Bekommt die OJA neue Räume?

Werne Herbern Ascheberg OJA South FiveFoto Isabel Schütte  Dateiname: xr03s6406
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Zieht die OJA um oder wird das Southfive renoviert?

Herbern - Wird das Haus Berger an der Südstraße zum neuen Domizil für die Offene Jugendarbeit Ascheberg (OJA)? Dies Möglichkeit wurde bei der vergangenen Fachausschusssitzung diskutiert.

Im Erdgeschoss des Hauses Berger stehen die früheren Geschäftsräume leer, während in den oberen Etagen Flüchtlinge eingezogen sind. Mit einem Umzug der OJA könnten die Mietkosten von 8 160 Euro jährlich für das Southfive in Herbern gespart werden, schlug Josef Reher (CDU) bei den Etatberatungen für den Bereich Jugend in dieser Woche im Fachausschuss vor. Das OJA-Team plant schon sei einiger Zeit einen Umzug, mindestens aber die Renovierung der Southfive-Jugendräume.

Darüber habe die Verwaltung auch schon nachgedacht, stimmte Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus zu, zumal die Räume als Herberner Ausgabestelle der Tafel im Gespräch seien. Eine Lösung diesbezüglich scheitere indes an den fehlenden Sanitäranlagen, erklärte er. Zudem gebe es angesichts der Daueraufgabe Flüchtlingsunterbringung in der Verwaltung zurzeit keinerlei freie Kapazitäten mehr.

88000Euro für die Jugendarbeit

Die Jugendarbeit in der Gemeinde Ascheberg muss auch künftig nicht darben, zeigte der Blick in den Haushaltsplan. 88 000 Euro beträgt der OJA-Zuschuss. Hinzu kommen 800 Euro für das Sommerferienprogramm. Mit 9 200 Euro wird die Unterhaltung der Jugendräume unterstützt und die gleiche Summe wird für Jugenderholungsmaßnahmen gewährt. In der Gesamtsumme von 107 200 Euro für den Etatposten Jugend sind zudem 25 000 Euro für die Spielplätze enthalten. Trotz Aufgabe einiger Spielplätze sind die Aufwendungen für deren Unterhaltung nicht gesunken. Das liege daran, dass parallel die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen gestiegen seien, erfuhr Volker Müller-Middendorf (UWG) auf seine Nachfrage hin.

Kita Hildegardis hat Flüchtlingskinder aufgenommen

Konstant blieben mit 335 000 Euro die Betriebskostenzuschüsse für die Kindergärten. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung informierte Helmut Sunderhaus die Runde anschließend über die Situation der Flüchtlingskinder im Kindergartenalter. In der Kita St. Hildegardis gibt es wie berichtet seit einiger Zeit eine vom Land finanzierte Spielgruppe für Flüchtlingskinder. Darin können sich die Kinder an die Abläufe in der Kita gewöhnen.

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