Drensteinfurter Kneipennacht ist ein voller Erfolg

Kneipennacht Drensteinfurt 2016

Drensteinfurt Vom viel zitierten Kneipensterben war nichts zu spüren bei der 4. Drensteinfurter Kneipennacht. Schon früh am Abend zogen zahlreiche feierlustige Besucher durch die Innenstadt, um in möglichst vielen der zehn teilnehmenden Lokale einzukehren und sich dabei die „schönste“ Musik auszusuchen.

Musikalisch ließ das Event keine Wünsche offen, für jedes Alter und jeden Geschmack war etwas dabei.

Mit Rock‘n Roll und Countrymusik lockte Barney Wewer in das Schlossbistro, wo sich bereits vor 19 Uhr etliche Besucher eingefunden hatten. Dicht gedrängt genossen sie das Gitarrenspiel des musikalischen Urgesteins. Nicht minder voll präsentierte sich der Münsterländer Hof, in dem die Underclass Heroes aus Sundern rockten und eher das jüngere Publikum anzogen. Im Hammer Paot gab Happy Power sein letztes Gastspiel, denn das Duo hört auf. Begeistert von der Band Freunde von Bekannten waren auch die Besucher im Rodeo. War es kurz von 20 Uhr noch leer im Rodeo, zog die Band später die Zuschauer wie ein Magnet in die Kneipe.

. Der Innenstadt war es nicht besonders anzumerken, dafür war es wohl zu kalt, jedoch herrschte in den Kneipen dichtes Gedränge. Vereinzelt hatten die Gastwirte draußen Feuerschalen aufgestellt, die auch gut angenommen wurden. Die drei Shuttlebusse hatten viel zu tun, um die gutgelaunten Besucher auch zu den entlegenen Bars zu befördern. Das Sammelticket lud dazu ein, jeder der teilnehmenden Kneipen einen Besuch abzustatten. Zudem lockte ein großes Gratisgetränk beim Besuch der siebten Lokalität.

Mehr als voll war es im Haus Averdung, in der die mobile Blaskapelle Hengeler Weend Blaozers extrem gute Laune verbreitete. Wohl nicht ihre Musik, eher ihre witzigen Showeinlagen, brachten ihnen den verdienten Namen „verrückte Holländer ein“.

Drensteinfurter Kneipennacht

Kein Durchkommen war im Kayserhof, in dem Uwe. K zum vierten Mal als Keyboarder für die richtige Stimmung sorgte. Etwas ruhiger ging es bei La Piccola zu, an der Musik jedoch kann es nicht gelegen haben, denn die Band Moodish powerte fantastisch und untermalte dabei ihre Cover-Musik mit bunten Lichteffekten. Nicht so voll war es auch in der Festhall Volkmar und im SVD-Vereinsheim. Im Letzteren spielte das Duo Back 2 the Roots Rock-Oldies und sorgt damit beim nicht mehr ganz so jungem Publikum für gute Laune. „Am Anfang war es richtig voll, doch zu fortgeschrittener Stunde zieht es die Menschen in die Innenstadt“, erklärte Thomas Volkmar. Anders in der Eventschmiede in der Here we stand richtig powerte. Mit Hardrock und einer Spur Classic- und Altrock versetzte die Band die überwiegend jungen Fans in Ekstase.

Bis spät in die Nacht wurden Besuchergruppen zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Straßen angetroffen. Der Arbeitsgruppe der IGW ist es gelungen, ein Event zu organisieren, das förmlich nach einer Wiederholung ruft.

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