Sturmtief "Sabine": Viele Kinder blieben am Montag zuhause

+
In Walstedde kamen maximal 30 von insgesamt 168 Kindern zur Lambertusgrundschule.

Sturmtief „Sabine“ war als möglicher Orkan mit mehr als hundert Stundenkilometer angekündigt. Angesichts der unvorhersehbaren Wetterlage am Montagmorgen hatte die Bezirksregierung den Eltern freigestellt, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Drensteinfur/Walstedde/Rinkerode – In allen drei Ortsteilen nutzten etliche Eltern die freie Wahl und ließen ihre Kinder zu Hause. In Rinkerode waren es fünfzig Prozent der insgesamt 174 Schüler, die zum Unterricht gekommen waren. Im Vorfeld habe man den Eltern signalisiert: „Wir sind da“, erklärte Schulleiterin Jutta Nienhaus von der Grundschule Rinkerode. Dabei sei klar gewesen, die letzte Entscheidung liegt bei den Eltern. An der Schule wurde am Montag lediglich ein Betreuungsunterricht durchgeführt.

In Walstedde kamen maximal 30 von insgesamt 168 Kindern zur Lambertusgrundschule. „Die Lehrer waren alle da, ein richtiger Unterricht hat aber nicht stattgefunden“, informiert Schulsektretärin Rita Rosendahl.

Sturm „Sabine“ fordert die Feuerwehr in Drensteinfurt

Ähnliche Zahlen gab es auch in der Kardinal-von-Galen Grundschule in Drensteinfurt.

Hier waren zwar auch alle Lehrer gekommen, von den 348 Kindern aber nur 62. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir normalen Unterricht gemacht“, berichtet Schulsekretärin Andrea Stephan.

Den Eltern war es freigestellt

An der Teamschule fand sich am Montagmorgen kein einziger Schüler ein. Auf der Homepage der Schule war angekündigt, dass aufgrund der Wetterlage kein Unterricht stattfinden würde, eine Notgruppe jedoch zur Verfügung stehe.

Nach der Mail der Bezirksregierung vom Freitag, war es den Eltern freigestellt, ihre Kinder zu schicken, erklärt Schulleiterin Anja Sachsenhausen. Nachdem Landrat Olaf Gericke am Sonntag im Gespräch mit der Feuerwehr empfohlen hatte, die Schulen zu schließen, habe sie mit den Schulpflegschaftsvorsitzenden und den Gremien Rücksprache gehalten und gemeinsam die Entscheidung getroffen, lediglich eine Notgruppe einzurichten. Ein regulärer Schulunterricht sollte nicht stattfinden.

Folgen von Sturmtief "Sabine" in Drensteinfurt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare