Verein Sonnenstrahl kooperiert für Ferienprogramm Drensteinfurt mit Zirkus Fantasia

Kinder werden zu Jongleuren und Feuerspuckern

Freuen sich bereits auf die letzte Ferienwoche: Janine Tränkler (links) vom Zirkus Fantasia und Heike Kettner, Leiterin des Vereins Sonnenstrahl, wollen mit den Kinder in den Sommerferien Kunststücke erarbeiten.
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Freuen sich bereits auf die letzte Ferienwoche: Janine Tränkler (links) vom Zirkus Fantasia und Heike Kettner, Leiterin des Vereins Sonnenstrahl, wollen mit den Kinder in den Sommerferien Kunststücke erarbeiten.

In der letzten Ferienwoche startet der Verein Sonnenstrahl sein Projekt „Circus ZappZarap“. Ein Zelt darf es coronabedingt nicht geben und damit, so schien es, auch keine Abschlussvorstellung für die Eltern. Um den Kindern trotzdem einen tollen Abschluss zu bieten, hat Heike Kettner, die Leiterin des Vereins Sonnenstrahl, den Zirkus Fantasia mit ins Boot geholt und eine optimale Lösung gefunden.

Drensteinfurt - Der Zirkus wird auf der Wiese am Amtshof eine Manege aufbauen – ohne Zelt an der frischen Luft und dennoch mit richtiger Zirkusatmosphäre. Das Beste: Die Zirkusartisten werden in zwei Vorstellungen nicht nur ein eigenes Programm präsentieren, sondern auch die Kinder mit ihren erarbeiteten Kunststücken mit einbeziehen.

Der „Circus ZappZarap“ kommt gut an, 80 Plätze sind vergeben, damit ist das Projekt ausgebucht. Auch wenn es nicht im Zelt und auch nicht auf der großen Wiese am Skaterpark, sondern am Kulturbahnhof stattfindet, bleibe es für die Kinder eine großartige Erfahrung, ist sich Heike Kettner sicher.

26 Helfer und zwei Zirkuspädagogen

26 Helfer des Vereins Sonnenstrahl plus zwei Zirkuspädagogen werden dafür sorgen, dass alles reibungslos funktioniert. „Die Kinder dürfen sich entscheiden, ob sie Akrobat, Jongleur oder Feuerspucker werden möchten“, sagt Kettner. In Workshops, die im und rund um den Kulturbahnhof stattfinden, werden sie dann in immer der gleichen Gruppe und mit den gleichen Betreuern auf ihre Aufgabe vorbereitet.

„Wir haben eine Inzidenz von 0, wir wollen aber dennoch ganz sicher sein, dass niemand krank wird“, erklärt die Vorsitzende des Vereins Sonnenstrahl.

Nur für die Vorstellung im Zirkuszelt gab es bis jetzt keine Lösung. „Dabei ist es der Höhepunkt und das Ziel. Für die letzte Vorstellung geben sich die Kinder so viel Mühe“, macht Kettner deutlich. Auf die Idee, mit dem Zirkus Fantasia zusammenzuarbeiten, sei Dr. Birgit Salomon gekommen. Immerhin würde auf diese Weise gleich beiden geholfen. „Seit Oktober 2019 kann der Zirkus nicht auftreten“, erklärt Kettner. Janine Tränkler vom Zirkus Fantasia erklärte sich sofort bereit zu helfen. „Wir sind froh, endlich wieder auftreten zu dürfen“, sagt sie.

Für dieses Jahr habe sie noch keine Zusage bekommen, in einer Stadt auftreten zu dürfen. „Wir werden wohl erst 2022 wieder Vorstellungen geben“, fügt sie an. Für die 14-köpfige Zirkusfamilie bedeutet, das ohne Einnahmen über die Runden kommen zu müssen.

Jetzt werden einige Artisten die Kinder in der Woche begleiten. „Wir wollen sehen, was sie können und aufführen“, erklärt Tränkler und führt aus: „Schließlich möchten wir den Kindern nicht die Schau stehlen und werden dann andere Programmpunkte aufführen, zum Beispiel mit Pferden und Schlangen.“

Für Kettner ist das eine gute Lösung, statt eine Leihgebühr für das Zelt gehe das Geld an den Zirkus, der es gerade jetzt gut gebrauchen kann. Ob die Eltern am 14. August zu einer der beiden Abschlussvorstellungen um 11 Uhr oder 14 Uhr kommen dürfen, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. „Wir entscheiden das kurzfristig und geben den Eltern rechtzeitig Bescheid“, verspricht Kettner.

Zuletzt hatte der Verein Sonnenstrahl im Jahr 2018 mit dem Projektzirkus „ZappZarap“ das Ferienprogramm in Drenstenifurt gestaltet.

Auf jeden Fall wird es schön werden, mit Heuballen und Bierzeltgarnituren kommt das dem echten Zirkus schon sehr nahe. Sollte es regnen, bauen die Artisten das Dach des Zeltes auf.

In der Hinterhand möchte Kettner aber noch die Dreingauhalle haben, dafür steht sie derzeit mit der Stadt im Gespräch. Wenn die Corona-Situation weiter so entspannt bleibt, sind die Aussichten auf Publikum – sprich Eltern und Großeltern – groß. „Und vielleicht dürfen wir ja sogar Kuchen und Grillwürstchen anbieten“, sagt Kettner hoffnungsvoll.

Ferienprogramm in Drensteinfurt - Eindrücke vom vierten Tag: Bolle

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In Drensteinfurt wird in allen sechs Wochen der Sommerferien ein abwechslungsreiches Ferienprogramm angeboten. Für einige der Workshops und Aktionen gibt es hier noch frei Plätze.

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