Polizei sucht Zeugen

Versuchter Mord? Vater und Kleinkinder entgehen Katastrophe auf der Autobahn nur knapp

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Nur mit Glück sind ein Vater und seine beiden Kleinkinder einer Katastrophe auf der A1 in Ascheberg entkommen.

Ascheberg - Nach einer Steinewerfer-Attacke auf der A1 werden Zeugen gesucht: Zu dem Vorfall mit einem mutmaßlichen Steinewerfer am Donnerstag gegen 17.21 Uhr veröffentlichten Polizei und Staatsanwaltschaft Münster am Freitag eine gemeinsame Erklärung.

Sie haben für die Suche nach dem Unbekannten Täter eine Mordkommission eingerichtet und bitten um Unterstützung, da die unmittelbare Fahndung erfolglos war. Opfer des mutmaßlichen Mordversuchs sind ein 26-jähriger Vater aus Bockhorn und seine beiden Kinder im Alter von einem und drei Jahren.

Steinewerfer auf der A1: "Wir ermitteln wegen versuchten Mordes"

Sie waren mit einem Renault in Richtung Dortmund unterwegs, als an der Brücke Rinkeroder Weg/Kreisstraße 40 ein noch nicht ausfindig gemachter, etwa faustgroßer Gegenstand auf das Auto krachte und das gläserne Panoramadach zersplittern ließ. „Nur durch Glück wurden die Insassen nicht verletzt oder gar getötet, wir ermitteln wegen versuchten Mordes“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. 

Dabei gehen die Ermittler davon aus, dass der Täter auf der Brücke zuschlug: „Nach ersten Zeugenaussagen soll der unbekannte Gegenstand von einem Mann geworfen worden sein, der längere Haare hat und von der Brücke mit einem blauen Fahrrad geflüchtet ist“, erklärte der Leiter der Mordkommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll.

Steinewerfer auf der A1 mit Hubschrauber gesucht

Die ersten Fahndungsmaßnahmen am Donnerstagabend lieferten trotz Hubschraubereinsatz keine Anhaltspunkte. Die Kommission ist nun auf der Suche nach weiteren Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können oder sonstige Hinweise auf den Vorfall oder den Unbekannten liefern. Hinweise unter der Rufnummer 0251/2750.

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