Teamschule möchte Schulaustausch mit Ingré

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Briefe an Schüler in Ingré haben einige Teilnehmer des Französisch-Wahlpflichtfach-Kurses aus dem Jahrgang 6 der Teamschule bereits geschrieben. Nun hoffen sie und ihre Lehrerin Mirele Costa, dass es bald zu einem Schulaustausch mit dem Collége Montabuzard in Ingré kommt.

Drensteinfurt / Ingré – Die Urkunde zur Städtepartnerschaft zwischen Drensteinfurt und Ingré ist unterzeichnet. Jetzt müssen die Kontakte gepflegt werden. Die Teamschule möchte zukünftig einen Schüleraustausch mit der französischen Partnerstadt installieren. In Ingré knüpfte Teamschullehrerin Gabriele Summerfield erste Kontakte mit der Deutschlehrerin am Collège Montabuzard. Ein erster Austausch könnte im Herbst 2020 stattfinden.

Als sich Bürgermeister Carsten Grawunder gemeinsam mit Mitgliedern der Stadtverwaltung, interessierten Bürgern und Vereinen Anfang Mai auf den Weg zum Besuch der Partnerstadt machte, um die Urkunde zu unterzeichnen, war auch Teamschullehrerin Gabriele Summerfield mit an Bord. Im Gepäck hatte sie einen Präsentkorb mit Süßigkeiten, kleinen Geschenken, dem Teamschulkonzept, Flyern und Briefe von Schülern der sechsten Klasse des Wahlpflichtfachs Französisch.

„Wir als Schule wünschen uns eine Schulpartnerschaft“, erklärt Summerfield. Aus ihrer Erfahrung funktioniere so ein regelmäßiger Austausch am besten, wenn er auf einer Städtepartnerschaft beruhe.

„Unsere Schule hat das Potenzial für einen Austausch“ ist sie sicher. Schließlich gebe es an der Teamschule ab dem Jahrgang sechs einen Französisch Wahlpflicht-Kurs, der ab der siebten bis zur zehnten Klasse verbindlich ist.

Austausch für Klasse acht oder neun

"Der Austausch sollte in der achten oder neunten Klasse stattfinden, damit bereits ein gewisser Sprachschatz vorhanden ist“, findet Summerfield.

Der französische Schulleiter Eric Nappey und die Deutschlehrerin des Collège Montabuzard, Fabienne Bevilacqua, können sich einen Austausch gut vorstellen – jedoch in kleinen Schritten mit gegenseitigem Kennenlernen. Weitere Kollegen sollten angesprochen werden, inwieweit Interesse an einem Austausch besteht. In der Aufwärmphase, dem ersten Kennenlernen, könnten kleine Briefe, Fotos oder Mails hin und hergeschickt werden. „Auch das Chatten mit Skype ist möglich, es gibt heutzutage mit den digitalen Möglichkeiten viele gute Ideen“, erklärt Summerfield. Später wolle man eine Gruppe bilden und einen konkreten Austausch planen. 

Ein Jahr Vorbereitung

Ein Jahr Vorbereitung müsse man da einkalkulieren. Daher könnte ein Austausch frühestens im Herbst 2020 realisiert werden. „Wir müssen den französischen Kollegen Zeit geben“, so Summerfield. Insgesamt sei der Kontakt sehr nett und freundlich gewesen. Die Schule, die komplett ebenerdig sei, habe ihr gut gefallen, so die Lehrerin. Was ihr auffiel: Ein Zaun umschließt das ganze Gelände und jeder Schüler, der kommt und geht, wird kontrolliert. Das sei schon deutlich anders als hier in Deutschland.

Über die Sprache die Menschen kennenzulernen, über den Tellerrand zu schauen und einmal das Nachbarland zu erkunden, ist der Sinn des Schüleraustausches. Ganz nebenbei stellte Summerfield fest: „Man lernt dabei auch viel über sich selbst.“ Einen Schüleraustausch könne sich die Teamschullehrerin übrigens auch mit Polen vorstellen.

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