"Bienen-Bande" von der Teamschule begleitet mit Imker ein Bienenvolk

+
Imker Heinz-Jürgen Gottmann zeigt den Teamschülerinnen den richtigen Umgang mit den Bienen.

Drensteinfurt - An einem ganz besonders lehrreichen und aufregenden Projekt nehmen derzeit vier Schülerinnen der Klasse 7b der Teamschule teil. Ein Jahr lang begleiten sie ein Bienenvolk unter fachkundiger Leitung von Imker Heinz-Jürgen Gottmann.

Den Schülern der Teamschule das Leben und die wertvolle Arbeit der Bienen nahezubringen, ist Imker Heinz-Jürgen Gottmann wichtig. Seit April führt er die vier Schülerinnen einmal pro Woche in die Welt der Honigbiene ein. Dabei dürfen die Mädchen nicht nur zusehen, sondern auch selber agieren. 

Die Wabenrähmchen herausnehmen und mit Rauch die Bienen ruhig stellen – mit der richtigen Schutzkleidung brauchen Greta Buttermann, Marlena Matat, Linn Riedelbauch und Ann-Christin Vögeling keine Angst vor möglichen Bienenstichen zu haben. Tatsächlich verhalten sie sich ruhig und souverän, während um sie herum die Bienen summend durch die Luft fliegen. 

Haben viel Spaß beim Bienenprojekt der Teamschule (von links): Heinz-Jürgen Gottmann, Marlena Matat, Markus Hilgenhöner, Greta Buttermann, Ann-Christin Vögeling, Linn Riedelbauch, Hermann Wichate, Dagmar Buttermann, Karl Witte und Marlies Hilgenhöner.

Den professionellen Bienenschutz stellte die Stadt der Schule zur Verfügung. Sogar ein eigenes Bienenvolk haben sie bekommen. Das trägt übrigens den Namen der Gruppe: „die Bienen-Bande“. Von Gottmann erfahren sie auch, wie man die Königin, die Mutter der Bienen, die sich auf Hochzeitsflügen mit mehreren Drohen gepaart hat, erkennt. 

I

Tausende Arbeitsbienen bringen die Pollen in den Bienenstock.

hr Leben dreht sich um die Eiablage und den Zusammenhalt des Bienenvolkes. Dazu produziert sie Hormone, die die Arbeiterinnen – 8000 bis 40.000 – zum Bauen und Sammeln von Pollen anregen. Einige von ihnen sind für ihre Nahrungsbeschaffung zuständig. Bis zu sieben Mal in der Stunde versorgen sie die Königin aus ihren eigenen Futtersaftdrüsen, damit sie täglich bis zu 2000 Eier legen kann. 

Begeisterung für Natur

Alle zehn Tage trifft sich die „Bienen-Bande“ nun mit Heinz-Jürgen Gottmann an der großen Obstwiese in Averdung, wo die Bienenstöcke stehen. Damit sie sich auch zu Hause mit den Bienen beschäftigen können, hat jedes der Mädchen eine Mappe mit allem, was ein Imker wissen muss, ausgehändigt bekommen. 

Das Projekt an der Teamschule ist neu. „Wir sind extra mit einer kleinen Gruppe angefangen“, informiert Dagmar Buttermann, die begleitende Lehrerin. Wer hier mitmachen will, müsse eine gewisse Begeisterung für die Natur und keine Angst vor Bienen mitbringen, fügt sie hinzu. 

Schon Ende Mai, Anfang Juni steht die erste Ernte an. Dann werden die Schülerinnen in der kleinen Imkerei von Heinz-Jürgen Gottmann ihren eigenen Honig schleudern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare