22-jähriger Ascheberger zu fünf Jahren Haft verurteilt

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Ascheberg/Münster [Update 16.50] - Das Landgericht Münster verurteilte einen Ascheberger am Mittwoch unter anderem wegen mehrfachen Einbruchdiebstahls zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Zudem wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

Der Prozess gegen einen 22-jährigen Ascheberger ist am gestrigen Mittwoch vor dem Landgericht Münster zu Ende gegangen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren. 

Dem Ascheberger wurde in elf Fällen ein Wohnungseinbruchdiebstahl, in einem Fall ein Diebstahl sowie Sachbeschädigung zur Last gelegt. Die Richter ordneten neben der Freiheitsstrafe die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an, da der Täter ausgesagt hatte, mit den Einbrüchen seine Drogensucht finanziert zu haben. Der Angeklagte verzichtete auf Rechtsmittel.

Diebstahl und Sachbeschädigung mit hohem Schaden

Das Verfahren gegen den Ascheberger endete nach dem dritten Verhandlungstermin. Bereits bei der Eröffnung am 7. Januar hatte der Täter seine Schuld eingeräumt. Der 22-Jährige beging die Taten im Zeitraum von Februar bis Juli 2015 – offenbar zunächst gemeinschaftlich und später auch alleine. 

Er hatte es dabei vorrangig auf Schmuck und Elektronik abgesehen, im Juli erbeute er bei einem Einbruch unter anderem Weißgold in Höhe von 47 000 Euro. Gemeinsam mit zwei gesondert Angeklagten setzte der Ascheberger zudem eine leerstehende Villa in der Bultenstraße unter Wasser. Aus dem Badezimmer im Obergeschoss lief das Wasser durch das Haus und verursachte einen Sachschaden in Höhe von 50 000 Euro.

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