Baustart für Erschließung des Gewerbegebietes Südkamp

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Gaben den Startschuss für die Erschließung des Gewerbegebiet Südkamp: (v.l.) Dr. Bert Risthaus, Christian Scheipers, Hermann Himmelmann, Bernhard Gnegel, Frank Pufahl, Josef Reher, Klaus van Roje und Gerd Florack.

Herbern - Startschuss für die Erschließung im neuen Herberner Gewerbegebiet Südkamp. Direkt neben dem vorhandenen Gewerbegebiet Südfeld wird auf drei Hektar Fläche Platz gemacht für Neuansiedlungen oder für Erweiterungen bestehender Firmen.

Im Sommer 2019 soll die Maßnahme fertig sein, bei der gleichzeitig auch das Regenrückhaltebecken an der Kläranlage Herbern deutlich vergrößert wird. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus stellte das „kleinere Gewerbegebiet“ am Mittwochnachmittag vor. Der Bedarf an Gewerbeflächen in Herbern sei damit aber noch lange nicht gedeckt, wies der Verwaltungschef auf das deutlich größere Gebiet hin, für das die Gemeinde Ende 2017 an der Vogelrute 65 000 Quadratmeter erworben hat. Hier wolle man sich jetzt an die Planungen machen. 

Mit den neuen Gewerbegebieten hoffe man, Arbeitsplätze zu schaffen und Gewerbesteuern zu generieren, hieß es. Am Südkamp bleiben nach Abzug der Straßenfläche der Gemeinde Ascheberg und ihrer Entwicklungsgesellschaft AGEG rund 27 000 Quadratmeter zur Vermarktung, erläuterte Fachbereichsleiter Klaus van Roje. Den zusätzlichen Flächenbedarf bezifferte er schon jetzt mit knapp 40 000 Quadratmetern. 

Für das voll erschlossene Gebiet wird ein Verkaufspreis von 48 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Auf eine Parzellierung hat man bewusst verzichtet, um unterschiedliche Flächenzuschnitte bedienen zu können. Im Zuge der 465 000 Euro teuren Baumaßnahme am Südkamp werden Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie neun Schachtbauwerke angelegt. 

Parallel zur Erschließung des Gewerbegebietes hat man die Erweiterung des Regenrückhaltebeckens an der Kläranlage Herbern ausgeschrieben. Dadurch ergeben sich Synergieeffekte, die Kosten reduzieren, erklärte Christian Scheipers vom Tiefbauamt. Das Regenbecken wird für 321 000 Euro von 5000 auf 12 000 Kubikmeter vergrößert. Unabhängig von der geplanten Betriebsaufgabe der Kläranlage Herbern wird es als Betriebspunkt dauerhaft zum Kanalnetz gehören. 

Vom Planungsbüro Gnegel aus Sendenhorst nahmen Bernhard Gnegel und Hermann Himmelmann (Bauleitung) von der Baufirma Stricker aus Dortmund Frank Pufahl und Gerd Florack am Baustart an der Ondrup-Ondruper Straße teil. Die Stichstraße des Gewerbegebiets führt zusätzlich in einem Abzweig an den östlichen Rand des Gebietes, um bei einer optionalen Erweiterung eine direkte Anbindung zu bieten.

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