Auferstehungskirche feiert 60. Geburtstag

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Pfarrer Thomas Hein (r.), Wiebke Hahn und Alexander Schober laden zum Festgottesdiensst anlässlich des 60. Geburtstags der Auferstehungskirche in diese ein.

HERBERN -  „Der vierte Advent 1952 war ein großer Tag für die Evangelische Gemeinde in Herbern“, hieß es 2002 in der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Auferstehungskirche. Zehn Jahre später freut sich die 800 Mitglieder zählende Gemeinde auf den dritten Advent am 16. Dezember, den man für den Festgottesdienst zum 60-jährigen Bestehen ausgewählt hat.

Gemeinde und Gäste versameln sich um 10 Uhr in der Auferstehungskirche an der Ostlandstraße, kündigten gestern Pfarrer Thomas Hein und die Presbyter Alexander Schober und Wiebke Hahn an. Der vierte Advent falle in diesem Jahr auf den 23. Dezember, begründete der Pfarrer des Gemeindebezirks III Stockum/Herbern der Evangelischen Kirchengemeinde Werne den etwas vorgezogenen Festtag.

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernimmt der Singkreis Stockum. Der Superintendent des Kirchenkreises Hamm, Rüdiger Schuch, wird unter den Gästen sein, ebenso wie Vertreter der katholischen Pfarrgemeinde St. Benedikt.

Das freundschaftliche Miteinander zwischen den beiden Konfessionen ist in Herbern guter Brauch, der sich nicht nur auf Aussegnungsfeiern beider Konfessionen in der Auferstehungskirche beschränkt. Während der monatelangen Renovierungsarbeiten in der St.-Benedikt-Kirche fanden die Gottesdienste der Katholiken ebenfalls in der Auferstehungskirche statt. Gemeinsame Veranstaltungen wie ökumenische Gottesdienste, der Weltgebetstag der Frauen, Friedensgebete oder die ökumenische Fahrradtour runden das Bild ab.

Pünktlich zu ihrem 60. Geburtstag präsentiert sich die Auferstehungskirche nach der Renovierung des Innenraums im Sommer herausgeputzt. 2011 war bereits die Fassade der Kirche verfugt und instand gesetzt worden. Das Dach wurde 2004 neu eindeckt und eine Bronzeglocke in den Glockenturm gehängt, ergänzte Hein.

Eine Zäsur stand 2007 für die Protestanten an. Danach wurde Herbern mit Stockum im Gemeindebezirk III der Kirchengemeinde Werne zusammengefasst und Walstedde der Kirchengemeinde in Ahlen zugeordnet.

Neben der Auferstehungskirche bildet das Jochen-Klepper-Haus den zentralen Treffpunkt der Gemeindeglieder. Das Gemeindehaus, das seinen Erhalt dem Engagement seines Fördervereins verdankt, bietet Raum für kirchlichen Unterricht, Krabbelgruppen und zweimal jährlich die beliebten Teenie-Discos im Keller. Hier treffen sich auch die Firmlinge, und die Gemeinde Ascheberg und die Bürgerinitiative für Sauberes Trinkwasser (BIST) nutzen das Haus, schilderten Hein und Schober die lebhafte Auslastung der Räumlichkeiten. - gh

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