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Zirkus Fantasia meldet sich zurück - selbst Schneemann Olaf war da

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Von: Mechthild Wiesrecker

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Seiltänzerin Laura im Balanceakt
Seiltänzerin Laura im Balanceakt: erster Auftritt in Drensteinfurt von Zirkus Fantasia nach langer Corona-Pause. © Wiesrecker

Mit einem neuen Programm hat sich der Zirkus Fantasia nach mehr als zwei Jahren Corona-Stillstand beim Stewwerter Publikum zurückgemeldet.

Drensteinfurt - Nach einer überaus erfolgreichen Woche in der Nachbarstadt Ahlen fand am Samstag die erste Vorstellung statt. Für die Zirkusfamilie, die die lange Wartezeit in ihrem Winterquartier am Amtshof verbracht hat, war es quasi ein Heimspiel.

Besonders die kleinen Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Sie staunten über Roberto mit dem eisernen Kinn, der unzählige Stühle und schwere Eisenhämmer auf seinem Kinn balancierte, und lachten über den Clown, der das schwarz-weiße Shetland-Pony durch die Reihen der Zuschauer verfolgte.

Tanzende Teller und tierische Akrobaten

Viel Applaus bekam Spaghetti mit seinen tanzenden Tellern und die elegante Laura, die geschickt über das Seil tanzte.

Termine

Bis Sonntag, 24. April, gastiert der Zirkus Fantasia noch auf der Wiese gegenüber Werkers Welt an der Konrad-Adenauer-Straße. Es gibt noch Vorstellungen am Freitag, 22. April, um 15 Uhr und am Sonntag, 24. April, um 11 Uhr.

Kinder lieben Tiere, so kamen auch die tierischen Akrobaten gut an. Besonders die Pferde, die lustig über den Manegenrand lugten, aber auch die kletternden Ziegen und das flinke Lama bereiteten Freude. Bei der Lasershow zog der Akrobat mit blinkenden Bällen und Kegeln erstaunte Blicke auf sich. Aufregung und bei manchem Besucher auch Angst erzeugten die Riesenschlange, die Krokodile, der Skorpion und die Riesenspinne, die Indiana Jones nahe an die Zuschauer brachte und die sogar angefasst werden durften.

Zum Finale waren alle in der Manege

Ein afrikanischer Häuptling spuckte nicht nur Feuer, sondern löschte die Flamme furchtlos mit dem Mund. Begeisterung bei den Kindern riefen Schneemann Olaf und die Eisprinzessin Elsa hervor, ehe sich alle Artisten zum Abschied in der Manege von einem zufriedenen Publikum verabschiedeten.

Zwangspause

Der Zirkus Fantasia wird in sechster Generation geführt. Seit vielen Jahren schlägt er in Drensteinfurt sein Winterquartier am Amtshof auf. Dort musste er Corona-bedingt in den vergangenen zwei Jahren ausharren, ehe er jetzt wieder auftreten darf.

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