Erlbad Drensteinfurt

Corona-bedingt nur 35.000 Besucher in Drensteinfurter Freibad

Erlbad Drensteinfurt
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Obwohl wegen Corona weniger Besucher ins Erlbad kamen, sind die Betreiber zufrieden.

Drensteinfurt - Coronabedingt sind in diesem Jahr deutlich weniger Besucher ins Erlbad gekommen als in früheren Jahren. Am Ende der Erlbadsaison zieht Schwimmmeister Andreas Willuweit dennoch ein positives Fazit eines außergewöhnlichen Jahres.

Mit den 35 000 Besuchern sei er zufrieden. „Man muss die Zahlen in Relation setzen. Anfang Mai dachte noch jeder: ,Die Freibäder bleiben zu’“, erinnert er sich. Natürlich liege der Einbruch der Besucherzahl an Corona, aber auch ohne Corona wäre es zahlenmäßig kein Super-Sommer gewesen, da das Wetter in den Sommerferien nicht so gut gewesen sei. Mit 105 Badetagen liege man noch fast am Durchschnitt von 120 Badetagen.

Das Corona-Schutzkonzept habe sich bewährt. „Wir haben die Vorschriften erfüllt, ohne die Gäste zu sehr einzuschränken“, sagt er. „Ich gehe aber davon aus, dass wir auch kommendes Jahr mit Einschränkungen leben müssen.“ 5000 Leute dürften wohl auch dann nicht auf einmal ins Bad. Auffällig sei gewesen, dass gerade bei schönem Wetter viele Gäste von außerhalb gekommen seien. „Viele haben Wartezeiten in Kauf genommen, um schwimmen zu können“, stellt Willuweit fest.

Bedauerlicherweise hätten einige bekannte Gesichter in diesem Jahr gefehlt. Das habe wohl nicht nur an der Angst vor Corona gelegen. „Viele haben einfach den Anschluss verpasst“, glaubt er. Als das Bad endlich geöffnet habe und die erste Unsicherheit verflogen sei, hätte manch einer gedacht, es lohne sich nicht mehr. Darum sei es wichtig, das Bad im nächsten Jahr Anfang Mai, sobald das Wetter es zulasse, zu öffnen. Mit dem bewährten Konzept sei das auch gut möglich.

Dass das Bad noch bis Freitag geöffnet hat, sei eine gute Entscheidung – mit Blick auf die umliegenden Bäder, die bereits geschlossen haben, könne sich Drensteinfurt positiv präsentieren.

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