Sturm „Sabine“ fordert die Feuerwehr in Drensteinfurt

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[Update 14.05] Sturm „Sabine“ ist glücklicherweise nicht mit der Wucht über die Stadt hinweggezogen wie die warnenden Nachrichten im Vorfeld vermuten ließen. Im Nachhinein steht fest: Die Einsatzkräfte waren gut vorbereitet und auch die Bevölkerung hat die Warnungen ernst genommen, sodass es zu keinem schweren Unglücksfall gekommen ist.

Drensteinfurt – Von Sonntag 16 Uhr bis 20 Uhr standen rund 70 Einsatzkräfte der Löschzüge Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde in der Wache für mögliche Einsätze bereit. Doch statt rauszurücken, mussten sich die einsatzbereiten Kameraden die Zeit mit Fußball schauen vertreiben, denn es blieb ruhig am Sonntagnachmittag. Lediglich ein Baum, der auf ein Haus am Prillbach zu stürzen drohte, musste mithilfe der Drehleiter am Sonntag gegen 12 Uhr gefällt werden. Weitere kleinere Einsätze, ein Baum auf der Straße und eine Baustellenabsperrung, waren schnell erledigt. (Hier klicken für unseren aktuellen Sturm-Ticker.)

In der Nacht bis etwa 3:30 Uhr und am frühen Montag ab 5:25 Uhr war die Feuerwehr Drensteinfurt aufgrund der Sturmlage wieder mit allen Löschzügen im Einsatz. Es kam zu insgesamt 15 weiteren Einsätzen in allen drei Ortsteilen.

Folgen von Sturmtief "Sabine" in Drensteinfurt

Bäume auf Straßen und Stromleitungen wurden beseitigt sowie fallende Dachziegel gesichert und die Gefahrenbereiche abgesperrt.

Insgesamt 19 Sturmeinsätze

Insgesamt verzeichnete die Einsatzstelle aufgrund des Orkantiefs 19 Sturmeinsätze in Drensteinfurt, Walstedde und Rinkerode. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Am Montagmorgen gegen 8 Uhr musste der Walstedder Löschzug zur Straße Kurrick ausrücken. Hier versperrten umgekippte Bäume gleich an zwei Stellen die Straße.

Gegen 10 Uhr sperrten die Feuerwehrleute einen Großteil des Schulhofs an der Lambertusgrundschule ab. Dachziegel hatten sich gelöst und drohten herab zufallen. Da die Ziegel auch mit Hilfe der Drehleiter nicht gesichert werden konnten, wurde ein Dachdecker für die Arbeit beauftragt.

Frank Kronshage, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, zog am Montagmittag ein positives Resümee: „Wir waren gut vorbereitet und sind noch einmal glimpflich davon gekommen.“

Schlosspark vorläufig gesperrt

Der Schlosspark in Drensteinfurt wurde aufgrund des Sturmtiefs bis Mittwoch gesperrt. Das teilte die Stadtverwaltung am Montagmittag mit. Am Mittwoch werden Mitarbeiter der Stadt sich vor Ort ein Bild machen und entscheiden, ob der Park wieder freigegeben werden kann.

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