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In Drensteinfurt sitzt die Kohle: Auf Rang neun von 396 Kommunen

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Von: Gisbert Sander

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Geldscheine im Geldbeutel
Die Drensteinfurter haben im Schnitt mehr Geld im Portemonnaie als die Bürger der meisten anderen Kommunen. © Lino Mirgeler/dpa

Mehr Einkommen als in Drensteinfurt hatten im Jahr 2020 nur wenige private Haushalte in Nordrhein-Westfalen: Drensteinfurt liegt auf Rang neun von 396 ausgewerteten Kommunen. Das geht aus einer Übersicht des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor; aktuellere Zahlen liegen nicht vor.

Drensteinfurt – Durchschnittlich 37.325 Euro betrug das Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen pro Einwohner. Diese Zahl ist gegenüber dem Jahr 2019 um 1133 Euro gesunken. Für den Konsum und fürs Sparen blieben immerhin noch 29.919 Euro übrig – 459 Euro weniger als im Vorjahr. Keine Stadt oder Gemeinde aus dem Kreis Warendorf kann das toppen.

Auch im Landesvergleich lag das Einkommen in Drensteinfurt höher als im Durchschnitt. In NRW lag es statistisch gesehen bei 27 894 Euro je Einwohner, also um 9431 Euro niedriger als in Drensteinfurt. Zum Ausgeben und Sparen blieben den Bürgern auf Landesebene durchschnittlich 23.201 Euro – 263 Euro mehr als im Jahr 2019 und 6718 Euro weniger als in Drensteinfurt. Spitzenreiter beim verfügbaren Einkommen im Land ist Schalksmühle im Sauerland (34.687 Euro, also 4768 Euro mehr als in Drensteinfurt), das Schlusslicht ist Gelsenkirchen mit 17.635 Euro (12.284 Euro weniger als in Drensteinfurt).

24.524 Euro pro Bürger im Kreis

In der direkten Nachbarschaft schneiden die Gemeinden allesamt schlechter ab: Die Ahlener brachten es auf 21.743 Euro (8176 Euro weniger als in Drensteinfurt) verfügbares Einkommen je Einwohner, die Münsteraner auf 23.306 Euro (6613 weniger), die Ascheberger auf 23.896 Euro (6023 Euro weniger) und die Nordkirchener auf 25.925 Euro (3994 Euro weniger).

Auf Ebene des Kreises Warendorf gesehen hatte jeder Einwohner 24.524 Euro zum Ausgeben und Sparen (5395 Euro weniger als in Drensteinfurt). Am fast untersten Ende der Auswertung findet sich übrigens Hamm: Die Lippestadt liegt mit durchschnittlich 19.514 Euro (10.405 Euro weniger als in Drensteinfurt) verfügbaren Einkommens je Einwohner landesweit lediglich auf Platz 384.

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