Vom 1. bis 21. Oktober

Alle dürfen mitmachen: Drensteinfurt nimmt am Stadtradeln für den Klimaschutz teil

Ein Fahrradfahrer auf einem Weg.
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Für den Klimaschutz: Beim Stadtradeln in Drensteinfurt kann jeder mitmachen.

Im Zeitraum 1. Mai bis zum 31. Oktober findet das Stadtradeln des Klima-Bündnisses statt. Wann genau an 21 aufeinanderfolgenden Tagen geradelt wird, bestimmt jede Kommune selbst.

Drensteinfurt – Nachdem coronabedingt das kreisweite Stadtradeln abgesagt wurde, hat sich die Stadt Drensteinfurt dazu entschieden, sich selbst anzumelden. Vom 1. bis 21. Oktober kann damit geradelt werden, was das Zeug hält.

Beim Stadtradeln mitmachen können alle, die in Drensteinfurt, Rinkerode oder Walstedde wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Während des Aktionszeitraums tragen Radelnde die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den Online-Radelkalender ein. Die Ergebnisse werden auf der Stadtradeln-Seite laufend aktualisiert.

Der Wettbewerb

Die Kampagne ist als Wettbewerb konzipiert. Mit Begeisterung und Spaß soll an das Thema Fahrrad und umweltfreundliche Mobilität herangeführt werden. Gesucht werden Deutschlands aktivste radfahrende Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. „Ich hoffe, dass sich noch viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen“, freut sich Bürgermeister Carsten Grawunder, dass die Aktion doch noch stattfindet und ruft zum Mitmachen auf.

Die Kampagne

Das Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Sie ermöglicht Kommunen eine leicht umzusetzende Maßnahme, um in der Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv zu werden. Im Rahmen des Wettbewerbs können beispielsweise Teams aus Schulklassen, Vereinen, Unternehmen, Kommunalpolitikern und Bürgerinnen und Bürgern für Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale treten.

Die Ziele

Neben dem Spaß am Fahrradfahren stehen der Klimaschutz und die Radförderung im Vordergrund. Es sollen Impulse gesetzt werden. Die lokalen Entscheider in Sachen Radverkehr können so vor Ort erleben, wie es ist, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein und dann Verbesserungsmaßnahmen anstoßen oder umsetzen.

Lokales Zeichen

„Mit der Stadtradeln-Kampagne wollen wir zeigen, wie viel Freude das Radfahren machen kann und dass in Zeiten von Pedelec und Co. auch etwas längere Wege zur Arbeit problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können“, erläutert Bürgermeister Grawunder. „Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen für mehr Klimaschutz und Radverkehrsförderung“.

Lädt zum Stadtradeln ein: Bürgermeister Carsten Grawunder.

So funktioniert’s

Jede und jeder Interessierte kann ein eigenes „Stadtradel“-Team gründen oder einem beitreten, um an der Gemeinschaftsaktion teilzunehmen. Besonders interessant ist diese Option für Schulklassen, Vereine, Unternehmen oder auch die eigene Familie. Dabei sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so oft wie möglich das Rad beruflich oder privat nutzen.

Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann unter hier auf der Internetseite des Klima-Bündnisses oder direkt über die kostenlose Stadtradeln-App in den Online-Radelkalender eingetragen werden. Wo die Radkilometer zurückgelegt werden, ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet an keiner Stadt- oder Landesgrenze. Anmeldungen sind ebenfalls hier auf der Internetseite der Kampagne möglich.

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