Verkehrsunfallstatistik für 2018 vorgestellt

Zahl der Unfälle in Drensteinfurt gestiegen

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Einer von 117 Verkehrsunfällen in Drensteinfurt im vergangenen Jahr: Bei einem Auffahrunfall auf der B 63 wurden zwei Personen verletzt. Eines beiden Fahr Fahrzeuge überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Sachschaden: rund 10.000 Euro.

Drensteinfurt/Kreis Warendorf – 117 Verkehrsunfälle gab es im vergangenen Jahr auf den Drensteinfurter Straßen. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik der Kreispolizei Warendorf hervor, die Landrat Dr. Olaf Gericke jetzt vorstellte.

Damit ist die Zahl noch einmal gestiegen. Vor einem Jahr lag die Zahl bei 114, vor zwei Jahren bei 94. Es kamen aber deutlich weniger Menschen zu Schaden als im Jahr 2017. Insgesamt verunglückten 60 Personen (2017: 73) bei Verkehrsunfällen, 21 (24) von ihnen verletzten sich dabei schwer. Im vergangenen Jahr wurde auf Drensteinfurter Straßen keine Person getötet.

Mit einer Unfallhäufigkeitszahl von 386 (Anzahl der Personenschadensunfälle pro 100 000 Einwohner) liegt Drensteinfurt unter dem Kreisschnitt von 445.

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27 Personen und damit der Großteil der verunglückten Personen waren Pkw-Insassen, außerdem zählten 15 Radfahrer, acht Zweiradfahrer, zwei Lkw-Insassen sowie sieben Fußgänger zu den Unfallopfern. Vier der Verunglückten waren Jugendliche unter 14 Jahren, elf waren über 65 Jahre alt. 34 Unfallopfer waren zwischen 25 und 64 Jahren alt.

Drei Unfälle wurden verursacht, weil Alkohol im Spiel war. Die Anzahl der Unfälle mit Fahrerflucht liegt bei 50. Genau so viele gab es auch im Jahr 2017.

Zahlen auch kreisweit gestiegen

Im gesamten Kreis Warendorf gab es im vergangenen Jahr 1074 Unfälle mit Personenschaden. Damit stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden von 953 um 7,4 Prozent auf jetzt 1074. Dabei kamen insgesamt 9 (13) Menschen ums Leben, 349 (307) wurden schwer und 1006 Personen (949) leicht verletzt.

413 (331) Personenschadensunfälle ereigneten sich unter Beteiligung eines Radfahrenden, davon 335 (277) innerhalb geschlossener Ortschaft. Zwei (3) Menschen wurden als Radfahrende getötet, 100 (71) schwer und 323 (256) leicht verletzt.

Die Gesamtzahl aller Verkehrsunfälle im Kreis Warendorf stieg 2018 von 9028 auf 9079. Die Anzahl der registrierten Verkehrsunfälle mit Schalenwild blieb mit 1 516 auf Vorjahresniveau (1512).

Bei 86 Verkehrsunfällen (72), bei denen Menschen verletzt wurden, flüchtete einer der Unfallbeteiligten. Mehr als jeder zweite Verkehrsunfall mit Flucht und Personenschaden, 61,6 Prozent (59,7 Przent), konnte aufgeklärt werden. Im Jahr 2018 ereigneten sich 18 (11) der Verkehrsunfälle mit Flucht mit Personenschaden unter Beteiligung eines Radfahrenden. Bei acht (5) Unfällen konnten die Unfallflüchtigen ermittelt werden.

243 (204) der registrierten 1074 Verkehrsunfälle mit Personenschaden waren sogenannte „Alleinunfälle“. Ein Radfahrer starb und in 70 Fällen wurden Radfahrende verletzt.

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