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97 Schüler an der Teamschule verabschiedet

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Von: Mechthild Wiesrecker

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Die beiden Schülervertreter Maria Szyplakowski und Jan Dirkschneider gaben einen Rückblick aufs vergangene Jahr. © M. Wiesrecker

Drensteinfurt - Unter großer Beteiligung von Lehrern und Eltern hat die Teamschule am Freitagmorgen ihren ersten Entlassjahrgang verabschiedet. 97 Schüler nahmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Mit dabei war auch die ehemalige Schulleiterin Ulrike Ruhpieper, die die Teamschule in Stewwert maßgeblich mit aufgebaut hat.

97 Schüler verlassen diesen Sommer die Teamschule in Drensteinfurt. Fast die Hälfte von ihnen erreichte die Mittlere Reife mit Berechtigung zur gymnasialen Oberstufe. 

Die meisten Abschlussschüler möchten weiter zur Schule gehen: 78 Schüler besuchen eine weiterführende Schule, 17 beginnen eine Ausbildung, teilte das Sekretariat der Teamschule mit. Zwei Schüler – Flüchtlinge, die erst seit 2016 an der Schule sind – wiederholen die zehnte Klasse oder wechseln zum Berufskolleg. 

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Zur Vollansicht des Bildes klicken Sie bitte oben rechts © M. Wieserecker

19 junge Männer und Frauen erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, 27 erlangten die Mittlere Reife und 46 die Mittlere Reife mit Qualifikation fürs Gymnasium. Drei Schüler erhielten ein Abschlusszeugnis mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“. Alle drei besuchen eine für sie zuständige weiterführende Schule. Die besten Schüler sind allesamt junge Frauen: Lynn Tilly erreichte den Notendurchschnitt 1,08, Emily Summerfield 1,3, Leonie Epp 1,4 und Lea Gläsmann 1,5.

„Nach einer gelungenen Fahrt sind wir in Aufbruchstimmung“, stellte Schulleiterin Anja Sachsenhausen während ihrer Rede in der mit 400 Personen gut gefüllten Dreingauhalle fest. Die guten Abschlüsse seien ein Indiz für einen guten Unterricht. Der Erfolg sei nur möglich geworden, weil Eltern, Lehrer, Schüler und die Stadt an einem Strang gezogen haben. Den Schülern gab sie mit auf den Weg, nicht zu vergessen, dass sie etwas Besonderes seien. „Bewahrt euch Selbstvertrauen, Mut, Neugier, euren eigenen Stil und übernehmt Verantwortung in der Welt“, bat sie.

Bürgermeister Carsten Grawunder betonte: „Heute belegen wir die gute Qualität der Teamschule mit harten Fakten.“ Schule sei heute nicht nur ein Ort des Lernens, sondern vielmehr ein Ort des Lebens. Jeder Einzelne trage zum guten Klima und zum Gelingen bei. Noch einmal erinnerte er an das Wagnis, eine neue Schulform in Drensteinfurt zu installieren. „Heute gibt uns der Erfolg recht“, so Grawunder. An die Schüler gewandt betonte er: „Achten Sie darauf, dass Sie nicht überflüssig werden. Die Gesellschaft braucht Sie.“ Die Absolventen seien unentbehrlich, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wer aufmerksam und erfolgshungrig ist, könne sich schnell unverzichtbar machen.

Auch Lehrer Klaus Leimbach, Stufenleiter der Klassen acht bis zehn, warf einen optimistischen Blick in die Zukunft. Früher hätten selbst gute Schüler keine Ausbildungsstelle gefunden, heute kämen die Firmen in die Schule, um Auszubildende zu finden. „Nutzt eure Chance“, forderte er die Entlassschüler auf.

Einen Rückblick über die vergangenen Jahre aus Schülersicht gaben die beiden Schülervertreter Maria Szyplakowski und Jan Dirkschneider.

Zwei Schüler dürfen sich über jeweils ein von der Sparkasse gestiftetes iPad freuen: Für besonderes soziales Engagement wird Jaqueline Cholewa ein Tablet erhalten und für die besten Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich Lynn Tilly.

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