Spannende Zahlen im September 2020

Trotz Corona (bislang) wenige Insolvenzen in Drensteinfurt

Wenige Insolvenzen in Drensteinfurt trotz Corona.
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Trotz der Corona-Krise hält sich die Zahl der Insolvenzen in Drensteinfurt nach aktuellem Stand in Grenzen.

Die finanzstarken Hilfspakete scheinen wirksam zu sein: Trotz der Corona-Krise hält sich die Zahl der Insolvenzen in Drensteinfurt nach aktuellem Stand in Grenzen.

Drensteinfurt – 150.000 Euro stark war das Hilfspaket, das Politik und Verwaltung Anfang Juli angesichts der Corona-Krise für Wirtschaft und Vereine beschlossen haben. Vereine konnten aus einem 20.000-Euro-Fördertopf Gelder beantragen, 30.000 Euro waren für die Sonderedition des Stewwert-Talers vorgesehen und 100.000 Euro betrug der Rettungsschirm für Unternehmen. All diese Maßnahmen scheinen gegriffen zu haben, blickt man auf die aktuellen Zahlen zu den beantragten Insolvenzverfahren in Drenteinfurt, die IT.NRW als Statistisches Landesamt veröffentlicht hat.

Vier Insolvenzen listet die Statistik für das erste Halbjahr auf, das ist trotz Corona sogar eine weniger als zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Unten der vier Insolvenzen ist eine Unternehmensinsolvenz, 2019 gab es keine. Dazu kommen drei Vebraucherinsolvenzen (Vorjahr vier). Anders als 2019 musste in diesem Jahr bislang kein ehemals Selbstständiger Insolvenz anmelden (einer war es 2019).

Im gesamten Kreis Warendorf ist die Zahl der Insolvenzen von 129 im ersten Halbjahr 2019 auf jetzt 138 angestiegen. Die meisten davon gab es mit 49 in Ahlen (2019: 37), Beckum kam auf 27 (2019: 18), Oelde auf 16 (2019: 12). Die beiden Großstädte in Drensteinfurts Nachbarstadt sind bislang vergleichsweise gut durch die Krise gekommen: In Hamm wurden im ersten Halbjahr 113 Insolvenzen angemeldet, 35 weniger als im selben Zeitraum 2019; in Münster waren es 144 Insolvenzen (2019: 170).

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