Kommunalwahlen im September in Ascheberg

SPD schickt Monika Verspohl (40) ins Rennen um den Bürgermeister-Posten

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Die 40-jährige Monika Verspohl ist die Bürgermeisterkandidatin der SPD Ascheberg. Sie wohnt in Coesfeld.

Herbern – Mitte November hatte die Ascheberger CDU Thomas Stohldreier als ihren Kandidaten um die Nachfolge von Bürgermeister Dr. Bert Risthaus benannt. Nun stellte die örtliche SPD ihre Bewerberin für die Wahl der Gemeindespitze vor. Es ist Monika Verspohl.

Die 40-Jährige lebt mit ihrem Ehemann in der Stadt Coesfeld und arbeitet als PR-Managerin.

Eigentlich wollten die Sozialdemokraten Verspohl am Donnerstag in einer offenen Veranstaltung vorstellen. Daraus wurde wegen der Corona-Krise nichts. Auch die alternativ geplante Pressekonferenz fiel aus. So wurde am Abend eine Pressemitteilung verschickt. Man wolle „kurz und sachlich“ über den Vorschlag für das Amt der Bürgermeisterin informieren, ließ Ortsvorsitzender Volker Brümmer wissen. Die Kommunalwahlen in NRW finden am 13. September statt.

„Möchte das Kennenlernen möglichst bald nachholen“

Dem Schreiben nach haben sich die Sozialdemokraten Anfang des Monats in einer gemeinsamen Sitzung des Ortsvorstandes und der SPD-Ratsfraktion auf Monika Verspohl als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin verständigt, und das einstimmig. Verspohl selbst sagt, dass sie sich am Donnerstag sehr gerne den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt hätte und mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen wäre. In der momentanen Situation sei jedoch die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen „absolut geboten“ gewesen. Das Kennenlernen wolle sie „möglichst bald nachholen“.

„Wollen Wahlkampf noch nicht eröffnen“

Zum Schwerpunkt ihrer Arbeit sagt Verspohl Folgendes: „Der Zusammenhalt und die Solidarität der Menschen untereinander liegen mir besonders am Herzen. Auch eine transparente, bürgernahe Verwaltung, in der jedem Bürger mit seinem Anliegen schnell und gut geholfen wird, ist mir sehr wichtig.“

„Bleiben sie zu Hause – und bleiben Sie gesund“

Laut SPD wurde bereits eine Webseite erstellt, in der näher auf die Kernthemen Verspohls eingegangen wird. Auf deren Präsentation verzichte man zu diesem Zeitpunkt, auch wenn es schwerfalle. „Wir wollen somit ausdrücklich nicht den Eindruck erwecken, bereits in den Wahlkampf einzusteigen, und haben alle öffentlichen und auch internen Veranstaltungen bereits abgesagt“, sagt Brümmer. Auch die Nominierung Verspohls und der Kandidaten für die Ratswahl könnten nicht am geplanten Termin 19. April stattfinden.

Brümmer schließt die Mitteilung mit folgenden Worten: „In dieser Situation sollen die Menschen gut auf sich selbst und auf ihre Mitmenschen achtgeben und alle Hinweise zur Eindämmung der Pandemie befolgen. Mein Appell lautet daher: Bleiben Sie bitte zu Hause, um das Corona-Virus nicht weiter zu verbreiten. Bleiben sie zu Hause – und bleiben Sie gesund.“

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