Bauhof warnt mit Schildern vor dem Eichenprozessionsspinner

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Mit diesen Schildern warnt der Bauhof künftig vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners. In den kommenden Tagen werden Bauhofmitarbeiter Udo Suttrup und seine Kollegen die Hinweise an besonders befallenen Straßen anbringen.

Ascheberg/Herbern - Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sorgen bei Aschebergs Bauhofsleiter Andreas Nünneke in diesen Tagen für viel Arbeit, sein Telefon steht kaum still. Immer mehr Bürger melden befallene Bäume. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht, die Bekämpfung wird noch einige Wochen dauern.

Solange sollen Schilder vor besonders befallenen Gebieten warnen. 

Rund ein bis zwei Monate brauche das Unternehmen Angelkort noch für die Vernichtung der Raupen, erklärt Nünneke. „Entscheidend ist, wie sich das Problem entwickelt“, sagt der Bauhofsleiter. Obwohl eine genaue Vorhersage kaum möglich sei, habe die Gemeinde die Situation unter Kontrolle. „Nicht die Tiere selbst, sondern die Vielzahl an Nestern ist das Problem. Jetzt wird nur noch abgearbeitet“, so Nünneke.

Kinder-Bereiche haben Vorzug

Stark befallene Straßen werden in den kommenden Tagen vom Bauhof mit Warnschildern markiert. „Sollte sich der Befall noch deutlich verstärken, wäre es auch möglich, ein weiteres Schädlingsbekämpfungsunternehmen zu kontaktieren“, sagt Gisela Voß vom Tiefbauamt. 

Aktuell werden die Meldungen abgearbeitet; bevorzugt werden Bereiche, in denen sich viele Kinder aufhalten. Am vergangenen Mittwoch wurde bereits die Profilschule in Ascheberg von den Raupen befreit. Zwei Tage später gab es einen kleinen Rückfall und die Schädlingsbekämpfer rückten erneut an, um einem Baum abzusaugen. „Wir haben rund 300 Kinder, die die Eichen in jeder Pause genau beobachten“, erklärt Schulleiter Jens Dunkel. Sollte ein weiterer Befall auftreten, werde dieser schnell bemerkt. Auch am Herberner Standort krabbelte es auf den Bäumen. Hier vernichteten die Angelkort-Mitarbeiter Gespinste an mehreren Eichen.

Neben der Profilschule, wurde es auch an dem St. Lambertus-Kindergarten und der Lambertus-Grundschule brenzlig. „Die Kinder konnten allerdings vor Ort bleiben“, erklärt Nünneke. Der Sportplatz der Grundschule steht unter besonderer Beobachtung. Dort findet in der nächsten Woche ein Sportfest statt.

Spielplätze im Fokus

In den kommenden Tagen kümmern sich die Schädlingsbekämpfer vorrangig um die Spielplätze Schwarkes Pättken, Siekenkamp und Schlingermanns Weide in Ascheberg. Auch die Straßen Großer Prozessionsweg, Königsallee, Im Wissing, Bakenfeld und Bakenwinkel stehen auf der Liste des Unternehmens.

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