Schnee beim Summer Feeling

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Drensteinfurt – „Bin ich eigentlich gerade beim Summer Feeling oder beim Weihnachtsmarkt?“ Das mag sich der eine oder andere Besucher des Fests am Samstag in der Innenstadt gefragt haben. Sonnenschein, Regen, Hagel und am Ende sogar Schnee – das Wetter war alles alles andere als frühlingshaft, einzige Konstante war die eisige Kälte. Und genau die verhinderte den erhofften großen Besucheransturm.

An der IGW, dem Organisator des Summer Feelings, hat es nicht gelegen, eben so wenig am Programm und den zahlreichen Ständen. Doch trotz guter Vorbereitung gilt: Das Wetter lässt sich nicht planen. Die Händler und die Akteure auf der Bühne taten ihr Bestes, die Besucher konnten sich zwischendurch in den Geschäften aufwärmen und die Extra-Angebote und Rabatte nutzen. Spaß hatten besonders die Kinder. Sie nutzen ausgiebig die Hüpfburg, bei der das Team vom Verein Sonnenstrahl für Aufsicht sorgte und freuten sich am Clown Ballooni, der zauberhafte Figuren aus seinen Ballons zauberte.


Die Kinderchöre sowie die Junge Kantorei von Kantorin Miram Kaduk erfreuten mit ihrem Gesang. Für Staunen sorgte die Leistungsturngruppe des DJK Olympia mit atemberaubender Leichtathletik. Marco Doubek von der DanceSchool NRW präsentierte mit seinen Kids Bewegung, Tanz und Spiel zu flotter Musik. Obwohl den Jungen und Mädchen die Spielfreude anzusehen war, machten ihnen doch die winterlichen Temperaturen in ihrem sommerlichen Outfit zu schaffen.

Als dann am späten Nachmittag die Big Band „Swing and more“ für tolle Musik sorgte und es schien, als würde sich der Platz vor der Bühne doch noch füllen, fing es an zu schneien. Binnen weniger Minuten lagen die Tische voller Schnee und die Zahl der Zuhörer reduzierte sich stark.

Beim Auftritt der Band Moodish am Abend hatten die Organisatoren einen Feuerkorb aufgestellt, die ein wenig für Wärme sorgte, bis die Musiker dem Publikum einheizten.

Ein Höhepunkt am Sonntag war der Besuch des Kindertheater Don Kidschote aus Münster. Mit ihrem Theaterstück „Die Schatzkiste“ sorgten die Theatermacher für Begeisterung bei den junge Zuschauern. Auch die Marktstände, die nur am Sonntag anzutreffen waren, lockten mit ihrem Angebot einige Leute mehr in die Stadt – genauso wie der verkaufsoffene Sonntag.

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