Das Münsterland war mal wieder an der Reihe

Westfalentag 2020 findet in der Nähe statt: Hier die Highlights und Themen

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Franz-Josef Naber (von rechts) und Günter Neuer haben Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des WHB, am 1. Juni eingeladen, den Westfalentag in Drensteinfurt auszurichten. Jetzt kam die Zusage.

Seit etlichen Jahren richtet der Westfälische Heimatbund (WHB), dem 550 Heimatvereine und 700 ehrenamtliche Heimatpfleger angehören, jährlich den Westfalentag aus. Im kommenden Jahr wird der Tag, an dem Heimatfreunde aus ganz Westfalen zusammenkommen, am 22. August 2020 ganz in der Nähe stattfinden.

Drensteinfurt – Bei der großen Feier zum 70-jährigen Bestehen des Heimatvereins Drensteinfurt am 1. Juni hatte der Vorsitzende Franz-Josef Naber kurzerhand die Geschäftsführerin des WHB eingeladen, den Westfalentag in Stewwert auszurichten. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Das Gremium des WHB hat sich für Stewwert entschieden. Der Westfalentag 2020 wird in Drensteinfurt stattfinden.

„Ich habe damit gerechnet, dass wir berücksichtigt werden, aber nicht schon im kommenden Jahr“, berichtet Naber erfreut. Besonders schön findet der Vorsitzende, dass ganz selbstverständlich auch die Stadt sowie die beiden Heimatvereine Walstedde und Rinkerode mit im Boot sind. Rein organisatorisch müssen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und ein Exkursionsprogramm erarbeitet werden. Das können Sehenswürdigkeiten vor Ort, Bauwerke, Wanderungen oder Geschichtliches sein.

„Die Dreingauhalle und auch die Aula der Teamschule sind für uns reserviert“, berichtet Naber. „Für uns ist der Westfalentag eine Bereicherung des kulturellen Lebens.“ Mit der Meinung ist er nicht alleine: Auch Bürgermeister Carsten Grawunder freut sich mit dem Verein, dass die Wersestadt ausgewählt wurde, schließlich war die Idee, die Einladung auszusprechen, zuvor mit ihm abgesprochen worden.

Westfalentag 2020 in Drensteinfurt

In diesem Jahr findet der Westfalentag unter dem Schwerpunkt „Heimat für Kinder und Jugendliche“ in Hattingen statt, im vergangenen Jahr war er in Brilon. „Das Münsterland sei wieder mal dran gewesen“, resümiert Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des WHB, und versichert dann: „Der Vorstand hat sofort zugestimmt. Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut.“

Inhaltlich und logistisch werde der Tag, zu dem rund 500 Gäste erwartet werden und der mit der Mitgliederversammlung beginnt, vom Heimatbund organisiert. Der thematische Schwerpunkt 2020 beschäftigt sich mit dem Thema „Zukunft der Dörfer“ und der Frage, wie Lebensqualität vor Ort in Hinblick auf Infrastruktur und kulturelle Versorgung gewährleistet werden kann. „Das betrifft sicher auch Drensteinfurt“, stellt Eilers fest. Der Heimatbund organisiert ebenfalls einen Gesprächskreis und einen Workshop.

Weitere Highlights 2020

Der Westfalentag ist im kommenden Jahr aber nicht die einzige Großveranstaltung des Heimatvereins. Den 7. Juni sollten sich Gartenliebhaber notieren, denn dann findet wieder der „Tag der offenen Gärten“ statt. Am 30. August gibt es eine zweite Auflage des „Tags der Natur“ der bereits vor zwei Jahren, trotz schlechten Wetters eine Vielzahl an Besuchern angelockt hat. Stattfinden wird die Veranstaltung erneut auf dem Hof Schulze-Mengering. Schirmherr des „Tages der Natur 2020“ ist Landrat Dr. Olaf Gericke, der sein Kommen bereits fest zugesagt hat, teilt Naber mit.

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Sämtliche Attraktionen von 2017 werden wieder mit dabei sein. So haben die Falknerei „De Valkenhof“ aus den Niederlanden, die Schäferin Nadine Quinn aus der Lüneburger Heide und Gerd Rüschhoff mit seinen Rückepferden schon ihre Zusage gegeben.

Beteiligen werden sich auch wieder die landwirtschaftlichen Ortsvereine, der Imkerverein, die rollende Waldschule, Försterin Diethild Nordhues-Heese, der Angelverein „Wersetal 80“, der Hegering Drensteinfurt-Walstedde und der Alpaka-Hof Dresse aus Greven.

Hier geht es zu offiziellen Webseite des WHB

Des Weiteren, verrät Franz-Josef Naber, wird es einige neue Attraktionen geben. Beim „Tag der Natur 2020“ vertreten sind auch Otti´s U-Boot, ein mobiles Unterwasserlabor des Landesfischereiverbandes Westfalen-Lippe, das Edelkrebsprojekt Nordrhein-Westfalen, das Naturkundemuseum Münster, der Westfälisch-Naturwissenschafliche Verein, die Nabu-Station Münsterland, die Brieftaubenzüchter aus Drensteinfurt, der Bezirksverband für Kleingärtner und die Heilpflanzenschule von Maren Haumann aus Herbern.

„Wenn das Wetter gut wird, rechne ich mit 1500 Besuchern“, berichtet Naber optimistisch.

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