Auf Marktplatz werden am 4./5. Dezember zahlreiche Buden aufgestellt

Weihnachtsmarkt in Drensteinfurt findet statt

Hier wird’s wieder weihnachtlich. Auf dem Drensteinfurter Marktplatz findet am zweiten Adventswochenende – nach einem Jahr Corona-Pause  – wieder der Weihnachtsmarkt statt.
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Hier wird’s wieder weihnachtlich. Auf dem Drensteinfurter Marktplatz findet am zweiten Adventswochenende – nach einem Jahr Corona-Pause – wieder der Weihnachtsmarkt statt.

Die Corona-Situation hat sich entspannt, bleibt alles, wie es ist, steht dem Weihnachtsmarkt am 4. und 5. Dezember, dem zweiten Adventswochenende, in diesem Jahr nichts im Wege. „Wir sind optimistisch und positiv gestimmt“, berichtet die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Werbung in Drensteinfurt (IGW), Martina Lammersmann.

Drensteinfurt – Vor dem Gespräch mit den Mitgliedern der IGW und des Ordnungsamtes stand die Abfrage ehemaliger Standbetreiber. „Wir sind dabei und freuen uns total“, so laute die positive Rückmeldung nahezu aller Standbetreiber, zeigt sich Martina Lammersmann begeistert. 99 Prozent hätten versprochen zu kommen.

Der Weihnachtsmarkt findet statt, dass es Änderungen geben wird, sei wohl jedem klar, macht die IGW-Vorsitzende deutlich. Davon betroffen ist das Bühnenprogramm, das es in diesem Jahr nicht geben wird. Es fehle der Platz für die Bühne und man wolle zudem vermeiden, dass es vor der Bühne zu Gedränge kommt. Damit die Stimmung nicht darunter leidet, soll im Hintergrund weihnachtliche Musik erklingen.

Fällt Corona-bedingt aus: das Bühnenprogramm auf dem Weihnachtsmarkt.

Gab es vor Corona zwei Rundläufe auf dem Marktplatz, werden die Holzbuden jetzt mit der Öffnung nach innen rund um dem Platz aufgestellt. Der Rettungsweg auf der Rückseite bleibt frei. In der Mitte steht der Weihnachtsbaum, hier sollen Stehtische und Bierzeltgarnituren aufgestellt werden, an denen Getränke und Speisen genossen werden könne. Dadurch soll eine Grüppchenbildung vor den Glühweinständen verhindert werden.

Von der Mühlenstraße bis zur Alten Post soll ein Rundgang über die Wagenfeldstraße führen. Hier können die Weihnachtsmarktbesucher Kunsthandwerk bestaunen. Voraussetzung sei aber, dass sich genügend Betreiber finden. Kommen nicht genügend Kunsthandwerker, müsse der Rundlauf unvollständig bleiben.

Nach derzeitigem Stand stehen bereits die Regeln fest. „Es gilt eine 3G-Empfehlung“, so Lammersmann, aber keine Vorschrift, da die Veranstaltung draußen stattfindet. Auch das Tragen einer Maske werde empfohlen, sei aber keine Pflicht. Selbstverständlich bestehe, je nach Entwicklung der Corona-Lage, die Möglichkeit, dass die Regeln von behördlicher Seite geändert werden, teilt die Vorsitzende der IGW mit.

Besondere Hygiene-Regeln gelten für Getränke- und Essensstände. „Die IGW stellt ein Spülmobil, das die vorgeschriebene 70 Grad Temperatur erreicht, und das von den entsprechenden Standbetreibern benutzt werden muss“, erklärt sie weiter.

In der Regel sei Einweggeschirr im Sinne der Müllvermeidung seitens der IGW nicht erwünscht. Ausnahmsweise sei das in diesem Jahr jedoch erlaubt.

Für Martina Lammersmann ist die Entscheidung, den Markt stattfinden zu lassen, richtig. „Der Großteil der Menschen ist geimpft, wir müssen uns darum fragen, wie lange wir uns noch einsperren lassen wollen.“

Außerdem ist sie sicher, dass die Menschen einen großen Wunsch haben, ihr normales Leben zurückzubekommen. „Alle großen Veranstaltungen, die jetzt stattfinden, sind gut besucht“, so ihre Wahrnehmung. Der schlimmste Fall, der eintreten könnte, sei den Markt absagen zu müssen. „Wir haben ja leider keine Glaskugel“, macht sie deutlich.

Auch wenn das Grundgerüst steht, gebe es noch einige Unklarheiten. So sei noch nicht sicher, ob die Landsknechtgarde ihr Lager und die Bürgerschützen ihr Zelt aufstellen werden.

Die Eisstockbahn wird hingegen aufgebaut. „Gruppen können sich schon jetzt absprechen, ob sie teilnehmen wollen“, sagt Lammersmann. Die Anmeldungen erfolgen dann im November.

Gesucht werden Standbetreiber für Kunsthandwerk. Wer einen Stand auf dem Stewwerter Weihnachtsmarkt betreiben möchte, kann sich über die Homepage der Stadt oder der IGW anmelden.

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