München liegt im Münsterland

Rund 1.500 Bayernfans feiern Oktoberfest in Drensteinfurt

Junge Menschen feiern auf dem Oktoberfest – allerdings nicht auf der Münchner Theresienwiese, sondern bei den Drensteinfurter Junggesellenschützen. Die Stimmung war in Westfalen genauso gut wie in Oberbayern.

Drensteinfurt – Zum sechsten Mal holten der Junggesellenschützenverein und die Interessengemeinschaft Werbung für Drensteinfurt (IGW) am Samstagabend das bayrische Traditionsfest nach Stewwert. Fast 1.500 Gäste feierten im ausverkauften Zelt im Erlfeld ein zünftiges Oktoberfest.

Im 1.500 Quadratmeter großen Festzelt bestimmten Dirndl, Karohemden und Lederhosen das Bild. Die Stimmung hätte dank der gut gelaunten Gäste, der fantastischen Musik der Allgäuer Band „Muckasäck“ und der unzähligen Maßkrüge Bier auf den Tischen der ausgelassen feiernden Besucher nicht besser sein können.

Traditionell eröffnete der Bürgermeister das Fest mit dem Fassanstich. Nach mehreren Schlägen brachte er den Zapfhahn, begleitet vom großen Jubel im Saal, in die richtige Position. 

Oktoberfest in Drensteinfurt - Teil 1

„Das ist ein total tolles Bild von hier oben auf der Bühne, die Stimmung ist überragend“, begeisterte sich der Vorsitzende der Junggesellenschützen, Sebastian Ringhoff, angesichts des ausverkauften Zeltes. Nicht ohne Stolz erinnerte er an das erste Oktoberfest unter der Federführung der IGW mit 1.000 Besuchern im damals noch 600 Quadratmeter großen Zelt. Das Oktoberfest finde nicht nur bei der Bevölkerung großen Anklang, sondern auch bei den vielen Gästen von außerhalb, freute er sich.

Mehr vom Oktoberfest Drensteinfurt

Mit fortschreitender Stunde wurde die Stimmung ausgelassener, immer wieder erklang „Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit“, durch das Zelt. Wer Hunger hatte, bestellte Brezeln, Leberkäs oder Hax‘n mit Sauerkraut. Manch einen trieb es auf die Tische, andere tanzten oder genossen einfach nur den schönen Abend.

Das Fazit der Veranstaltung: Wer ein Oktoberfest feiern will, muss nicht nach München fahren. Dass das auch im Münsterland möglich ist, haben die Stewwerter wieder einmal bewiesen.

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