Kanzlerin-Stipendium für Sonnenstrahl

DRENSTEINFURT - Jetzt geht es für den Verein „Drensteinfurter Sonnenstrahl“ richtig los: Dank der Initiative „startsocial“, die unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht, erhielt die Vereinigung um Vorsitzende Heike Kettner im Oktober ein Beratungsstipendium für soziale Ideen und Projekte.

Aus über 300 Bewerbungen hatte die Jury des „startsocial“-Wettbewerbs insgesamt 100 Projekte ausgewählt, mit denen von nun an jeweils zwei ehrenamtliche Coaches, aus Privatwirtschaft, öffentlichem und sozialem Sektor, arbeiten werden. Bis Ende Februar werden sie den sozialen Initiativen mit ihrer Expertise zur Seite stehen und sie individuell beraten.

„Wir sind besonders dankbar dafür, dass unser Engagement nun sozusagen professionalisiert wird“, freute sich Kettner. Gemeinsam mit Dr. Jan Gudlick, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Clifford Chance und Dr. Ulrike Naim von der PR-Agentur una:pr arbeiten sie nun an an der Ausfeilung des Konzeptes für ihr Sommerferien-Projekt „Gallische Olympiade“.

Diesen Plan können sie dann ein zweites Mal einreichen und womöglich noch einmal gewinnen. Dann gibt es entweder ein Preisgeld oder einen besonderen Preis der Bundeskanzlerin. Bis dahin liegt allerdings noch allerhand Arbeit vor den sechs Vorstandsmitgliedern: Mindestens einmal in der Woche tauschen sie sich mit ihren Coaches aus, nehmen an Präsentationsschulungen und Workshops teil und lernen, wie man sich als Verein am besten präsentiert, wie man Helfer akquirieren und ein Projekt am strukturiertesten planen kann.

„Es ist ja nicht so, dass der Verein Sonnenstrahl nicht schon vor unserer Hilfe sehr erfolgreich war - wir geben ihnen nun nur den letzten Schliff für eine erfolgreiche Veranstaltung im Sommer“, erklärte Naim.

Bei ihrem jüngsten Treffen erstellte das Team schon einmal einen Zeitplan, um alle wichtigen Schritte und Ideen rechtzeitig realisieren zu können. So sollen in diesem Jahr wieder Kinder und Jugendliche dazu eingeladen werden, auf dem Sportplatz des Drensteinfurter Erlfeldes ein gallisches Dorf aufzubauen und dort in der Ferienwoche verschiedene Wettkämpfe austragen.

Besonders wichtig ist es dem Verein, dass durch das Projekt Inklusion gefördert wird, da den Spielen und Programmpunkten auch Kinder mit Betreuungsbedarf teilnehmen können. „Wie auch in den vergangenen Jahren, wird so wieder das Teambewusstsein der Kinder und ihr Selbstbewusstsein gefördert“, so Naim. - vik

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