Kein Stau

Vollsperrung der Schützenstraße: Probleme nur in Ausnahmefällen

Ach wie gut, wenn man als Fußgänger oder Fahrradfahrer unterwegs ist: Sie können den südlichen Geh- und Radweg entlang der Schützenstraße nehmen, die für etwa drei Monate für den motorisierten Verkehr gesperrt ist.
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Ach wie gut, wenn man als Fußgänger oder Fahrradfahrer unterwegs ist: Sie können den südlichen Geh- und Radweg entlang der Schützenstraße nehmen, die für etwa drei Monate für den motorisierten Verkehr gesperrt ist.

Komplett gesperrt ist die Schützenstraße (Kreisstraße 21) im Bereich der Bahnunterführung seit Montag.

Drensteinfurt – Für die nächsten drei Monate müssen die Autofahrer wegen der Vollsperrung der Schützenstraße einen Umweg über die Bundesstraßen 58 und 63 in Kauf nehmen. Fußgänger und Fahrradfahrer dagegen können problemlos über den südlichen Geh- und Radweg die Baustelle passieren.

„Es ist alles gut angelaufen, wir hatten die Situation auch lange vorher gut durchgeplant“, zieht der Leiter des Drensteinfurter Ordnungsamtes Martin Brinkötter ein erstes Fazit. Die Durchführung der Baumaßnahme sei unumgänglich: Bereits seit September 2020 lässt der Kreis Warendorf die Unterführung unter der Bahnstrecke sanieren. An dem Trogbauwerk waren erhebliche Schäden insbesondere durch Wassereintritt festgestellt worden.

Vollsperrung der Schützenstraße sorgt laut Stadt für keine Staus

Hinsichtlich der Umleitung des motorisierten Verkehrs hat sich laut Brinkötter in den ersten Tagen noch keine problematische Verkehrssituation gezeigt, gleichwohl werde das Ordnungsamt die Verkehrssituation beobachten. Sollten sich Probleme ergeben, werde man, wenn es notwendig ist, umgehend reagieren.

Betroffen seien vor allen Dingen Einheimische, die auf dem Weg von der einen Seite der Bahn zur anderen Seite die empfohlene Umleitungsroute nutzen. „Sie wissen um die Lage vor Ort und kennen sich aus“, machte Brinkötter deutlich.

Der schwere Unfall auf der Bundesstraße 58 am Dienstagmorgen, der zu Verkehrschaos und langen Staus auf der Herberner Straße geführt hatte, sei eine ganz klare Ausnahmesituation gewesen, so der Leiter des Ordnungsamtes. „Da konnten wir als Stadt nichts ändern. Die Polizei, die für die Verkehrslenkung zuständig ist, habe getan, was nötig war, um den Verkehr umzuleiten.

Geschlossene Bahnschranke sorgt für Rückstau

Das Problem auf der Herberner Straße sei die Bahnschranke, an der man schon einmal fünf bis zehn Minuten warten müsse. Da könne es bei starkem Verkehrsaufkommen schnell zu einem Rückstau kommen. „Das ist bedauerlich, aber in einer solchen Situation, bei der die Durchfahrtstraße und auch die Umgehungsstraße nicht zu befahren sind, ließ sich das nicht ändern “, stellte Martin Brinkötter fest.

Die aktuelle Sperrung betrifft den Bereich zwischen der Goethestraße und dem Windmühlenweg. Die Kreisverwaltung hatte diese Baumaßnahme mit der Stadt Drensteinfurt abgestimmt, weil bereits ab Sommer eine neue Baustelle auf der Schützenstraße entsteht – dann allerdings im Kreuzungsbereich mit der Konrad-Adenauer-Straße. Dort soll ein Kreisverkehr entstehen, von dem aus auch das Neubaugebiet Mondscheinweg erschlossen wird.

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