Poliert wie frisch vom Fließband: Mike Lütteke weiß, wie's geht

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Mike Lütteke, Inhaber der Firma „Detailing Garage Herbern“ weiß, worauf es bei der Auto-Aufbereitung ankommt. Voraussetzung ist eine gründliche Autowäsche.

Herbern - Ein paar gekonnte Griffe, und schon erstrahlt altes Blech im neuen Glanz: Aufbereitungsfirmen leisten ganze Arbeit, wenn es ums Erscheinungsbild eines Autos geht. In der "Detailing Garage Herbern" hat sich der WA angesehen, wie Lack, Polster und Armaturen auf Vordermann gebracht werden.

Firmeninhaber ist Mike Lütteke. Zunächst einmal wäscht er jedes Auto gründlich. Erst dann kann er auf dem gereinigten Lack weiterarbeiten. Sein Bruder und Mitarbeiter Nico Lütteke entfernt mit Hilfe einer speziellen Reinigungsknete kleinere Ablagerungen. Eine Grob- und Feinpolitur folgen. Sie lassen den Autolack wieder so glänzen, als wenn er erst vor Kurzem aufgetragen worden wäre. Zum Abschluss der Außen-Aufbereitung wird in mehreren Arbeitsschritten ein Spezialwachs aufgetragen. Das sorgt für den gewünschten Tiefenglanz. 

Mit dem Pinsel in die kleinste Ritze

„Detailing nennt sich diese Form der Autoveredelung, mit deren Hilfe wir das Fahrzeug außen wie innen zum Höchstglanz aufpäppeln können“, erklärt Mike Lütteke. Weiter geht es mit der Innenreinigung. Hier wird ein spezieller Autopolsterreiniger aufgesprüht und nach kurzer Einwirkungszeit mit einem Spezialsauger samt Schmutz wieder entfernt. „Was man aus den Fahrzeugen rausholt, ist der Hammer“, sagt Lütteke. 

Mit einem feinen Pinsel gelangt Mike Lütteke bis in die kleinsten Fugen des Wagens.

Der Chef greift zum Pinsel und nimmt sich Zeit, die kleinsten Fugen im Auto-Cockpit vom Staub zu befreien. „Der Teufel liegt im Detail“, sagt der 40-jährige Unternehmer. Ob Auto, Oldtimer, Wohnmobil oder Motorrad – eine komplette Fahrzeugaufbereitung kann bis zu 16 Stunden dauern. „Wir versuchen immer, das Beste aus dem Wagen rauszuholen“, sagt Mike Lütteke. Auch ich bin vom Ergebnis überzeugt. Das Testauto sieht aus wie frisch vom Werk. 

Voller Terminkalender

Die fachliche Voraussetzung hat sich Lütteke in vielen Seminaren angeeignet. Vor gut zwei Jahren startete er im Nebenerwerb mit der Fahrzeugpflege in Herbern und verkaufte zunächst die Pflege-Produkte in einem kleinen Online-Handel. Doch der Service boomte, und so entschloss sich Lüttecke für die Fahrzeugaufbereitung vor Ort. Sein professionelles Handwerk hat sich schnell herumgesprochen; der Terminkalender ist voll. „An Arbeit mangelt es nicht“, sagt Lütteke. „Aber man muss auch bedenken, dass die Aufbereitung viel Zeit in Anspruch nimmt. Ohne Termine geht gar nix.“

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