Ascheberger kehren mit vielen Eindrücken aus Indien zurück

Ein Besuch der Schule in Kanjirappallys gehörte zum Reiseprogramm dazu.
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Ein Besuch der Schule in Kanjirappallys gehörte zum Reiseprogramm dazu.

Ascheberg - Mit vielen schönen Erinnerungen an Erlebnisse und Begegnungen ist die 39-köpfige Reisegruppe der Pfarrgemeinde St. Lambertus mit Reiseführer Pfarrer Joseph Vazhappanadiyil am Dienstagabend von ihrer 15-tägigen Indienreise in die Heimat zurückgekehrt.

„Es war eine der besten Reisen, die ich bisher in meinem Leben mitgemacht habe“, stellte Benedikt Angelkort rückblickend fest. Auch weitere Reiseteilnehmer bestätigten die Besonderheit der Reise. „Die Inder sind offen und sehr gastfreundlich. Beim Empfang in Kanjirappally im Bundesstaat Kerala, Pfarrer Joseph´s Heimatgemeinde, standen mir beim Empfang die Tränen in den Augen. So schön war das“, resümierte Gabriele Sommer.

Eine Blaskapelle von Schülern der St. Thomas Schule hatte die Ascheberger Reisegruppe gebührend empfangen. Bei einer anschließenden Führung in der Schule von Kanjirappallys konnten sich die Gemeindemitglieder ein Bild vom normalen Schulalltag in Südasien machen. „Indien ist ein Land der Gegensätze, das wurde uns immer wieder vor Augen geführt. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist dort immens“, erzählte Doris Wesselmann.

Taj Mahal als Höhepunkt

Der Höhepunkt der Reise war natürlich der Tagesausflug zum Taj Mahal, aber auch Besuche in vielen verschiedenen Kirchen und einer Gewürzplantage, eine Elefantensafari, und eine Übernachtung auf einem Hausboot auf den Backwaters waren unvergessliche Erlebnisse, wie die Reiseteilnehmer bestätigten. „Ich hätte eine solche Fahrt schon viel früher anbieten sollen“, stellte Pfarrer Joseph etwas wehmütig fest.

Während der Reise gab es keine besonderen Vorkommnisse, wie Krankheiten oder Unfälle. „Die Gruppe war eine Einheit, dem Gemeindeleben tut so etwas gut“, sagte Pfarrer Joseph. Auch Doris Wesselmann gerät ins Schwärmen: „Rundum beeindruckend. Pfarrer Joseph hat nicht zuviel versprochen. Indien ist ein tolles Land, zudem war die Reise gut organisiert. Die Hotels waren vom Allerfeinsten.“

„Menschen sind herzlich und energiegeladen"

Dass die Teilnehmer von der Reise lange zehren werden, glaubt Gabriele Sommer: „Beim Besuch in Kerala haben wir die Familie von Pfarrer Joseph kennengelernt und einen Gottesdienst in der St. Thomas-Kirche miterlebt. Die Menschen sind so herzlich und energiegeladen, es war ein einmaliges Erlebnis.“

Kleine Nachwehen gibt es trotzdem zu beklagen. Fast alle Reiseteilnehmer haben als Souvenir eine Erkältung mit nach Hause gebracht. Die zweite Reisegruppe von Pfarrer Joseph wird sich am Dienstag auf den Weg nach Indien machen.

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