Zahl fast halbiert: 120 Flüchtlinge in Drensteinfurt

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Symbolbild

Drensteinfurt - Der Flüchtlingsansturm hat sich gelegt, der Familiennachzug erfolgt moderat, die Situation hat sich beruhigt. Doch gesucht werden weiterhin Wohnungen für Flüchtlinge, die ihre Anerkennung haben und gerne eine eigene Wohnung mieten möchten.

In Stewwert sind es 45, in Rinkerode 20 und in Walstedde eine anerkannte Person, die derzeit in Gemeinschaftswohnungen oder städtischen Unterkünften leben. Insgesamt leben 120 in Drensteinfurt. Vor einem Jahr, im Januar 2017, waren es noch 226 Personen. 88 Asylbewerber erhielten ihre Anerkennung, damit wechselten sie zum Jobcenter. In der Zählung nicht aufgeführt sind die Menschen aus dem Familiennachzug.

Insgesamt unterhält die Stadt sechs eigene Häuser für Flüchtling in Stewwert, zwei in Rinkerode und eins in Walstedde. 22 Mietwohnungen werden in Drensteinfurt von Flüchtlingen bewohnt, davon in Rinkerode zwölf, in Walstedde fünf. Zum Teil bestehen bereits eigene Mietverträge. Die Integration der Kinder klappt gut, alle Schulkinder gehen zur Schule, und alle Ü3-Kinder haben einen Kindergartenplatz.

Gesucht werden nach wie vor Wohnungen für Personen, die ihre Anerkennung haben und mit denen der Mietvertrag selber abgeschlossen wird. „Viele Mieter möchten den Mietvertrag lieber mit dem Sozialamt abschließen“, erklärt Katrin Adolf vom Fachbereich Familien und Soziales. Dies sei aber nicht möglich. Die Menschen mit Anerkennung dürfen in Deutschland bleiben sollten ihren Mietvertrag selber unterschreiben.

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