Kardinal-von-Galen-Schule

Von Kindern für Kinder: Viertklässler erstellen einen Stadtführer

Sachunterricht einmal anders: Schüler des vierten Jahrgangs der Kardinal-von-Galen-Grundschule haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin Andrea Groß Weege einen Stadtführer für Kinder erarbeitet. Die Klasse 4b hat ihn jetzt Bürgermeister Carsten Grawunder vorgestellt.
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Sachunterricht einmal anders: Schüler des vierten Jahrgangs der Kardinal-von-Galen-Grundschule haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin Andrea Groß Weege einen Stadtführer für Kinder erarbeitet. Die Klasse 4b hat ihn jetzt Bürgermeister Carsten Grawunder vorgestellt.

Einen Stadtführer für Kinder haben die Schüler des vierten Jahrgangs der Kardinal-von-Galen- Grundschule mit ihrer Lehrerin Andrea Groß Weege im Sachunterricht erarbeitet.

Drensteinfurt – Für die Kinder und auch für Bürgermeister Carsten Grawunder gab es ein ausgedrucktes Exemplar. Demnächst wird der Kinder-Stadtführer als Download für jedermann auf der Internetseite der Stadt verfügbar sein.

Als das Thema Drensteinfurt im Sachunterricht erarbeitet werden sollte, hatte sich Grundschullehrerin Andrea Groß Weege mal eine ganz andere Herangehensweise vorgenommen. Zunächst überlegten alle gemeinsam, was für Kinder in Drensteinfurt wichtig sein könnte.

„In kleinen Gruppen oder einzeln durften sich die Schüler dann einen Schwerpunkt in Drensteinfurt aussuchen“, erzählte sie. Es folgte die selbstständige Recherche der Schüler, die neben einem Sachtext sogar Fotos oder Zeichnungen, zum Beispiel von der Alten Post, zu ihrem Wunschthema anfertigten. Später stellten sie ihr Projekt der Klasse vor, beantworteten Fragen der Mitschüler und nahmen Lob und Kritik bereitwillig entgegen. „Sie waren total motiviert“, erzählt die Sachunterrichtslehrerin mit Begeisterung.

Ganz besonderer Besuch in der Grundschule

Die einzelnen Aufsätze wurden zu einem Stadtführer zusammengefasst. Da Andrea Groß Weege in der Klasse 4 a und 4 b Sachunterricht gibt, entstanden gleich zwei Stadtführer. „Und die sind auch unterschiedlich, denn jede Gruppe entwickelte andere Schwerpunkte“, erklärte sie.

Am Montagvormittag hatten die beiden vierten Klassen Bürgermeister Carsten Grawunder eingeladen, um ihr Projekt vorzustellen und ihm ein Exemplar zu überreichen. Und weil der Bürgermeister nicht jeden Tag in die Schule kommt, nutzten die Viertklässler die Gelegenheit, um ihm ein paar Fragen zu stellen. Mit großer Ernsthaftigkeit stand Grawunder den Schülern Rede und Antwort.

Begehrter Interviewpartner: Bürgermeister Carsten Grawunder beantwortete bereitwillig die vielen Fragen der Viertklässler.

Fragen an den Bürgermeister

Wie wird man überhaupt Bürgermeister? Welche Berufe gibt es im Rathaus? Auch die Frage, warum er Bürgermeister geworden ist, wollte ein Viertklässler beantwortet haben. „Weil es abwechslungsreich ist und ich mit vielen Menschen aller Altersgruppen zusammen komme“, antwortet er.

Ein Schüler anderer fragte, ob er immer im Rathaus arbeite, was dem Bürgermeister ein spontanes „Nein“, entlockte. „Ich bin ja jetzt auch hier bei euch“, fügte er erklärend an und ergänzte: „Nicht mal die Hälfte meiner Arbeitszeit findet im Rathaus statt.“

Die nicht immer einfache Arbeit eines Bürgermeisters

Nachdenklich machte ihn die Frage: „Was ist das Schwierigste als Bürgermeister?“ Nach einem kurzen Moment gab Grawunder ehrlich zu: „Entscheidungen zu treffen und zu wissen, dass damit die Wünsche mancher Menschen nicht erfüllt werden.“

Nach weiteren Fragen über die Arbeit der Sekretärin und dem Verbleib der Steuern war die letzte Frage, ob es ihm eine Ehre sei, Bürgermeister von Drensteinfurt zu sein. Die Antwort kam schnell: „Auf jeden Fall, es macht viel Freude, besonders wenn ich positives Feedback bekomme oder einfach nur freundlich gegrüßt werde.“

Mit dem „Digitalpakt Schule“ hat das Land NRW Fördermittel zum Ausbau der Digitalisierung an Schulen zur Verfügung gestellt. Von den Fördergeldern profitierten auch die Drensteinfurter Schulen, die sich allesamt auf einem gutem digitalen Weg befinden.

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