Weniger Müll im Kreis Warendorf angefallen

Drensteinfurt - Der Kreis Warendorf konnte sein Müll-aufkommen im Jahr 2015 gegenüber 2014 reduzieren, liegt beim Müll je Einwohner aber mehr als 10 Kilogramm über dem Landesschnitt.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurden 2015 im Kreis Warendorf 132 445 Tonnen Siedlungsabfälle produziert; dazu zählen neben Haus- und Sperrmüll auch hausmüllähnliche Gewerbeabfälle. Das waren 1,8 Prozent weniger als 2014. Pro Einwohner sank das Müllaufkommen um 16 Kilogramm auf 477,4 Kilogramm. Damit liegt es immer noch über dem Landesschnitt mit 466,2 Kilogramm pro Einwohner. Insgesamt wurden in NRW 8,33 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle produziert, gegenüber 2014 ein Rückgang um 1,5 Prozent.

Betrachtet man nur den Haus- und Sperrmüll, ergibt sich für den Kreis Warendorf ein leichter Anstieg um 0,1 Prozent auf 44 719 Tonnen; in NRW sank die Menge an Haus- und Sperrmüll um 0,9 Prozent auf 3,78 Millionen Tonnen. Pro Einwohner waren dies NRW-weit 211,4 Kilogramm, 4,6 Kilogramm weniger als 2014. Der Rückgang beim Müllaufkommen je Einwohner ist im Kreis Warendorf mit 2,3 Kilogramm zwar geringer, allerdings liegt es mit 161,2 Kilogramm deutlich unter dem landesweiten Schnitt.

Rubriklistenbild: © M. Wiesrecker

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare