen Morgen begonnen hatten.

Ausgeführt wurden sie von der Deutschen Industriebau Group. Das Unternehmen aus Geseke kam zunächst aber nicht ganz so schnell voran wie erhofft. Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus von der Gemeinde Ascheberg allerdings geht nach wie vor davon aus, dass das Zeitfenster bis einschließlich Freitag eingehalten werden kann, Ansonsten müssten die Genehmigung für die Anlieferungen und die Anmietung des Autokrans verlängert werden, was mit Zusatz-Aufwand verbunden sei.

Insgesamt knapp 20 Lastwagen rollen für den Kita-Bau durch Herbern. Das Aufstellen der Container ist Maßarbeit. „Alles muss ganz genau passen. Wenn die Module einmal stehen, ist ein Verrücken nicht mehr drin“, sagte Albino Ouinoy, Mitarbeiter der Industriebau Group.

Die Fläche im Schatten der evangelischen Kirche an der Ostfeldstraße war in den zurückliegenden Wochen für das Aufstellen der Container vorbereitet worden. Größte Herausforderung war das 1,50 Meter große Gefälle von der einen zur anderen Grundstücksgrenze, das beseitigt werden musste. Auch galt es, Zu- und Ableitungen zu verlegen und Punktfundamente herzustellen.

Auf die Container wird noch eine Dachkonstruktion aufgesetzt. Um die neue Kita herum soll ein Weg angelegt werden; überdies stellt die Gemeinde auf der Außenfläche noch Spielgeräte auf. Mitte November, so der Zeitplan, nimmt die Evangelische Kirche als Trägerin den Betrieb auf. Dieser ist zunächst für fünf Jahre vorgesehen.

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