Platz rund um das Ascheberger Rathaus:

Gemeinde gelingt finanzielle Punktlandung

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Christian Scheipers (von links), Jan Rohlmann, Ralf Wellering, Dr. Bert Risthaus und Klaus van Roje stellten die Veränderungen vor.

Ascheberg – Neu gestaltet und mit „inneren Werten“ versehen, präsentiert sich der Platz rund um das Ascheberger Rathaus. 100.000 Euro für den Tiefbau und 20.000 Euro für zusätzliche Ausstattungen hat die Gemeinde in die Gesamtmaßnahme investiert.

Über die Änderungen informierten Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, Bauamtsleiter Klaus van Roje, Christian Scheipers, Jan Rohlmann (beide Tiefbau) und Ralf Wellering von der ausführenden Tiefbaufirma. „Es war eine finanzielle Punktlandung“, meldete Scheipers das Einhalten des Kostenlimits. Für die von November bis Januar dauernde Maßnahme wurden unter anderem Versorgungsleitungen verlegt, Wege gepflastert, Parkbuchten verbreitert und eine überdachte Abstellanlage für Fahrräder installiert. 

Diese Umbauziele gab es und das hat sich verändert:

Verbesserung durch breitere Parkbuchten: Die von 2,30 auf 2,75 Meter deutlich verbreiterten Parkbuchten erlauben ein An- und Abfahren ohne häufiges Rangieren und ein bequemes Ein- und Aussteigen. Zusätzlich zum ebenfalls einfach anzusteuernden Behinderten-Parkplatz vor dem Haupteingang bieten alle Stellflächen genügend Platz auch bei Nutzern mit eingeschränkter Mobilität. Die Anzahl von 52 Parkplätzen ist unverändert. Zwei E-Fahrzeuge können wie gehabt an der Ladestation direkt an der Dieningstraße aufgeladen werden. 

Die überdachte Abstellanlage für Fahrräder ist neu.

Befestigung der Parkflächen: Die zuvor ungebundene Bauweise ist einer Pflasterung gewichen, sodass alle Besucher und Mitarbeiter künftig auch bei Regenwetter trockenen und sauberen Fußes ins Rathaus kommen können. Förderung des Radverkehrs: Der früher kaum genutzte Radunterstand im hinteren Bereich des Parkplatzes wurde abmontiert und durch eine überdachte Abstellanlage für Fahrräder nahe dem Seiteneingang ersetzt. Poller oder Bügel zur Sicherung, die zum Abschließen hochwertiger Räder geeignet sind, sollen bald folgen, ebenso ein Ladeanschluss für E-Bikes. 

Barrierefreier Zugang zum Rathaus: Die neu installierten Briefkästen in Edelstahloptik am Haupteingang des Rathauses können nun auch größere Postmengen aufnehmen. Die Einwurfhöhe ist auch vom Rollstuhl aus zu erreichen. Per Gegensprechanlage können Besucher Einlass ins Rathaus bekommen. Der Einbau von zwei Eingangstüren, die automatisch öffnen und schließen, sind in Vorbereitung. Am Hintereingang ist wegen der Stufen ein barrierefreier Zugang unmöglich. 

Beleuchtete Beschilderung und Information in den Abendstunden: Die Schaukästen wurden mit Strom für die Beleuchtung versorgt. Über die Gegensprechanlage bei den Briefkästen können Besucher die Mitarbeiter nach Absprache auch jenseits der Öffnungszeiten erreichen. Das ist außerdem neu: . Es gibt nun drei Fahnenmasten nach europäischen Standard, an denen für den Presserundgang die Fahnen der größten Sportvereine gehisst waren. . Ein Pylon markiert die Rathaus-Adresse. . Die geschlossene Mülltonnenbox ist nah der Straße postiert und verbirgt die Abfallbehälter vor den Blicken. 

Nicht sichtbar, aber neu: Beim Umbau wurden auch die Entwässerungsleitungen erneuert und ein Kabelschacht für die Versorgungsleitungen gelegt.

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