Kunst- und Kulturverein bietet auch 2017 anspruchsvolles Programm

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Auch Vorstandswahlen standen in der Versammlung an: Als Beisitzerin fungieren nun Ute Nies (vorne) sowie Marie-Luise Koch (mittlere Reihe l.). Sie gab ihren Posten als Schriftführerin an Christian Pelchen (hinten rechts) ab. Petra Dree (Mitte r.) bleibt Kassiererin. Heidi Arendt (hinten l.) lenkt weiterhin als Vorsitzende die Geschicke des Vereins. Ihre Stellvertreterin ist Martina Seiler (Mitte).

Ascheberg - 827 Gäste kamen im vergangenen Jahr zu den vom Kunst- und Kulturverein Ascheberg, Davensberg und Herbern (Kukaduh) organisierten Veranstaltungen. Aufgrund von Raummangel fand davon allerdings keine in Herbern statt, wie Schriftführerin Marie-Luise Koch in der Generalversammlung am Dienstagabend berichtete.

Warum es dem Kunst- und Kulturverein Ascheberg, Davensberg und Herbern (Kukaduh) jedes Jahr gelingt, mit einem unterhaltsamen Programm zu begeistern, ist einfach erklärt. „Ein tatkräftiger Vorstand, viele Gönner und Helfer, und jede Menge Spaß am Ehrenamt“, bilanzierte Vorsitzende Heidi Arendt in der Generalversammlung in Frenkings Tenne.

Ihr besonderer Dank galt auch den Hausmeistern der Gemeinde und den Gastronomen, die immer wieder für die passenden Räumlichkeiten sorgen bzw. dafür, dass diese für die Veranstaltungen hergerichtet sind. Das vergangene Jahr war geprägt von vielen unterschiedlichen Veranstaltungen, darunter unter anderem Storno, Hille Pupille oder Heike Feist und Stefan Plepp, die insgesamt 827 Gäste anlockten. Einziger Wehrmutstropfen im Bericht von Schriftführerin Marie-Luise Koch: Die Veranstaltungen fanden nur in zwei Ortsteilen statt, da in Herbern keine Räumlichkeiten zur Verfügung standen. 

Beim Ausblick zeigte sich, dass die Macher des Kukaduh durchaus auch mal in der Zwickmühle sitzen. Das liegt in der Wahl der Künstler begründet. „Einerseits wollen die Gäste nicht immer die gleichen Gesichter sehen, anderseits haben wir festgestellt, dass neue Künstler oftmals die Säle nicht füllen“, bilanzierte Arendt. Meistens steige die Nachfrage erst nach dem ersten Auftritt. „Holen wir sie dann aber erneut, dann haben wir das Problem, dass einige wieder sagen: Immer die gleichen Gesichter.“ Was auf jeden Fall beibehalten werden soll, ist die traditionelle Weihnachtsveranstaltung mit dem Theater Don Kid’shote für Kinder.

20. Geburtstag des Vereins steht an

2017 wird ein besonderes Jahr für den Kukaduh. Denn die insgesamt 110 Mitglieder, darunter 41 Familienmitgliedschaften, haben etwas zu feiern. Der Verein besteht 20 Jahre. Am 3. September soll das Jubiläum mit einem ganztägigen Programm bei Familie Frenking gefeiert werden. Abends wartet mit dem Entertainer und Parodist Jörg Knör ein ganz besonderes Highlight. Die Gestaltung des Tages soll ein Festausschuss übernehmen. Zur Jahresprogrammgestaltung 2018 kamen einige Vorschläge und Wünsche aus der Versammlung. Sie reichten von einer Autorenlesung mit Klaus Peter Wolf bis hin zum Humangeographen Gerhard Henkel, der mit seinem Werk „Rettet das Dorf“ von sich reden macht. Für 2017 ist Abwechslung garantiert, darunter Storno am 21. März oder Sarah Bosetti am 21. April. Zudem schlug Wolfgang Tietze spontan einen Auftritt des A Capella Chors Batumi-Singers im Mai vor.

Einstimmige Wahlen

Bei den Vorstandswahlen herrschte Einigkeit. Heidi Arendt wurde als erste Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Christian Pelchen, der das Amt von Schriftführerin Marie-Luise Koch übernimmt. Koch tritt in die Fußstapfen von Peter Sommer, der als Beisitzer zurückgetreten ist. Ida Oelschläger schied turnusgemäß als Kassenprüferin aus. Birgit Rabe übernimmt diese Aufgabe und prüft nun mit Helga Roßmöller die Kasse.

Das Jahresprogramm des Kukaduh liegt ab sofort an den bekannten Stellen in der Gemeinde aus. Weitere Infos zum Programm und Verein unter www.kukaduh.de

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