„Der kleine Prinz“ in Ascheberg

Auftakt von „Eine Gemeinde liest“ lockt viele Zuhörer zu Bücher Schwalbe

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Viel mehr Zuhörer hätten in den Räumlichkeiten bei Bücher Schwalbe nicht Platz gefunden. Rund 30 Zuhörer lauschten gespannt der Erzählung „Der kleine Prinz“ beim Auftakt von „Eine Gemeinde liest“.

Ascheberg – Mit der italienischen Nacht hat gestern auch das Programm von „Eine Gemeinde liest“ begonnen. Zum Auftakt hat Hans-Werner Schlottbohm aus der weltberühmten Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupéry vorgelesen und damit erwachsene und wenige junge Zuhörer begeistert.

Die erste Veranstaltung lockte 30 Zuhörer in die Räumlichkeiten bei Bücher Schwalbe. Ein guter Start für die Reihe, die im Vorjahr immerhin 480 Zuhörer gefunden hat. Für Schlottbohm ist „Der kleine Prinz“ nicht irgendein Buch: „Das Buch hat mich seit meiner Kindheit begleitet“, erzählte er. 

Als Kind sei er einmal bei einem Theaterstück in die Rolle des kleinen Prinzen geschlüpft. Auf den gelungenen Start am Freitagabend folgen zwei sommerliche Lesewochen mit allem was das „Schmöker-Herz“ begehrt. 

Mit passenden Skizzen untermalte Hans-Werner Schlottbohm die weltberühmte Erzählung „Der kleine Prinz“.

Denn für die vierte Auflage von „Ein Gemeinde liest“, die bis zum 24. August dauert, haben Ascheberger Bücherfreunde wieder ins Regal gegriffen und Texte ausgewählt, die sie in 23 Einzelveranstaltungen zu Gehör bringen werden. Heiteres, Spannendes, Überraschendes und Wissenswertes für Jung und Alt formen sich so zu einem unterhaltsamen Programm. 

Koordiniert haben es die Macher um Martin Bußkamp, Geschäftsführer von Ascheberg Marketing, Organisatorin Anke Richter-Weiß, Vorsitzende des Forum Kultur und Tourismus, und Jörg Stratmann, der die Idee zur Kulturveranstaltung nach Ascheberg trug. 

Mit einem gut ausgetüftelten „Stundenplan“ haben die Organisatoren dafür gesorgt, dass es keine Termindopplungen gibt. Unter der Woche sind die Lesetermine auf vielfachen Wunsch der Besucher alle am Spätnachmittag oder frühen Abend angesiedelt, damit möglichst viele das Angebot nutzen können. Bekannte heimische Autoren wie Oliver Uschmann und Renate Behr werden dabei sein und zudem auch einige EGL-Teilnehmer zum ersten Mal eigene, selbstgeschriebene Texte vorstellen. 

Ihren besonderen lokalen Charme verdankt die Veranstaltung, die in Gemeinde ein treues Publikum vorfindet, nicht nur ihren kreativen Protagonisten sondern auch ihren originellen und ganz und gar nicht alltäglichen Leseorten. 

  • Im Bonsai-Zentrum an der Raiffeisenstraße 22 beispielsweise werden Ulrike Schlottbohm und Irmtraud Meyer-Laucke „Briefe an die chinesische Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer vorstellen (Mittwoch, 14. August 19 Uhr). 
  • Im Bauerngarten des Heimatvereins Herbern kann man unterhaltsamen Anekdoten aus der Ortsgeschichte lauschen, die Egon Zimmermann, Vorsitzender des Heimatvereins, zusammengetragen hat (Samstag 17. August, 15 Uhr). 
  • Ralf Wehrmann wiederum liest im Bibelgarten am Lambertus-Kirchplatz aus John Boynes „Der Junge im gestreiften Pyjama" (Montag, 19. August, 19 Uhr). 
  • „Texte aus der Schreibwerkstatt – Sommer-Wünsche“ lesen Elisabeth Hönig und Beschäftigte im Werkhaus St. Georg am Bahnhofsweg 7 vor (Dienstag, 20. August, 17.30 Uhr). 
  • Renate Behrs Lesung„Pikass und Herzdame“ kann man im Eiscafé il Gelato an der Südstraße 26 in Herbern zuhören (Freitag, 23. August, 18.30 Uhr). 
  • Last, not least, geht es im Garten der Familie Bredemeier um Jean-Jacques Sempé und „Das Geheimnis des Fahrradhändlers“. Bei Regenwetter gibt es für die Freilufttermine Ersatzorte unter Dach und Fach.

    Bei Außenterminen sollten Sitzgelegenheiten wie Kissen, Decken etc. mitgebracht werden, empfehlen die Veranstalter. Verpflegung wird nicht gestellt, kann aber zu den Außenterminen gern mitgebracht werden.

Information Vollständiges Programm unter www.ascheberg-touristinfo.de. Flyer gibt es in der Tourist-Info am Katharinenplatz 1 in Ascheberg

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