Jazz-Sound in der Wache Drensteinfurt

Geschenkt-Konzert der WDR Big Band: Viele Bilder hier

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Drensteinfurt – Wie eng Freude und Leid bei einander liegen, erlebten jetzt die Drensteinfurter Feuerwehrleute.

Kaum kamen sie am Sonntag von dem schlimmen Unfall an der B58 und dem Brand eines Putenstalls wieder in die Feuerwache, stand das Konzert der WDR Big Band an. Zu hören war eine Band, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießt und viel Musikfreunde lockte.

Für den Löschzug Drensteinfurt war es der glückliche Gewinn der Rundfunk-Aktion „WDR 4 schenkt drei Konzerte“, für die der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Frank Kronshage, den Löschzug Drensteinfurt angemeldet hatte. Das Jazzkonzert war Teil des Programms des Kultursommers. Rund 600 Gäste waren schlichtweg begeistert von der erstklassigen Musik.

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Nach zwei harten Einsätzen

Bürgermeister Carsten Grawunder eröffnete das Konzert mit einem Dank an die Feuerwehrleute, die nach zwei schweren Einsätzen in der vorherigen Nacht dennoch die Feuerwache pünktlich konzertfähig vorbereitet hatten.

Mit dem Stück „Slimehouse“ von Bob Florence eröffneten die 17 hochkarätigen Instrumentalisten die musikalische Stunde. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass der gute Ruf der Band mehr als verdient war, denn jeder einzelne Spieler brillierte mit Höchstleistung. Perfekte Harmonie und Intonation zeigten, dass dort Profis auf der Bühne Platz genommen hatten. Jeder der Instrumentalisten fungierte zeitweise als Solist mit einzigartigem Timbre. Besonders bemerkenswert: Etliche der Musiker bewiesen sich gleich an zwei verschiedenen Instrumenten.

"Das Boot" in ruhigen Gewässern

Laut und begeistert applaudierten die Zuhörer in der Halle beim „One by one“ von Wayne Shorter oder der Komposition „Bright lights“ von Bob Mintzer. Er ist Chefdirigenten der WDR Big Band seit 2016 und ein international erfolgreichen Saxophonist.

Als ruhiges Stück hatte der Dirigent des Stewwerter Konzerts, Ansgar Striepens, die Filmmusik mit dem Titel „Erinnerungen“ aus dem Blockbuster „Das Boot“ angekündigt. Es bot eine gelungene Abwechslung zum beschwingten und rasanten Jazzstandard von Ray Charles „Hallelujah I Love her so“ oder dem Jazz-Funk-Stück „Walking Tiptoe“ von Bert Joris.

Längst nicht alle fanden Platz

Längst nicht alle Besucher fanden in der Halle Platz, viele Jazzbegeisterte mussten sich mit einem Platz vor der Halle begnügen. Mit Würstchen, Bier und der tollen Musik im Hintergrund kam schon fast ein wenig Volksfeststimmung auf.

Am Ende gab es Standing Ovations für die grandiosen Musiker von dem bunt gemischten Publikum; etliche Zuschauer waren von auswärts gekommen.

„Das war toll hier, ein besseres Publikum kann es nicht geben“, fand Dirigent Ansgar Striepens am Ende lobende Worte. Auch die Location im Feuerwehrgerätehaus, die vielen interessanten Menschen und die Feuerwehrleute, die einen hoch ehrenwerten Job ausübten, erwähnte er positiv.

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