Betrugsprozess: Ascheberger will Schaden wiedergutmachen

Ascheberg/Dormund - Im Prozess um einen mutmaßlichen Betrüger aus Ascheberg ist nach acht Monaten das Ende in Sicht. Am 29. Verhandlungstag am Montag vor dem Landgericht Dortmund wurde zwischen den Prozessbeteiligten vereinbart, dass am Donnerstag die Schlussvorträge gehalten werden sollen.

Nach ausführlicher Beratung der Strafanträge durch die 43. Wirtschaftsstrafkammer soll dann am 30. Januar das Urteil gegen den 67-Jährigen und seine mutmaßliche Komplizin verkündet werden. Nach dem am Montag vorgelesenen Vorstrafenregister sind weder er noch die Mitangeklagte jemals aktenkundig straffällig geworden.

Nach seinem umfangreichen Geständnis ist der Angeklagte offenkundig aktiv dabei, den von ihm angerichteten Schaden im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten wiedergutzumachen. So überreichte seine Verteidigerin ein Schreiben an eine ehemalige Geschäftspartnerin, die er mit gefälschten Unterlagen um rund 200.000 Euro geprellt haben soll. Ihr wird jetzt 10.000 Euro als erste Tranche einer Wiedergutmachung gezahlt.

Der Geschäftsmann aus Ascheberg hatte zugegeben, mithilfe von Komplizen Arbeitsagenturen im Münsterland und Ruhrgebiet mit einem Geflecht aus Scheinfirmen und Arbeitsverhältnissen um Arbeitslosengeld und Förderzuschüsse geprellt zu haben.

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