Begegnungsfest zeigt ein gutes Miteinander

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Beim dritten Begegnungsfest gab es auch wieder viele Aktionen für Kinder.

Ascheberg - Viel Sonne und sommerliche Temperaturen bildeten auch beim dritten Begegnungsfest der Ascheberger SPD auf dem Gelände der Firma Klaas den perfekten Rahmen für Information, Spaß und jede Menge Gespräche.

Organisiert hatten das Begegnungsfest, das Geflüchtete, Flüchtlingshelfer und Ascheberger Bürger zusammen-bringt, der SPD-Ortsverein, die Inge-und-Wolfgang-Tietze-Stiftung, die Awo und der Seniorenbeirat. 

3.Begegnungsfest bei Klaas in Ascheberg

Die Themen „Arbeitsplätze für Geflüchtete“ und „Fragen an Europa“ bildeten das informative Gerüst des Nachmittages. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus griff das in seinen Begrüßungsworten auf. Nicht nur in Europa gehe es um ein gutes Miteinander, sondern auch vor Ort. In Ascheberg gelinge das beispielgebend. „Die Leute fassen mit an – im Alltag, im Ehrenamt und im Beruf“, sagte er. 

Gelebte Begegnung

Erstmals war die Verbraucherberatung des Kreises Coesfeld mit einem Stand vertreten. Susanne Terwey berichtete über die Arbeit der Verbraucherschützer mit Hauptsitz in Dülmen. Die Beratung von Geflüchteten bei Verträgen, Umgang mit Behörden und Veranstaltungen für Flüchtlingshelfer bietet die Beratungsstelle an. 

Die Ascheberger Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz Herbern präsentierten dem Publikum eine gelungene Rettungsübung, die Julia Werner informativ kommentierte. Ein Schwerpunktthema des Begegnungsfestes war die Beschäftigung und Ausbildung von Geflüchteten in heimischen Betrieben. 

Vermittlung an heimische Betriebe

Zwecks Kontaktaufnahme könnten Flüchtlinge auf Arbeits- oder Praktikumssuche eigene Fähigkeiten, Schul- und Ausbildungsabschlüsse sowie Interessen und Fähigkeiten auf einer Bewerbungskarte ankreuzen, erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Christian Ley. Die Karten gehen über das Netzwerk von Pro Ascheberg an die lokalen Geschäfte, Betriebe oder Einrichtungen wie Seniorenheime. Viele Arbeitsfelder wie Altenpflege seien in den Heimatländern der Geflüchteten oft nicht bekannt, darüber informiere man, erklärte Ley. 

Ein Drittel der infrage kommenden Personen hat bereits eine Arbeitsstelle, macht eine Ausbildung, ein Praktikum oder Kurse, schilderte der Ortsvereinsvorsitzende, Johannes Waldmann. In der Firma Klaas seien 15 Geflüchtete beschäftigt, berichtete Ludger Klaas. 

Unterhaltung für die Besucher

Für die Unterhaltung der Gäste sorgte die Musikschule Ascheberg mit Live-Musik. Im Aussichtskorb am Kran verschafften sich die Gäste in luftiger Höhe den richtigen Überblick. Für die Kinder gab es die Hüpfburg zum Toben, einen Schminktisch und viele andere Spaßangebote.

Die Verbraucherberatung Kreis Coesfeld ist freitags 14-tägig im Wechsel in den Kreishäusern Coesfeld und Lüdinghausen präsent, Tel. 0 25 94/8 40 68 01.

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